Hervorgehobener Artikel

Für die Hospizarbeit in der Region Fulda

 

logo-lebenswertDer Hospiz Förderverein Fulda e.V. unterstützt die verschiedenen Bereiche der Hospizarbeit in der Region Fulda. Im stationären „Hospiz St. Elisabeth gGmbH “  finden sterbende Menschen und ihre Angehörige eine umfassende Unterstützung und Betreuung. Wer seinen Angehörigen die Möglichkeit geben möchte, zu Hause sterben zu können, der findet beim ambulanten Hospiz-Dienst „Da-Sein“ der Malteser Unterstützung. Hier sind auch der Kinder-Hospizdienst und die Trauerbegleitung angeschlossen.

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„Kindertrauer ist maskiert“ – Am 13.März Vortrag mit Dr. Ingrid Chiari über Trauerbegleitung

Montag, 13. März 2017, 19.30 Uhr, Malteser Hospiz-Zentrum, Gerloser Weg 20, Fulda.

„Kindertrauer ist maskiert“ lautet der Titel eines Vortrags, zu dem der Hospiz-Förderverein Fulda einlädt. Referentin ist die bekannte Hospizbegleiterin Dr. Ingrid Chiari, die aus ihren vielfältigen Erfahrungen bei der Begleitung trauernder Kinder und Jugendlicher nach Verlust eines nahestehenden Menschen berichten wird. Dr. Ingrid Chiari ist Gründungsmitglied des ambulanten Hospizdienstes der Malteser „DA SEIN“ in der Region Fulda. Neben der eigenen Begleitung sterbender Menschen hat sie viele Ehrenamtliche in der Sterbe- und Trauerbegleitung ausgebildet. Für ihre jahrelange ehrenamtliche Arbeit erhielt sie im Jahre 2009 den Hessischen Ehrenamtspreis. Außerdem entstand durch ihre Initialzündung der Aufbau von Kindertrauergruppen, in denen sie trauernde Kinder in den Familien begleitete.

Die Veranstaltung mit der Gelegenheit zum Gespräch findet am Montag, 13. März 2017, 19.30 Uhr, im Malteser Hospiz-Zentrum, Gerloser Weg 20, in Fulda statt. Alle Interesssierten sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos.

Silvia Hillenbrand im Gespräch mit Besuchern auf der Gesundheitsmesse Fulda 2017

Hospiz-Förderverein beteiligte sich mit eigenem Auftritt – Neuer Flyer vorgestellt.

Erstmalig beteiligte sich der Hospiz-Förderverein Fulda mit einem eigenen Stand unter dem Dach der Malteser am Osthessischen Gesundheitstag des Gesundheitsnetzes Osthessen in der Esperantohalle in Fulda.

Dabei wurde der neue Flyer des Fördervereins vorgestellt, der auf Grundlage des neuen Logos die vier Bereiche nennt, die der Hospiz-Förderverein ideell und finanziell unterstützt:

  • die ambulante Hospizarbeit
  • die Trauerarbeit
  • den ambulanten Kinder-Hospizdienst
  • das stationäre Hospiz.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Öffentlichkeitsarbeit, die Aufklärung und Information der Bürger und Bürgerinnen. Und so ließen sich viele Besucher nicht nur über die Arbeit des Fördervereins, sondern auch über die gesamte Struktur der Hospizarbeit und Palliativversorgung in Osthessen informieren. Das Schema dieser Versorgung konnten sich die Besucher mitnehmen.

Im Logo des Hospiz-Fördervereins wird der Schmetterling als Symbol für Wandlung und Übergang dargestellt. Deshalb hatten die Fördervereinsmitglieder nicht nur Schmetterlingsplätzchen im Angebot, sondern auch kleine „Visitenkarten“, die neben den wichtigsten Adressen auf das Symbol hinweisen.

„Natürlich war es wichtig für uns, an dieser Messe Präsenz zu zeigen und uns bekannter zu machen, wobei der große Erfolg tatsächlich in den vielen Einzelgesprächen liegt, die teilweise sehr sensibel zum Thema Tod und Sterben geführt werden konnten“, so die stellvertretende Vorsitzende Silvia Hillenbrand.

Der neu gestaltete Flyer des Hospiz-Fördervereins Fulda e.V.

