Archiv für den Monat: Juli 2020

Aktuell: Plakataktion „Helfen Sie beim Helfen“

Unterstützen Sie mit Ihrer Spende den Hospiz-Förderverein-Fulda.e.V. – Jede Spende ist willkommen, und hilft, die segensreiche Hospizarbeit in der Region Fulda bekannter zu machen, und die einzelnen Hospiz-Einrichtungen in ihrer Arbeit konkret zu unterstützen.

SPENDENKONTO:
Hospiz-Förderverein Fulda e.V.
DE 09 5305 0180 0000 0436 96

Vorankündigung – Ausstellung „Noch mal Leben“ – Fotos W. Schels + Rahmenprogramm

Der Hospiz-Förderverein „LebensWert“ Fulda e.V.  präsentiert in Kooperation mit der Stadt Fulda im Vonderau Museum in Fulda die national und international viel beachtete Fotoausstellung über das Sterben

Fotos Walter Schels – Texte Beate Lakotta – vom 18.09. – 22.11.2020

 Schirmherr: Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld

 Vernissage: 18. September 2020, 18:30 Uhr  in der Kapelle des Vonderau-Museums

 Musikalische Begleitung: Silke Augustinski – Oboe –

Finissage: 17. November 2020, 19:30 Uhr –  Abschlusskonzert mit dem Heeresmusikkorps in der Stadtpfarrkirche in Fulda

 


 

 

Es gibt kein Leben ohne Tod. Diese einfache und doch so schwer fassbare Erkenntnis kann nicht verhindern, dass wir uns mit dem Gedanken an die eigene Endlichkeit schwer tun. Die Gewissheit, einmal nicht mehr zu sein, löst Angst aus. Sie macht uns einander fremd. Gleichzeitig ist der Tod jene Instanz, die uns alle verbindet, einander gleich werden lässt.

Der Fotograf Walter Schels, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Fotografen und die Journalistin Beate Lakotta baten unheilbar Kranke, sie in ihren letzten Tagen begleiten zu dürfen. Die meisten der Porträtierten haben ihre letzte Zeit in einem Hospiz verbracht.

Aus diesen Begegnungen entstanden einfühlsame Porträts von Menschen, die sich ihrer Nähe zum Tod sehr bewusst waren. Die großformatigen  Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen alte und junge Menschen, kurz vor und unmittelbar nach ihrem Tod. Die Doppelporträts strahlen jene Ruhe aus, die es braucht, um sich mit dem Sterben und der eigenen Sterblichkeit beschäftigen zu können. Es entstanden berührende Bilder, die nicht nur betroffen sondern auch hoffnungsvoll darüber machen, wie man die letzten Tage im Leben bewusst leben kann. Die Ausstellung berichtet von den Erfahrungen, Ängsten und Hoffnungen der Sterbenden und lässt sie noch einmal zu Wort kommen.

Beate Lakotta, geboren 1965, ist Buchautorin und Reporterin beim Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL.

Walter Schels, geboren 1936,  wurde vor allem bekannt durch seine Charakterstudien von Menschen und Tieren. Für ihre 2003 im Spiegel veröffentlichte Reportage „Noch mal leben vor dem Tod“ wurden beide mit dem Hansel-Mieth-Preis für engagierte Reportage und dem Deutschen Sozialpreis der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege ausgezeichnet. Für die Porträts erhielt Walter Schels einen zweiten Preis beim Wettbewerb World Press Photo 2004

Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten (Di – So von 10.00 -17.00 Uhr) zu sehen.

Eintritt 2,00 €

 


 Darüber hinaus bietet der Hospiz-Förderverein ein umfangreiches und informatives Begleitprogramm an. Die Frage stellt sich natürlich:

 Findet alles – wie geplant – in Corona-Zeit statt?

 Über Aktuelles informieren die Internetseiten des Hospiz-Fördervereins:

www.hospiz-foerderverein-fulda.de und des Vonderau-Museums Fulda: www.museum.de/museen/vonderau-museum.

Achten Sie auch auf den Flyer, der vielfach ausgelegt wird, z.B. im Vonderau-Museum sowie im Hospizzentrum der Malteser, An Vierzehnheiligen 9, 36039 Fulda.


