Hervorgehobener Beitrag

Für die Hospizarbeit in der Region Fulda

 

logo-lebenswertDer Hospiz Förderverein Fulda e.V. unterstützt die verschiedenen Bereiche der Hospizarbeit in der Region Fulda. Im stationären „Hospiz St. Elisabeth gGmbH “  finden sterbende Menschen und ihre Angehörige eine umfassende Unterstützung und Betreuung. Wer seinen Angehörigen die Möglichkeit geben möchte, zu Hause sterben zu können, der findet beim ambulanten Hospiz-Dienst „Da-Sein“ der Malteser Unterstützung. Hier sind auch der Kinder-Hospizdienst und die Trauerbegleitung angeschlossen.

logo.st.elisabeth   logo-malteser-neu

Ehrenamtliches Engagement der besonderen Art: Meditationsabende im Hospizzentrum

Ehrenamtliches Engagement der besonderen Art:

Die Meditationsleiterin Heidemarie Hillje bringt sich ein für trauernde Menschen und für den Hospiz-Förderverein „LebensWert“ e.V.

 Meditationsabende werden auch in 2019 im Malteser Hospizzentrum, An Vierzehnheiligen 9 in 36039 Fulda, fortgesetzt

 

Der Hospiz-Förderverein „LebensWert“ Fulda e.V. hat mit dem zu Ende gehenden ersten Halbjahr seines Angebotes „Meditation für Trauernde und andere Interessierte“ Bilanz gezogen. Dazu trafen sich Mitglieder des Fördervereins und der Leiter des Malteser Hospizzentrums Wilfried Wanjek mit der eigentlichen Akteurin, Frau Heidemarie Hillje, zu einem gemeinsamen Austausch. Frau Hilljes Wunsch und Idee war es im Sommer 2018 gewesen, sich mit ihren Talenten und Kenntnissen als Persönlichkeitstrainern, Autorin und Trauerbegleiterin für Trauernde Menschen und letztendlich für den Hospiz-Förderverein ehrenamtlich zu engagieren.

Heidemarie Hillje, die viel Erfahrung auch mit Trauernden in die Meditation einbringt, bietet seit dieser Zeit im 14-tägigen Rhythmus diese in den Räumen der Malteser Hospiz-Zentrums an. „Mein Angebot ist eine Meditation in eine geführte Stille. Viele Menschen, insbesondere Trauernde, sind auf der Suche nach einem inneren Halt, nach Geborgenheit und Gelassenheit. Gerade wenn die Welt aus den Fugen geraten ist, lohnt sich der Blick nach innen und bringt Klarheit für die Seele. Das Ziel ist, die innere Balance wieder zu finden.“

Dabei verzichtet Heidemarie Hillje auf jegliche Entschädigung. Der Teilnahmebeitrag von 10 € pro Person und Abend fließt ausnahmslos in die Kasse der Hospiz-Fördervereins und kommt der hospizlichen Arbeit der Malteser sowie dem stationären Hospiz zu Gute.

Und so kamen im 1. Halbjahr 700 € zusammen, die jetzt an den Hospiz-Förderverein übergeben wurden.

Wie Hillje im Gespräch erläuterte, liege die Konzentration auf der Atmung, währenddessen Gedanken kommen und vorüberziehen können. Hierbei werde schon eine Form des Loslassens geübt.

Gefühle, die sich zeigen, würden weder unterdrückt noch mit Energie verstärkt. Die Konzentration liege immer auf der Atmung im Hier und Jetzt. Heidemarie Hillje kombiniert in ihrer Meditation die geführte Stille mit Klangelementen. Dies helfe den Trauernden in eine tiefe Entspannung zu kommen und darüber die eigene Ruhe und Kraft zu entdecken.

Führt mit viel Erfahrung durch die Meditationsabende: Heidemarie Hillje

„Wir lauschen nach Innen und geben unserer Seele Zeit sich zu beruhigen um uns selbst Liebe, Freundlichkeit und Herzenswärme entgegen zu bringen. Diese zweieinhalbtausend Jahre alte Übungen wirken heute genauso wie damals.“

Martin Hoogen, stellvertretender Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins, bedankte sich für diese besondere Art des ehrenamtlichen Engagements: „Sie tun nicht nur Gutes für Menschen in besonders schweren Lebenssituationen, sondern Sie spenden vor allem auch Talente, Zeit und Geld für eine gemeinsame Sache. Wir freuen uns darüber hinaus, dass wir Sie auch als Mitglied in unserem Förderverein haben und sagen herzlich Danke.“

Silvia Hillenbrand, ebenfalls stellvertretende Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins, geht selber gerne in diese Meditationsstunde, die sie auch Nicht-Trauernden empfehlen kann. „Ich war völlig unerfahren, habe mich einfach eingelassen und gemerkt, dass mich diese Meditation in eine innere Gelassenheit führt. Ich habe das gute Gefühl, diese Stunde ganz alleine für mich nutzen zu können.“

Die beiden Vorstandsmitglieder dankten auch Wilfrid Wanjek und den Maltesern, dass die Räume für diese Meditation zur Verfügung stehen.