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„Musical-Sommer Fulda“ spendet für „LebensWert“

HOSPIZ_Scheckübergabe Spotlight-Peter Scholz_Mambo Kingx_2Eine besondere Scheckübergabe im Fuldaer Tonstudio: Zu den Klängen der Mambo Kingx überreichte ihr Gitarrist und Musical-Produzent Peter Scholz eine Spende in Höhe von 4.000 Euro an den Hospizförderverein Fulda „LebensWert“. Die Darsteller des Medicus-Musicals hatten nach ihren Auftritten fleißig gesammelt und jetzt die Spenden verteilt. „Das Musical-Ensemble ist nicht nur künstlerisch, sondern auch menschlich große klasse!“, freut sich der Hospizförderverein-Vorsitzende Michael Brand und dankte für die „großzügige Spende“. „Jeder, der schon einmal einen geliebten Menschen verloren hat, weiß, wie wichtig einen professionelle Begleitung ist“, so Peter Scholz. „Außerdem wünscht man sich nichts lieber, als dem Sterbenden einen Abschied in Würde zu ermöglichen. Hierbei leistet der Hospizförderverein wertvolle Hilfe und daher unterstützen wir die Arbeit.“

Bild: „Scheckübergabe im Fuldaer Tonstudio“: Musical-Produzent Peter Scholz (rechts), Hospiz-Vorsitzender Michael Brand (Mitte) und Frontmann Uli Fromm (links) mit den Mambo Kingx

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15.12.2016 – Barockes Adventskonzert mit der „Deutschen Philharmonie Merck“

Gelungenes Barockkonzert der Deutschen Philharmonie Merck

 Begeistertes Publikum in der voll besetzten Christuskirche

Erlös für den Hospiz-Förderverein

„Unser Benefizkonzert ist ausverkauft“, mit Stolz und Freude konnten die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen des Hospiz-Fördervereins Fulda diese Tatsache verkünden.

Und so spielte die Barockbesetzung der Deutschen Philharmonie Merck nicht nur in einer bis auf den letzten Platz gefüllten Christuskirche, sondern auch vor einem erwartungsvollen Publikum. Auch wenn der heutige musikalische Geschmack eines anspruchsvollen Publikums eher von der Klassik und Romantik beeinflusst wird, so nahmen die überwiegend jungen Musiker des adventlichen Barockkonzertes die Besucher mühelos mit in die Musikwelt des 17. Und 18. Jahrhunderts.

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Voll besetztes Haus

Michael Brand, Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins, beschrieb in seiner sensiblen Begrüßung die Kernaufgaben des Fördervereins. Durch eine rege Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit, sowie eine ideelle wie finanzielle Hilfe werden Institutionen in ihren Aufgaben unterstützt, damit Menschen gut betreut und versorgt in Würde sterben dürfen, so z.B. die ambulanten Hospizdienste der Malteser und das stationäre Hospiz St. Elisabeth. Das neue Logo des Fördervereins mit dem Motto „LebensWert“ spiegele dieses Ziel wieder, welches von Professionellen wie auch von vielen Ehrenamtlichen praktiziert werde, nämlich jedem Leben seinen individuellen Wert zu geben bis zum Ende.

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Michael Brand (MdB) bei der Begrüßung

Brand gratulierte der Deutschen Philharmonie Merck zu ihrem 50. jährigen Bestehen und zeigte auf, wie sich ein ehemaliger Instrumentalkreis von Mitarbeitern des Pharma-Unternehmens Merck in Darmstadt zu einer Deutschen Philharmonie entwickelt habe, die sich mittlerweile auf nationalem wie internationalem Parkett einen Namen gemacht habe. Die Internationalität spiegelte sich auch in der Christuskirche bei der Zusammensetzung des Ensembles wieder, denn die Musiker/innen kamen tatsächlich aus sieben Ländern.

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Deutsche Philharmonie Merck – links im Bild M. Faultless

Die musikalische Leiterin und erste Violinistin Margaret Faultless verstand es, mit den Streichern und ihren teilweise sehr alten Instrumenten, wie z.B. der Violene aus dem Jahr 1770, sowie dem historischen Tasteninstrument Cembalo, die Werke von bedeutenden Komponisten des musikalischen Barocks lebendig und stimmungsvoll vorzutragen. Es kamen die Suite aus „The Fairy Queen“ von Henry Purcell zu Gehör, wie auch eine Auswahl von Solokonzerten von Vivaldi. Ein besonderer Hörgenuss war hierbei das Concerto d-Moll für Viola d`amore, Streicher und Basso continuo. Die Violinistin verstand es, dem historischen Streichinstrument „Viola d´amore“, welches gegenüber einer normalen Geige 7 Spielsaiten und 7 Resonanzsaiten hat, unglaublich zarte und liebliche Klänge zu entlocken.

