Hervorgehobener Beitrag

Für die Hospizarbeit in der Region Fulda

 

logo-lebenswertDer Hospiz Förderverein Fulda e.V. unterstützt die verschiedenen Bereiche der Hospizarbeit in der Region Fulda. Im stationären „Hospiz St. Elisabeth gGmbH “  finden sterbende Menschen und ihre Angehörige eine umfassende Unterstützung und Betreuung. Wer seinen Angehörigen die Möglichkeit geben möchte, zu Hause sterben zu können, der findet beim ambulanten Hospiz-Dienst „Da-Sein“ der Malteser Unterstützung. Hier sind auch der Kinder-Hospizdienst und die Trauerbegleitung angeschlossen.

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10 Jahre – Hospiz St. Elisabeth zu Fulda

Das stationäre Hospiz St. Elisabeth feierte das Jubiläum mit vielen Gästen und im tiefen Gedenken an die 1018 Gäste, die in diesen 10 Jahren im Hospiz verstorben waren.

Auch der „LebensWert“ Hospiz-Förderverein war mit mehreren Vertretern gekommen. Die Gäste und Besucher der Veranstaltung konnten sich darüber hinaus über den Förderverein anhand von Materialen informieren.

Der Vorsitzende Michael Brand, die Stellvertreterin Silvia Hillenbrand und die Vorstandsmitglieder Dr. Peter Fehrenbach wie auch Dr. Thomas Sitte sprachen vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Tätigkeiten Grußworte und gratulierten zu der hervorragenden hospizlichen, palliativen und seelsorgerischen Arbeit, die im Hospiz geleistet wird. In der Klosterkirche am Frauenberg fand der Festgottesdienst statt.

Hier Dagmar Pfeffermann, Leiterin des Hospiz St. Elisabeth mit dem stellvertretenden Leiter Ralph Atzert.

 

Berührend war das vom Pflegepersonal des Hospizes gestaltete Zelt. Alle 1018 im Hospiz verstorbenen Gäste hatten einen eigenen ausgeschnittenen Engel bekommen, auf dem der Name, das Geburts- wie auch das Sterbedatum genannt waren.

Michael Brand, Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins

Silvia Hillenbrand, stellvertretende Vorsitzende

Dr. Peter Fehrenbach, Vorstandsmitglied

Dr. Thomas Sitte, Vorstandsmitglied

Martin Hoogen, stellvertretender Vorsitzender im Gespräch mit Ansgar Erb, Geschäftsführer des Hospiz St. Elisabeth

Wilfried Wanjek, Vorstandsmitglied und Leiter des Hospizzentrums

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Großzügige Spende und Neumitglied im Hospiz-Förderverein:

Neuhofs frühere Bürgermeisterin Maria Schultheis spendet Abschiedsgeschenke für guten Zweck

„Aller guten Dinge sind 3“ Neuhofs frühere Bürgermeisterin Maria Schultheis (2.v.r.) spendet die Abschiedsgeschenke anlässlich ihrer Verabschiedung an 3 Einrichtungen, die Menschen in besonderen Lebenssituationen helfen. Bei der Scheckübergabe mit Wilfried Wanjek, Leiter Malteser Hospiz-Zentrum Fulda (links), Ute Sander, Koordinatorin beim Kinderhospizdienst (2.v.l.) und Michael Brand, Vorsitzender Hospiz-Förderverein „Lebenswert“ Fulda

Nach 18 Jahren Bürgermeister-Zeit hat sich Maria Schultheis aus dem Amt verabschiedet. Ihrer Bitte bei der offiziellen Verabschiedung im Neuhofer Gemeindezentrum nach einem Geldgeschenk für einen guten Zweck, sind die Gäste großzügig nachgekommen. „Es war mir ein Anliegen, diese an Einrichtungen weiterzugeben, die sich ehrenamtlich für Menschen einsetzen, die in besonderen Lebenssituationen dringend Hilfe benötigen“, sagte Maria Schultheis bei der Spendenübergabe im Fuldaer Hospiz-Zentrum. Schultheis stockte den Betrag auf ingesamt 1.000 Euro auf und entschied sich spontan, dem Hospiz-Förderverein „Lebenswert“ Fulda als Neumitglied beizutreten. „Das freut mich ganz besonders“, so der Vorsitzende des Fördervereins, Michael Brand. „Unsere Arbeit lebt davon, dass sich immer wieder neue Unterstützer finden.“ Er dankte für die „großzügige Spende, die konkret Menschen hilft“.