Diese werden auch in 2019 weitergeführt. Allerdings ganz wichtig – der Wochentag wird sich ändern. So finden die Abende immer dienstags von 19 – 20 Uhr statt. Die nächsten Termine:

08.01., 22.01., 05.02., 19.02., 05.03., 19.03.2019

Die Beteiligten freuen sich über eine Anmeldung: 0661 – 86077 250 oder hospizzentrum.fulda@malteser.org

Vorkenntnisse sind keine erforderlich. Legere Kleidung, eine Decke, Wollsocken und, wenn vorhanden, ein Yogakissen genügen. Kosten bleiben bei 10 € pro Person.

Die Termine sind auch auf der Homepage des Hospiz-Fördervereins zu finden: http://hospiz-foerderverein-fulda.de/

 

 

 

 

 

 

 

Statt Weihnachtspräsente: Spedition John spendet für Hospizarbeit in der Region

„Wir sind davon überzeugt einen Verein zu unterstützen, der Menschen, die schwerst- oder sogar todkrank sind, in dieser schweren Zeit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen“, berichtet Birgit Bergemann, Geschäftsführerin der Spedition John in Eichenzell, die Beweggründe, in diesem Jahr statt Weihnachtspräsenten für den Hospiz-Förderverein LebensWert Fulda zu spenden. „Ganz besonders hat mich das Engagement der ehrenamtlichen Helfer beeindruckt und das ist nun auch die größte Motivation für mich, weshalb ich gerne auch künftig den Förderverein unterstützen möchte“, so Bergemann.

„2500 Euro sind richtig viel Geld“, dankte der Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins Fulda, Michael Brand. „Der Betrag kommt zu 100 Prozent dem ambulanten Kinderhospizdienst der Malteser in unserer Region zugute.“ Der Grundgedanke der Hospizarbeit beruht auf einer bejahenden Haltung zu Leben und Tod, so Brand. „Wir wollen gemeinsam das Menschliche stärken, wollen vor Ort die verschiedenen Angebote der Hospizarbeit fördern und bekannter machen.“

„Das Menschliche stärken“, Scheckübergabe bei der Spedition John in Eichenzell mit Ute Sander, Malteser-Koordinatorin im Kinderhospiz- und Familienbegleitdienst; Wilfried Wanjek, Leiter Malteser-Hospizzentrum Fulda, Oliver Troßbach (Spedition, Bereichsleiter Produktion), Fördereins-Vorsitzender Fulda, MdB Michael Brand; Birgit Bergemann Geschäftsführerin Spedition John); Prokurist Frank Brüssow; stellv. Hospiz-Fördervereins-Vorsitzende Silvia Hillenbrand; Johann Goßmann (Spedition, Bereichsleiter Fuhrpark/Technik)

 

Heimische Walnüsse gegen eine Spende brachte dem Hospiz-Förderverein einen Erlös von 533 Euro ein

 Rechtzeitig zur Vorweihnachts- und Plätzchenbackzeit bot der Hospiz-Fördervereins „LebensWert“ gespendete Walnüsse aus der heimischen Region an. An einem weihnachtlich geschmückten Stand im Eingangsbereich des Klinikums neben dem Stand der Bäckerei Happ im Klinikum in Fulda wogen Mitglieder des Hospiz-Fördervereins die Walnüsse an einer nostalgischen Waage aus und packten sie in nostalgische Tüten.

Wer wollte, konnte eine Kostprobe von karamellisierten Walnüssen gleich probieren und das Rezept mitnehmen. Die Besucher freuten sich über das Angebot und machten reichlich Gebrauch davon.

Nach wenigen Stunden waren die Körbe leer und der Hospiz-Förderverein freute sich über 533 Euro, die in die hospizliche Arbeit einfließen

Ein herzliches Dankeschön geht an die Spenderin dieser Walnüsse sowie an die Bäckerei Happ, die den Raum neben ihrer eigenen Filiale freigab.

Dunkle Pfade – Lichte Wege. Konzert und Lesung am 17.11.18 in der Christuskirche Fulda

Viele begeisterte Zuhörer begleiteten die „Romantische Reise für Kopf und Herz“ in Form eines Konzertes, welches der Hospiz-Förderverein „LebensWert“ Fulda e.V. in der Christuskirche angeboten hatte.

