1.900 € für den Malteser Hospizdienst – Serenade Lourdesgrotte Harmerz

Freundeskreis der Lourdesgrotte Harmerz spendete Erlös der Sommer-Serenade

Viele Dankesworte und eine große Spende – die Serenade des Freundeskreises Lourdesgrotte Harmerz klingt harmonisch nach. Beim Sommerkonzert hatte der Veranstalter um Spenden für den Hospizdienst der Malteser in Fulda gebeten. Vorsitzender Herbert Klingenberger konnte jetzt einen Spendenscheck in Höhe von 1 900 € an Wilfried Wanjek vom Malteser Hospizdienst überreichen.

HOSPIZ_Spendenübergabe Lourdesgrotte HarmerzAn der schönen Lourdesgrotte in Harmerz konnte zwar wetterbedingt die Sommer-Serenade nicht stattfinden, dafür aber die Spendenübergabe an den Malteser-Hospizdienst. Von links: Inge Wehner (Panflöte), Dana Jahn, Philipp Jahn (Musikverein Neuenberg), Michael Brand (Vorsitzender des Hospizfördervereins), Matthias Jökel (ehrenamtlicher Hospizhelfer), Wilfried Wanjek (Leiter des Hospizzentrums), Herbert Klingenberger (Vorsitzender des Freundeskreises Lourdesgrotte), Birgit Witzel (Leiterin Frauenchor Uffhausen),  Pfarrer Michael Oswald, Gerlinde Brähler (Frauenchor Uffhausen).

Klingenberger dankte den Musikern, die nicht nur ansprechend und vielfältig, sondern auch unentgeltlich bei der Serenade aufgespielt hatten: dem Musikverein Neuenberg unter Leitung von Philipp Jahn, dem Frauenchor Uffhausen unter Leitung von Birgit Witzel, dem Mädchenchor des Marianums unter Leitung von Meike Desoi  und  Inge Wehner mit der Panflöte. Klingenbergers Dank galt auch Pfarrer Michael Oswald für die meditativen Gedanken zu Lourdes. Seit 2009 veranstaltet der Freundeskreis die Serenaden an der Grotte, die von den 60 Mitgliedern des in 2001 gegründeten Vereins in Eigenarbeit errichtet worden war. Wegen ungünstiger Witterung hatte die diesjährige Serenade in der Johannesberger Kirche stattgefunden, was der Spendenbereitschaft und der Begeisterung über das Klangerlebnis keinen Abbruch tat.

Michael Brand (MdB), Vorsitzender des Hospizfördervereins Fulda, dankte gleich dreimal: dem Freundeskreis für die Errichtung der Lourdesgrotte in Harmerz, für das wunderbare Konzert und schließlich für die Spende an den Hospizdienst. Der Förderkreis, so Brand, verfolge zwei Ziele: konkrete Hilfen für die „segensreiche Hospizarbeit und vieler Ehrenamtlicher“ sowie das Bekanntmachen guter Hilfen in der Region „mit menschlicher Begleitung beim Sterben statt einer Hilfe zum Sterben“. Brand war beeindruckt, dass der Freundeskreis der Grotte den Erlös der jährlich stattfindenden Konzerte nicht für den Schmuck oder Ausbau der Marienstätte verwendet. Es sei ein Anliegen des Freundeskreises  etwas Gutes zu tun, erklärte dazu Klingenberger.

Wilfried Wanjek erläuterte die Arbeit des schon seit 23 Jahren existierenden ambulanten Hospizdienstes „Da-Sein“ mit über 80 Ehrenamtlichen. „Wir wollen die Menschen nicht allein lassen am Lebensende“, so der Leiter des Hospizzentrums. Er hatte den ehrenamtlichen Hospizhelfer Matthias Jökel aus Harmerz mitgebracht, der von seinen erfüllenden Einsätzen berichtete. Dabei helfen ihm die gute Ausbildung durch die Malteser, die Reflexionen nach  den Einsätzen und die Hauptamtlichen im Hintergrund, an die man jederzeit die Verantwortung übertragen könne. Unter den  Ehrenamtlichen bei den Maltesern gebe es auch Trauerbegleiter mit besonderen Zusatzausbildungen. Informationen über den  Hospizdienst der Malteser findet man im Internet unter: www.malteser-fulda.de oder unter Telefon 0661/ 480 272-0.

(Foto & Text: Malteser)

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