„Um gleich mehrere zu unterstützen“ hat sich die frühere Bürgermeisterin Neuhofs entschieden die Summe aufzuteilen. 400 Euro gehen an den Hospiz-Förderverein Fulda e.V., 300 Euro an die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Hessen e.V. und 300 Euro an die Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V. „Ich danke allen Gästen, die an meiner Verabschiedungsfeier teilgenommen und durch ihre Präsente zu dieser Spendensumme beigetragen haben. Ich bin dankbar, dass ich 18 Jahre meiner Heimatgemeinde dienen durfte“, so Maria Schultheis.

„Lebenswert bis zum Schluss“ Bürgersprechstunde mit Kaffee und Kuchen

Anlässlich der Fuldaer Seniorenwoche 2017 hatte der Hospiz-Förderverein zu einer Bürgersprechstunde in das antonius Ladencafé eingeladen.

Es ging dabei um die Frage „Wie kann Hospizarbeit den letzten Teil des Lebensweges menschenwürdig und lebenswert gestalten?“.

Als Gesprächspartner standen der Vorsitzende Michael Brand, die stellvertretende Vorsitzende Silvia Hillenbrand sowie der Palliativmediziner Dr. Peter Fehrenbach zur Verfügung.

Dr. Peter Fehrenbach (li.) und Michael Brand vom „Lebenswert“ Hospiz-Förderverein Fulda e.V.

Nach einer kurzen Einführung von Michael Brand und einer Begrüßung von Frau Malik, Mitarbeiterin im Seniorenbüro der Stadt Fulda, gab es intensive und anregende Gespräche und Fragen der Besucher. Dabei kristallisierte sich heraus, dass es einen hohen Informationsbedarf bei dem Thema professioneller palliativer Betreuung gab. Dr. Fehrenbach konnte  aus seiner jahrelangen Praxis auf die heutigen Möglichkeiten im ambulanten Bereich wie auch im stationären Hospiz zur Behandlung der sterbenden Menschen hinweisen.

Neben vielen anderen Fragen wurde auch darüber diskutiert, wie man in „unterversorgten Gebieten“ die ehrenamtlich tätigen Sterbebegleiter durch den Aufbau von hauptamtlichen Strukturen für die Ausbildung, Vermittlung und Koordinierung der Ehrenamtlichen unterstützen kann. Hier ist das Hospizzentrum der Malteser in Fulda ein Vorbild.

Der Hospiz Förderverein ist dankbar für diese Diskussion, zeigt sie doch einmal mehr, dass die Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit, die die Mitglieder des Vorstandes sich zur Aufgabe gemacht haben, ein „muss“ ist, wenn man das Thema „würdevolles Lebensende“ in die Gesellschaft bringen will.

„Über den Tod sprechen“ – Viel Aufmerksamkeit für Sessel-Aktion am Uniplatz  

 

 

HOSPIZ-LebensWert_Aktion ROTE SESSEL_Uni-PlatzEs war eine ungewöhnliche Aktion mit viel Aufmerksamkeit: Rund 50 rote Sessel hatten die Ehrenamtlichen des Hospiz-Fördervereins „LebensWert“ auf dem Fuldaer Uniplatz verteilt. Sie waren von einem heimischen Hotel ausgemustert worden, der Hospizverein verschenkte sie an Passanten, bat um Spenden und wollte vor allem eines: ins Gespräch kommen über Sterben und eine würdige Sterbebegleitung.