Das Konzert des Hospiz-Fördervereins LebensWert Fulda e.V. sowie des Evangelischen Kirchenkreises Fulda „Dunkel Pfade, lichte Wege – eine romantische Reise für Kopf und Herz“ berührte die Herzen der vielen Zuhörer in der Christuskirche und genau das war gewollt. Die Interpreten spannten als „Reisebegleiter“  mit ihren romantischen  Musikbeiträgen und vorgetragenen Texten einen Bogen von der oft dunklen Jahreszeit des Herbstes hin zu einer heiteren lichten Natur. Schnell spürbar war der Vergleich zum eigenen Leben, zur eigenen Endlichkeit, begleitet von einer hoffnungsvollen Neuorientierung, ob auf Erden oder im Jenseits, ganz im Sinne einer begleitenden Hospizarbeit.

Auf diese begleitende Hospizarbeit, die den Erlös des Konzertes erhält, hatte Michael Brand, Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins in seiner Begrüßung hingewiesen.

Musikalisch begleiteten das Duo Pasculli: das waren Silke Augustinski mit ihrer Oboe und Anna-Maria Frankenberger mit ihrer Harfe. Sie begeisterten das Publikum unter anderem mit ihren Interpretationen der Abendstern-Romanze von Wagner, der Engelserenade von Braga, trugen Stücke von Benjamin Britten und Charles Gounnod aber auch neuzeitliche Lieder wie Gabriellas Song aus dem Film „Wie im Himmel“ vor.

Brigitte Lahmor, bekannte Kantorin der Christuskirche, begleitete den Sänger Louis Ebila Ebila auf der Orgel beim „Agnus“ Dei von Georges Bizet und dem „Nachtgebet“ von Gabriel Reinberger.

Silvia Hillenbrand (links) und Jutta Sporer (rechts)

Die literaturbegeisterte Jutta Sporer führte sehr einfühlsam durch den Abend und las passend zum Titel des Konzertes im Wechsel mit der stellvertretenden Vorsitzenden des Hospizvereins, Silvia Hillenbrand, Texte und Gedichte von Autoren überwiegend aus der Zeit der Romantik. So kamen Franz Kafka, Annette von Droste- Hülshoff, Elsa Lasker-Schüler, Georg Trakl und  natürlich Rainer Maria Rilke zu Gehör. Die Texte rundete das Gedicht von Mascha Kaléko „Sozusagen grundlos vergnügt“ mit seiner ganzen Lebensfreude ab.

Die Höhepunkte des Abends waren das von allen Musikern vorgetragenen und mit der wunderbaren Tenorstimme von Louis Ebila Ebila begleitete „Splendeur de la Création“ und „Christ hier, Christ Aujourd´Hui“ von Chants de Lourdes.

v.l.n.r: Brigitte Lamohr, Jutta Sporer, Louis Ebila Ebila, Silvia Hillenbrand, Silke Augustinski, und Anna Maria Frankenberger.

Das Publikum dankte mit stehendem und anhaltendem Applaus und eine Zuhörerin brachte es anschließend auf den Punkt: „Der Abend hat gezeigt, wie wichtig Poesie und Musik für das menschliche Miteinander sind und dass Ängste überwunden werden können“

500 Euro durch Palmsträußchen: Kfd-Kleinlüder spendet an den Hospiz-Förderverein Fulda

 

„Es war uns ein Anliegen, die wertvolle Arbeit des Hospiz-Fördervereins zu unterstützen“, so Christa Mathes von der kfd-Kleinlüder bei der Übergabe einer Spende von 500 Euro im Hospizzentrum der Malteser. Christa Mathes und ihr Team haben diesen Betrag durch das Palmsträußchenbinden 2017 und 2018 erreicht.Palmsträußchen helfen dem Hospiz-Förderverein: Christa Mathes (3 v.l.) und das kfd-Team Kleinlüder übergeben eine Spende (von links) an den LebensWert-Vorstand Silvia Hillenbrand, Martin Hoogen und Michael Brand. Rechts im Bild freut sich Thomas Peffermann, Diözesangeschäftsführer der Malteser.

„Es berührt, wenn man merkt wie die Hospizbewegung von guten Menschen und viel Ehrenamt getragen wird“, sagte Michael Brand, Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins Fulda, und dankte für die Unterstützung. „Die guten Angebote in der Region bekannt zu machen, ist eines unserer Anliegen, damit jeder sie nutzen kann, wenn er darauf angewiesen ist.“

Gemeinsam mit seinen beiden stellv. Vorsitzenden, Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen, den Frauen der kfd-Kleinlüder sowie Thomas Peffermann, Diözesangeschäftsführer der Malteser, gab es einen konkreten Einblick über die Angebote der Hospiz- und Trauerarbeit in der Region.