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Das Concert No. 8 G-Dur aus „Les gouts-réunis“ von Francois Couperin gefiel besonders durch die zwei hervorragenden Cellisten. Einen besonderen und stimmungsvollen Hörgenuss erlebten die Zuhörer bei „Battaglia D-Dur“ von Heinrich Ignaz Franz Biber, eine herrliche musikalische Karikatur eines Schlachtengemäldes verbunden mit skurrilen Ideen und Harmonien. Das Publikum zeigte sich hingerissen.

Mit der Zugabe von Vivaldis „D-Moll, Konzert für zwei Geigen und Cello“  und dem Wissen, dass der Erlös des Konzertes ganz in die hospizliche Arbeit einfließt, gingen die Konzertbesucher zufrieden nach Hause.

 

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Silvia Hillenbrand (links im Bild) bedankt sich im Namen des „LebensWert- Hospiz-Fördervereins Fulda “ bei Margarete Faultless für einen wunderbaren Abend.

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Sparkasse Fulda spendet 750,- € für die Hospizarbeit – Benefiz Cup

Der Benefiz-Cup hat Tradition – die Spendenübergabe auch

Die Freude, dass der 13. Benefiz-Cup in diesem Jahr wieder zu einer traditionellen Spendenausschüttung führt, sieht man Gianni Leonangeli, Gewerbekundenbetreuer bei der Sparkasse Fulda und Organisator des Benefiz-Cups, deutlich an. Ebenso wie er freut sich Martin Hoogen, stellvertretender Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins Fulda, der einer der Empfänger ist.

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Martin Hoogen vom „Lebenswert“ Hospiz Förderverein Fulda, und Gianni Leonangeli, Sportbeauftragter der Sparkasse Fulda bei der Spendenübergabe.

Unter dem Weihnachtsbaum der Sparkasse haben sich Vertreter von sieben Vereinen und Institutionen zusammen gefunden, unter denen die eingespielte Summe von 5000 € verteilt wird. Wolfgang Göb, Leiter Filialvertrieb Süd-West von der Sparkasse Fulda, erinnert zu Beginn an die Kanzlei Dr. Muth  Partner, die dieses Fußballturnier von Unternehmen ins Leben gerufen hat.  In seinen Ausführungen machte er deutlich, dass neben dem Spaß am Spiel auch immer der Benefizgedanke eine Rolle gespielt habe. Interessant, dass der jeweilige Gewinner des Fußballturniers die Spendenübergabe in den eigenen Räumen vornehmen könne. So habe die Sparkasse nun schon drei Mal das Turnier gewonnen. Der Gewinner von 2016 heiße Technolit aus Großenlüder und so werde dort im nächsten Jahr die Spendenübergabe stattfinden.

In diesem Jahr hatten zehn Teams aus unterschiedlichen Unternehmen je 500 € für gute Zwecke gespendet. Die 13. Spendenübergabe bescherte somit den Begünstigten je 750 €. „Eine schöne Vorweihnachtsüberraschung für unsere hospizliche Arbeit im osthessischen Raum“ stellten die beiden Stellvertreter des Hospiz-Fördervereins Fulda Martin Hoogen und Silvia Hillenbrand übereinstimmend fest. Die beiden hatten ihr neues Logo, den Schmetterling, mitgebracht.

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Von links: Wolfgang Göb, Martin Hoogen, Silvia Hillenbrand, Gianni Leonangeli

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Betten-Köhler spendet Erlös von 133,43 € aus der „Lesung im Bett“ an den Hospiz-Förderverein.

Lesen, musizieren, im Bett ruhen und lauschen, das ist das Konzept, welches Franz Köhler, Inhaber des Bettengeschäftes in der „Kulturmeile  Löherstrasse“  in Fulda anbietet.

Und so las Jutta Sporer nun schon zum fünften Mal ihre Krimigeschichten, denn „ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, begleitet von Pia Maria Sauer mit dem Saxophon. Die „Lauscher“ lagen in den Betten, auf Matratzen oder saßen ganz normal auf Stühlen und hatten ihre Freude an den möglichen und unmöglichen Krimigeschichten und der Musik, die sich mit bekannten und weniger bekannten Stücken an die Geschichten anlehnte.

Das „Sprach- und Musik-Duo“ Sporer und Sauer hatte sich über „Kaffeekultur“ in der Kulturmeile Löherstrasse  gefunden und versprachen, dass das nicht der letzte gemeinsame Auftritt gewesen sein soll. „Lesen im Bett“ ist ohnehin eine beliebte regelmäßige Veranstaltung im Bettenhaus Köhler, kostet kein Eintritt, aber um eine Spende wird gebeten.

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Pia Maria Sauer, Jutta Sporer und das Ehepaar Köhler vom Bettenhaus Köhler v.l.n.r.