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„Informieren, Aufklären und neue Unterstützer finden, das ist unser Ziel“, so der Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins, MdB Michael Brand. „In der Region wollen wir die verschiedenen Angebote der Hospizarbeit in Fulda fördern und bekannter machen.“ Hospizarbeit ist die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen und die Unterstützung ihrer Angehörigen.

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„Das Thema Sterben wird oftmals an den Rand gedrängt“, so der der stellv. Vorsitzende Martin Hoogen. „Wir wollen den Tod aus dieser Tabuzone herausholen.“ Der Verein folge in seiner Arbeit der christlichen Auffassung zur Sterbebegleitung: „Sterben an der Hand, nicht durch die Hand eines Menschen.“ Der Grundgedanke der Hospizarbeit beruhe auf einer bejahenden Haltung zu Leben und Tod.

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Silvia Hillenbrand, wie Hoogen stellvertretende Vereinsvorsitzende und beide selbst ehrenamtliche Hospizbegleiter, informierte über die Arbeit, die der Verein konkret in der Region unterstützt: von der ambulanten Hospizarbeit und dem Kinderhospizdienst der Malteser über das stationäre Hospiz St. Elisabeth in Fulda bis hin zur wichtigen Trauerarbeit und -begleitung für die Angehörigen.

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Die Aktion auf dem Uniplatz war ein voller Erfolg – zahlreiche Passanten blieben stehen, nutzen bei Sonnenschein das Angebot, auch um zahlreiche Fragen zu stellen z.B. zu Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht. Zahlreiche Mitglieder des Vereins standen über vier Stunden Rede und Antwort: „Viele gute Gespräch, 2 neue Mitglieder und Spenden in Höhe von 739 Euro“, bilanzierte das Trio Brand, Hillenbrand, Hoogen und betonte fröhlich: „Wichtiger als Geld ist es, ins Gespräch zu kommen, neue Unterstützer zu gewinnen und konkret zu helfen!“

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Viel Aufmerksamkeit für einen ungewöhnliche Sessel-Aktion: Die Ehrenamtlichen des Fuldaer Hospiz-Fördervereins „LebensWert“ standen über vier Stunden auf dem Fuldaer Uniplatz Rede und Antwort

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Alte Fotos: Walter Rammler. Vielen Dank dafür!

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„Roter Sessel“-Aktion des „LebensWert“ Hospiz-Fördervereins-Fulda e.V.

Aktion – Sa. 8.4. Uniplatz Fulda – 10-14 Uhr

Unter diesem Motto veranstaltet der LebensWert-Hospiz-Föderverein Fulda am Samstag den 8.4.2017 einen  Aktions-Vormittag auf dem Fuldaer Uniplatz. Wir verschenken die 50 Sessel, die in gut erhaltenem Zustand aus einer Hotel-Auflösung stammen. Über eine Spende für die Hospizarbeit freuen wir uns natürlich. Tun Sie etwas für einen guten Zweck – Die Förderung der Hospiz-Arbeit in der Region – Besuchen Sie uns auf dem Uniplatz zur angegebenen Zeit, und sichern Sie sich Ihren „Roter Sessel“. Gerne stehen wir Rede und Antwort zu unserer Arbeit und die Angebote in der Region

(Für alle, die Ihren Sessel nicht nach Hause tragen oder fahren können organisieren wir einen Lieferservice nach Absprache)

Großer Schub: 33 Neumitglieder – Mitgliederversammlung und besonderer Vortrag über Trauerbegleitung von Kindern

 

LebensWert_Mitgliederversammlung und Vortrag Chiari1.docxSensibler Vortrag „Kindertrauer ist maskiert“ von Dr. Ingrid Chiari (Mitte) beim Hospiz-Förderverein Fulda mit dem Vorsitzenden Michael Brand MdB (rechts), den Stellvertretern Silvia Hillenbrand (links) und Martin Hoogen (2.Reihe rechts) sowie Schriftführer Manfred Schüler (2.Reihe links) im Fuldaer Hospiz-Zentrum der Malteser

„Es war ein bewegtes Jahr, viel hat sich getan, manches wurde neu angepackt“, so bilanzierte der Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins „LebensWert“, Michael Brand MdB, auf der diesjährigen Mitgliederversammlung die Arbeit der letzten 12 Monate. Vor einem Jahr wurde ein neuer Vorstand gewählt und seither ist der Förderverein um 33 Mitgliedern auf jetzt 150 angewachsen. „Es gibt einen richtigen Schub, die Motivation ist groß“, so Brand im Fuldaer Hospiz-Zentrum der Malteser.