 

 

Das Konzert des Hospiz-Fördervereins „ZiGANIMO – Musik von hier und anderswo… kam gut an. Spielstätte im Schloss Fasanerie war ein Gewinn.

Wenn man ein Konzert mit „Musik von hier und anderswo“ im wunderbaren Ambiente des Galeriesaales im Schloss Fasanerie anbietet, dann darf man etwas Besonderes erwarten.

Genau das ist dem Hospiz-Förderverein „LebensWert“ Fulda gelungen.

ZIGANIMO – ein Quartett, welches sich der europäischen Musiktradition der vergangenen Jahrhunderte verschrieben hat, gastierte in Eichenzell am ersten Abend des neuen Marktes „Feinwerk“ im Schloss und die Gäste wurden herzlich vom Museumskirektor Dr. Markus Miller

begrüßt. Silvia Hillenbrand, stellvertretende Vorsitzende des Hospizvereins, stellte dessen Öffentlichkeitsarbeit und die Zielsetzung vor, mit finanziellen Mitteln die so wichtige Arbeit für schwerstkranken und sterbenden Menschen zu unterstützen. Ein besonderes Dankeschön geht an die Firma Hüsler Nest, die mit einer Spende dieses Konzert unterstützte.

Dann übernahmen die Musiker die Bühne und spielten und sangen sich in die Herzen der Zuhörer.

Dabei wechselten Eigenkompositionen und Arrangements mit Liedern anderer Komponisten und Dichter ab. Ob Rilke, Schubert, Günther Kretschmar, Heine oder eigenen Lieder, man erlebte bekannte und unbekannte Lieder, die mit teilweise individueller Interpretation und wechselnden Instrumenten gespielt wurden. Der Hörgenuss wechselte zwischen Volksliedern, vertonter Lyrik, Bauern- und Liebeslieder, von schlemisch bis tragisch, poetisch bis süffisant, balladesk bis wild oder abgrundtief verzweifelt.

Ob Geige, Gitarre, Mandoline, Kontrabass, Akkordeon, Klarinette oder Flöte, Robert Henning, Guido Richarts, Ekkhard Floss und Daniel Nikolas Wirtz zeigten hier die ganze Wandlungsfähigkeit ihrer Instrumente. Und so entlockten sie ihren Musikinstrumenten zaghafte Töne, jauchzende Melodien, Freudentränen aber auch Traurigkeit und immer wieder temperamentvolle Momente.

Auch wenn man durch Mundart der Folklorelieder wie Klezmer, französische Musette oder argentinische Tangos nicht jedes Wort verstand, so erreichte der Sound aus Jazz, Latin oder Reggae die Zuhörer. „Manchmal ist es schön, wenn man nicht jedes Wort versteht, man kann sich reinhören und die Klänge einfach auf sich wirken lassen“, so der Bandchef Guido Richarts.

Mit viel Musik in den Ohren dankten die Gäste Ziganimo mit anhaltenden Applaus.

Vorankündigung: „Macht Schuld etwa Sinn“ – Szenischer Vortrag und Workshop des Malteser-Hospizbüros Fulda

Infos zum Workshop:  Macht Schuld etwa Sinn?

04. November 2018, 10:00 – 17:00 Uhr

Katholische Familienbildungsstätte

Helene Weber

Neuenberger Str. 3–5, 36041 Fulda

Chris Paul: Konstruktive Schuldbearbeitung

Wenn wir verstehen, wozu Beschuldigungen nützlich sein können,

gehen wir entspannter und kreativer auf Schuldvorwürfe ein. In diesem

Workshop werden die Grundhaltungen des Innehaltens/Aushaltens/Abstandhaltens

bei Schuldfragen im Beratungskontext eingeübt. Kontaktaufbau

durch urteilsfreies Zuhören und die Unterscheidung zwischen

Instrumentellen und Normativen Schuldzuweisungen werden vertieft.

Das Seminar eignet sich für alle, die in ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen

Beratungsarbeit mit Schuldfragen konfrontiert werden. Die

Beispiele orientieren sich an der Praxis der Trauerbegleitung. Input und

Kleingruppenarbeit und Fallbesprechungen wechseln sich ab. Der Ansatz

ist auf andere Beratungssituationen übertragbar.

Teilnehmergebühr: 25 Euro zzgl. 10 Euro für Verpflegung

Anmeldung bis 19.10.2018: Familienbildungsstätte,

Neuenberger Str. 3-5, 36041 Fulda, Telefon: 0661 928430