Und so wurde in diesen Tagen im Beisein der stellvertretenden Vorsitzenden des Hospiz-Fördervereins Fulda, Silvia Hillenbrand, das Schweinderl geschlachtet, in das die Zuhörer auf Bitten von Franz Köhler eine Spende gegeben hatten. 133,43 € kamen zusammen. „Diese Spende fließt in die wertvolle hospizliche Arbeit in der Region Fulda“, so Hillenbrand, die sich sehr bei den Interpreten, aber vor allem auch bei dem Ehepaar Köhler bedankte.

Und wer weiß, Fortsetzung folgt vielleicht.

Pfarrgemeinderat Bimbach spendet 500 € für den Hospiz-Förderverein Fulda e.V. –

Im Rahmen des Vortrags Herausforderung Hospizarbeit“ von Silvia Hillenbrand

Auch wenn im Allgemeinen „Sterben und Tod“ als Tabuthemen gelten, so zeigten sich viele Bürger von Bimbach und Großenlüder aufgeschlossen genug, um der Einladung des Pfarrgemeinderates Bimbach zu folgen und sich über die Möglichkeiten einer würdevollen Sterbebegleitung, insbesondere über die „Herausforderung Hospizarbeit“ zu informieren.

Und so konnten Matthias Bien, Sprecher des Pfarrgemeinderates und Ulrike Uebelacker, Vorstandsmitglied, die stellvertretende Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins Fulda Silvia Hillenbrand als Referentin im Bürgerhaus in Bimbach begrüßen und im Anschluss an die Veranstaltung einen Scheck in Höhe von 500 € für den Hospiz-Förderverein Fulda übergeben. Hillenbrand bedankte sich im Namen des Vorstandes und betonte, dass dieses Geld der gesamten hospizlichen Arbeit im osthessischen Raum zu Gute komme.

In ihrem Vortrag berichtete Silvia Hillenbrand, dass sie nach einer Ausbildung durch den Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst der Malteser „DA-SEIN“ nunmehr im 7. Jahr als Ehrenamtliche im stationären Hospiz St. Elisabeth arbeite. Nach einer historischen Darstellung der Sterbekultur und deren Veränderungen innerhalb unserer Gesellschaft machte sie deutlich, dass der beste Sterbeort und der Wunsch-Sterbeort von 80 % der Menschen immer noch das eigenen zu Hause sei. Die Wirklichkeit sehe aber anders aus. So sterben immer noch ca. 80 % der Menschen in Krankenhäuser und Pflegeheime, während der Anteil der Menschen, die in einem stationären Hospiz oder zu Hause sterben, bei 20 % liege.

„Durch eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung durch das Palliativ-Care-Team, unterstützt von einer menschlich-seelsorgerische Begleitung durch Therapeuten, Seelsorger und Ehrenamtliche der Malteser kann ein sterbender Mensch in seiner häuslichen Umgebung verbleiben und vor allem durch die palliativ-medizinische und pflegerische Betreuung und Beratung „Leben bis zuletzt“.

Machen es die besondere Umstände aber notwendig, in ein Hospiz zu gehen, dann stehen im Stationären Hospiz St. Elisabeth, welches im Herz Jesu Krankenhaus in Fulda untergebracht ist, 8 Betten zur Verfügung. Unter Hospiz wird allgemein ein Ort verstanden, Hillenbrand machte aber deutlich, dass Hospiz auch für die Haltung und Einstellung gegenüber Sterbenden stehe. Hier gelte das Prinzip „viel Personal und wenig Technik, dafür Fürsorge, spirituelle Unterstützung und Hilfe in dieser letzten Lebensphase.“ Vielfach sei es der letzte Wohnort für die Gäste, die durch eine individuelle Pflege und Hilfe eine bedürfnisorientierte Hospizarbeit erfahren und eine häusliche Atmosphäre erleben. Dabei werden die Angehörigen intensiv einbezogen.

Vielfach könnten die Gäste, die eine vielfältige Symptombehandlung erfahren, in Ruhe von ihren Lieben Abschied nehmen und in Würde gehen. „Ein würdevolles Sterben ist das, was uns friedlich und erträglich erscheint“, dazu gehören weiterstgehende Schmerzfreiheit, Autonomie des Sterbenden so lange wie möglich, Abschied und eventuelle Versöhnung, offene Kommunikation und das Recht darauf zu wissen, was mit einem selber ist. Nur dann könne, so glaubt Hillenbrand aus ihrer gemachten Erfahrung zu wissen, ein Loslassen in Geborgenheit erfolgen bis hin zu einem friedlichen Gehen. Deshalb sei auch das Leitbild des Stationären Hospizes St. Elisabeth „Würdevolles Sterben braucht Raum“.