Mit zahlreichen Veranstaltungen konnte der Verein, der u.a. den Ambulanten Malteser-Hospizdienst und das Stationäre St. Elisabeth-Hospiz unterstützt, auf die „segensreichen Angebote in der Region aufmerksam machen, neue Unterstützer und Spender für die so wichtige Arbeit gewinnen“, so Brand, der den vielen Ehrenamtlichen und Unterstützern dankte: „Jeder von uns ist in den schwierigsten Lebensphasen auf eine helfende Hand angewiesen. Helfen beim Sterben, nicht zum Sterben – das ist unsere christliche Richtschnur.“

Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden, Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen, berichteten über eine Lesung zu Paul Klees Engelbildern, Infostände u.a. bei den Osthessischen Gesundheitstagen bis hin zu einer „überwältigenden Resonanz“ beim Barocken Adventskonzert mit der „Deutschen Philharmonie Merck“ in der Christuskirche Fulda.

„Die Unterstützung und der Kontakt zu den ehrenamtlichen Hospizhelfern ist uns ein besonderes Anliegen“, so Hillenbrand und Hoogen. Außerdem präsentierten die beiden, die selbst ehrenamtlich im Hospiz arbeiten, den neuen Internet-Auftritt, den neuen Namen „LebensWert“, den druckfrischen Flyer und das neue Logo: „Der Schmetterling ist ein Symbol für Wandlung und Übergang“, so Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen. Für den „unglaublich großartigen Einsatz“, dankte der Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Constantin von Brandenstein-Zeppelin, dem Vorstand.
Schatzmeister Volker Hans informierte in seinem Kassenbericht über „Transparenz und gesunde Finanzen“ im Hospiz-Förderverein. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Schriftführer Manfred Schüler warb für „weitere Anstrengungen, um neue Mitglieder und Unterstützer zu gewinnen“.

In einem sensiblen Vortrag im Anschluss an die Mitgliederversammlung berichtetet Dr. Ingrid Chiari, Gründungsmitglied des ambulanten Hospizdienstes der Malteser „DA SEIN“, über ihre Erfahrungen und Herausforderungen bei der Trauerbegleitung von Kindern. Mit dem Vortrag „Kindertrauer ist maskiert“ fesselte Chiari mit konkreten Beispielen als auch Zeichnungen von Kindern und Jugendlichen die zahlreichen Gäste. Wenn Trauer als „schmerzhafter, natürlicher Heilungsprozess“ gelebt werden dürfe, dann sei irgendwann der Zeitpunkt gekommen, „an dem der Trauende allmählich seine Energie wieder in Lebensprojekt investiert“.

Kindertrauer verlaufe im Allgemeinen anders als die Trauer von Erwachsenen. „Trauernde Kinder und Jugendliche werden oft in ihrer Trauer nicht ernst genommen, diese nicht gesehen und nicht erkannt. Sie macht auf sich aufmerksam in auffälligen Verhaltensweisen und demaskiert sich in kreativen Arbeiten“, so Chiari „Unser Part ist es, genau hinzusehen und adäquat zu reagieren.“

Das möchte der Hospiz-Förderverein „LebensWert“ aktiv unterstützen mit dem Projekt „Kindertrauer ist maskiert“, das bei der speziellen Ausbildung in der Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche unter die Arme greifen will. Jeder kann helfen, indem er bei einem Wettbewerb der Rhön Energie Fulda unter www.re-fd.de/mein-verein eine Stimme für das Projekt abgibt. Einfach in der Suchfunktion „Kindertrauer ist maskiert“ eingeben und abstimmen.
Die Kosten einer Schulung mit 72 Unterrichtsstunden, die im Zeitraum Juni bis Dezember 2017 stattfinden soll, belaufen sich für 15 Ehrenamtliche auf rund 15.000 EURO. Durch eine gute Platzierung bei der obigen Abstimmung und finanzielle Unterstützung durch das Unternehmen könnten wir das Projekt realisieren.

Vorsitzender Brand dankte Dr. Ingrid Chiari für ihre „so wichtige und hilfreiche Pionierarbeit“. Für ihre jahrelange ehrenamtliche Arbeit erhielt Ingrid Chiari im Jahre 2009 den Hessischen Ehrenamtspreis. Außerdem entstand durch ihre Initialzündung der Aufbau von Kindertrauergruppen, in denen sie trauernde Kinder in den Familien begleitete.

 

Der Hospiz Förderverein Fulda e.V. erhält aus dem PS-Los-Zweckertrag 2016 der Sparkasse Fulda eine Spende in Höhe von 1 000 €

„Die Sparkasse Fulda engagiert sich bei den Vereinen und gemeinnützigen Organisationen innerhalb der Region Fulda, weil wir wissen, dass das soziale Ehrenamt Wertschätzung und Unterstützung braucht.“ Mit diesen Worten begründete der Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Fulda, Alois Flüchtl, die Ausschüttung aus dem Geschäftsjahr 2016 von 160 000 € an 84 Vereine, darunter an den Hospiz-Förderverein Fulda e.V.

Dankbar nahmen die stellvertretenden Vorsitzenden Martin Hoogen und Silvia Hillenbrand die Spende an den Förderverein in Höhe von 1 000 € entgegen.

Früchtl bezog sich in seiner Rede vor den Vereinen auf den Ex-Bundespräsidenten Joachim Gauck, der immer wieder darauf hinwies, dass von jeder Gefahr für die Demokratie immer auch eine Gefahr für die Freiheit ausgehe. Deshalb sehe sich die Sparkasse auch in der Pflicht, diejenigen zu unterstützen, die sich durch ihr Engagement für die gelebte Demokratie einsetzen. Sein Dank galt daher allen ehrenamtlich Tätigen für ihr lokales Engagement.

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Eine gut gefüllte Schalterhallte bei der Verteilung der Spenden durch Dr. Alois Früchtl – Sparkasse Fulda

Die ausgeschütteten Gelder sind das Ergebnis des Los-Sparens, an dem jeder Kunde teilnehmen kann. Von 6 € der Kunden werden 4,80 € direkt gespart und 1,20 € wandern in den Lostopf. Neben den 70 000 € für die 84 Vereine wurden 30 weitere Vereine aus dem Hünfelder Raum, die Fördervereine der Fuldaer Schulen und insgesamt 48.000 € in Großspenden und gemeinnützige Projekte investiert.

LebensWert-Hospiz Förderverein Fulda e.V. stellt sich am „Markt der Möglichkeiten“ vor.

Am Markt der Möglichkeiten, den die SPD in Fulda zum 26. Mal veranstaltete, beteiligte sich in diesem Jahr erstmalig der Hospiz-Förderverein mit einem eigenen Stand.

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„Die Gespräche, die mit den Besuchern geführt werden, sind auch für uns sehr wertvoll. Zeigen Sie uns doch, dass wir einerseits wahrgenommen werden, andererseits, dass es noch viel Aufklärungsbedarf bei den Bürgern und Bürgerinnen in Bezug auf die vorhandenen hospizlichen und palliativen Strukturen in Osthessen gibt“, so die Vorstandsmitglieder Michael Brand, Silvia Hillenbrand und Manfred Schüler.

 

 

Lesung anlässlich der Vogelsberger Frauenwoche in Lauterbach mit Silvia Hillenbrand.