In all ihren sehr persönlichen Berichten über die erlebte und Zeit schenkende Hospizarbeit, die natürlich eine herausfordernde, aber auch eine erfüllende Arbeit sei, schwang die Botschaft mit: „Sterben werden wir alle. Leben wir also so, dass uns die eigene Endlichkeit immer bewusst ist.“

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Matthias Bien,  Silvia Hillenbrand, Ulrike Uebelacker bei der Spendenübergabe.

Barockes Adventkonzert – Deutsche Philharmonie Merck – Do. 15.12. 19:30 – Christuskirche Fulda

 

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Abschluss und Höhepunkt unserer diesjährigen Veranstaltungen ist das Barocke Adventskonzert mit der „Deutschen Philharmonie Merck“ in der Fuldaer Christuskirche.

Es findet statt am Donnerstag, den 15.12 um 19:30. Dank großzügiger Unterstützung verschiedener Sponsoren kommt der Erlös des Kartenverkaufs im vollen Umfang der Hospiz-Arbeit im Kreis Fulda zu Gute.

Karten für dieses Konzert sind in folgenden VVK-Stellen erhältlich:

  • Hospizbüro Fulda – Gerloser Weg 20 – 36039 Fulda
  • Buchhandlung Ulenspiegel  – Löherstr. 13 – 36037 Fulda
  • EFM Elektrofachmarkt Müller . Kohlhäuser Str. 73 – 36043 Fulda
  • Geschäftsstellen der Fuldaer und Hünfelder Zeitung

Der Kartenpreis beträgt 20,-€ erm. 18,-€

Das Programm der „Deutschen Philharmonie Merck“ für diesen Abend:

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Ein herzlichen Dankeschön gilt allen Sponsoren, die dieses Konzert möglich machen:

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Lebenswert

„Du zählst, weil Du Du bist. Und Du wirst bis zum letzten Augenblick deines Lebens eine Bedeutung haben“  (Cecil Sauders – Begründerin eines der ersten Hospize in London)

Hospizarbeit hilft mit, Leben bis zu Letzt lebenswert zu gestalten. Dieser Grundgedanke der Hospizarbeit ist die Basis für die Arbeit unseres Vereines.  Aus diesem Grund haben wir unserem Hospiz-Förderverein Fulda e.V. zusammen mit dem neuen Logo den  Beinamen „Lebenswert“  gegeben.

Unser „Wappentier“ im Logo ist ab sofort der Schmetterling. Er steht nicht nur für Leichtigkeit und das Momenthafte des Augenblicks. Der Schmetterling ist in vielen Kulturen ein  spiritueles Symbol für Wandlung und Übergang, oder, wie es Heinrich Böll sagt:

„Wenn die Raupen wüssten, was einmal sein wird
wenn sie erst Schmetterlinge sind,
sie würden ganz anders leben:
froher, zuversichtlicher und hoffnungsvoller.
Der Tod ist nicht das Letzte.
Der Schmetterling ist das Symbol der Verwandlung,
Sinnbild der Auferstehung.
Das Leben endet nicht, es wird verändert.
Der Schmetterling erinnert uns daran,
dass wir auf dieser Welt nicht ganz zu Hause sind.“

 

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Infoabend der Malteser – Mi. 5 Oktober 18 Uhr

Was ist in einem Todesfall zu tun?

Im Todesfall eines Angehörigen wissen die Betroffenen oftmals nicht, welche Formalitäten bei Ämtern oder Dienststellen zu erledigen sind oder welche Dokumente für eine Bestattung dringend benötigt werden. Über alle organisatorisch notwendigen Schritte spricht am Mittwoch, 5. Oktober, Bestatter-Meister Stefan Schneider im Malteser Hospiz-Zentrum, Gerloser Weg 20, 36039 Fulda,  im 1. Stock im Zentrum Vital. Die Malteser laden herzlich zu dem Vortrag ein, der um 18 Uhr beginnt. Es werden die verschiedenen Möglichkeiten und Formen der Bestattung, von Grabstellen, Beispiele und Gestaltung von Trauerfeierlichkeiten und die damit verbunden Kosten angesprochen und mit Bildern dokumentiert. Anmeldung erwünscht.

Der Malteser Hospizdienst unterstützt Trauernde in allen wichtigen Bereichen und versucht sie in dieser schwierigen Situation auffangen. Weitere Informationen beim Hospiz-Zentrum: 0661 480272-0, oder per E-Mail: hospizzentrum.fulda@malteser.org.