Spende für den Hospiz-Förderverein zur Weiterleitung an das Stationäre Hospiz St. Elisabeth in Fulda

Anlässlich der Internationalen Frauenwoche im Vogelsbergkreis veranstaltete Magdalena Pitzer, Gleichstellungsbeauftragte des Vogelsbergkreises, die WIR-Koordinatorin Michaela Stefan und der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt eine Lesung mit Silvia Hillenbrand, die aus dem Buch „Tosende Stille“ von Janice Jakait las. Sie wurde von Prof. Dr. Wolfgang Herrmann musikalisch begleitet.

Es ist der Tatsachenbericht einer außergewöhnlichen Frau und einem außergewöhnlichen Abenteuer. Janice Jackait ruderte allein durch eigene Muskelkraft als erste deutsche Frau in 3 Monaten über den Atlantischen Ozean von Portugal nach Barbados / Venezuela. Sie erfüllte sich damit einen Traum und machte gleichzeitig auf den Unterwasserlärm und seine tödlichen Folgen für Meeressäugetiere und Fische aufmerksam. Es ist ein Trip voller Dramen, der sie an ihre eigenen Grenzen bringt und mit dem sie letztendlich ihre eigene Sinnkrise bewältigt.

Magdalena Pitzer hatte zu der gut besuchten Lesung begrüßt und bedankte sich bei den beiden Akteuren. Statt Eintritt war um Spenden gebeten worden. Silvia Hillenbrand, stellvertretende Vorsitzende des Hospiz Fördervereins Fulda e.V., freute sich über die Spende in Höhe von 158,50 €, die in voller Höhe an das Stationäre Hospiz St. Elisabeth in Fulda geht. Als ehrenamtliche Sterbebegleiterin im Hospiz weiß Hillenbrand, dass auch Menschen aus dem Vogelsbergkreis ihre letzte Lebensphase im stationären Hospiz in Fulda verbringen.

Foto: Erich Ruhl-Bady.

Erste Lesung der kfd in Großenlüder: „Nur noch diesen Frühling“ von Marlitt Feldner im Stiftskapitularischen Amtshaus

Spende in Höhe von 414 € geht an das Stationäre Hospiz St. Elisabeth in Fulda

Die Großenlüderer Autorin Marlitt Feldner, die wunderbare Harfenspielerin Mascha Sorg und Silvia Hillenbrand als einfühlsame Leserin, das schien das Erfolgsrezept für ein vollbesetztes Haus zu sein.

Und so konnte die Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Monika Mengel, im Stiftskapitularischen Amtshaus viele Gäste begrüßen.

Marlitt Feldner schrieb das biografische Buch „Nur noch diesen Frühling“ mit all ihren Schicksalsschlägen, aber auch mit Mut machenden Erlebnissen, die sie zu einer Frau machten, die heute mit sich im Reinen ist. Silvia Hillenbrand, die Marlitt Feldner ihre Stimme lieh, führte immer wieder zu den Botschaften hin, die die Autorin für die Leser bereit hält: „Wahrhaftig sein, den Mut haben, eigene Fehler zu begehen und die Fehler anderer zu verzeihen, den Nächsten und sich selber lieben, achtsam mit sich selbst sein, bewusst leben“.

Viele der Zuhörer zeigten sich beeindruckt von den Kriegserlebnissen, die sie ähnlich erlebt hatten, den Krankheiten und Lebenskrisen, die auch eigene Erinnerungen wachriefen.

Mascha Sorg, die junge Harfenspielerin umrahmte die Lesung mit sanften Klängen, die die Zuhörer in eine eigene Traumwelt entführten.

Am Ende konnten die kfd-Vorstandsfrauen Monika Mengel und Petra Seuring den beiden in der Sterbebegleitung ehrenamtlich arbeitenden Frauen Marlitt Feldner und Silvia Hillenbrand den von den Zuhörern gespendeten Betrag von 414 € überreichen. Silvia Hillenbrand, stellvertretende Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins, sicherte die Überweisung des Geldbetrages an das stationäre Hospiz St. Elisabeth in Fulda zu.

Im Bild von links: Pia Sorg, Monika Mengel, Marlitt Feldner, Petra Sorg, Silvia Hillenbrand