RAHMENPROGRAMM
Während der Ausstellung hat der Hospiz-Förderverein „LebensWert“ Fulda e.V. kompetente und professionelle Gesprächspartner aus der hospizlichen, palliativen und seelsorgerischen Arbeit eingeladen.
Sie stellen sich immer mittwochs (vom 30.09. bis 18.11.20) in der Zeit von 15.00 – 16.00 Uhr zum Gespräch zur Verfügung.


Erfahrene und kompetente Hospizhelfer/innen begleiten Gruppen, Schulklassen, Pflegeschulen etc. durch die Ausstellung, stehen für Fragen zur Verfügung und berichten von ihren eigenen Erfahrungen in der Sterbe- und Trauerbegleitung.

Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich:

Malteser Hospiz-Zentrum, An Vierzehnheiligen 9, 36039 Fulda 0661 – 86977250 oder Mail: hospizzentrum.fulda@malteser.org

 Eine Spende für die hospizliche Arbeit ist willkommen.


Freitag, 25.09.2020, 19:00 Uhr

in der Kapelle des Vonderau-Museums

„ Wohin geht die Hospizarbeit? – Zwischen Professionalisierung und Ehrenamt“

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer,

Prof. der Soziologie an der Justus-Liebig-Universität in Gießen

Die Hospizarbeit ist aus einer bürgerschaftlichen Bewegung entstanden, die vor allem von Frauen getragen wurde und wird. Hospizarbeit hat inzwischen eine große gesellschaftliche Resonanz. Wie geht es weiter? Wird die Hospizarbeit eine vor allem professionelle Dienstleistung, die sich auf dem Markt der Versorgungsanbieter durchsetzen muss? Wird die Bewegung eine Institution, die einen Beitrag zur Verplanung des Lebensendes leistet? Oder liegt ihre Zukunft im zivilgesellschaftlichen Engagement?

 

 

Der Eintritt ist frei – um eine Spende wird gebeten

Donnerstag, 22.10.2020 von 18:30 – 20:00 Uhr in der Kapelle des Vonderau-Museums

 


 

Der Tod Ton macht die Musik

Wie hospizlich-palliative Begleitung klingt!

Die Akkorde setzen Hinterbliebene, die ihre Geschichten erzählen. Dabei sind sie im Gespräch mit:

  • Wilfried Wanjek vom ambulanten Hospizdienst der Malteser
  • Peter Fehrenbach vom PalliativNetzOsthessen
  • Sebastian Schiel von der Palliativstation im Klinikum Fulda
  • Dagmar Pfeffermann vom stationären Hospiz St. Elisabeth Fulda

 Moderator: Dr. Thomas Sitte, Vorstandsmitglied im Hospiz-Förderverein und Geschäftsführer der Deutschen PalliativStiftung

 Musikalische Zwischentöne erklingen durch das „Duo Zweiklang“

 

Der Eintritt ist frei – um eine Spende wird gebeten.


Freitag, 23.10.2020,  16:00 – 20:00 Uhr

im kleinen Vortragsraum im EG des Vonderau-Museums 

„Letzte Hilfe“

Ein Kurs für die Begleitung naher Angehöriger im Sterbeprozess

Wie die Geburt als Eintritt in das Leben, so gehört auch das Sterben

als Scheiden aus dem Leben zu unserem menschlichen Dasein. Das Sterben von Menschen macht uns jedoch oft hilflos.

Mit dem „ Letzte-Hilfe-Kurs“  soll der Hilflosigkeit entgegengewirkt

und den Angehörigen mehr Sicherheit im Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden vermittelt werden.

Der Kurs möchte einladen, sich mit der eigenen Einstellung zu den Themen Krankheit und Tod auseinanderzusetzen. Im „Letzte-Hilfe-Kurs“ sprechen wir über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens, sowie die Bedeutung von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht als Möglichkeiten, diese Lebensphase selbstbestimmt zu gestalten.

Er möchte Anregungen geben, wie Angehörige den ihnen Nahestehenden durch Zuwendung und kleine pflegerische Handreichungen Erleichterung verschaffen können. Hospizdienste und Palliativmedizin können dazu beitragen, dass seelische und körperliche Schmerzen gelindert werden. Gemeinsam wird erarbeitet, wie auch der Abschied würdevoll gestaltet werden kann.

Referentinnen: Liane Heid und Andrea Herschenröder

 Kosten: 20,00 €

 Anmeldung bis zum 16. Oktober 2020:

Malteser Hospiz-Zentrum

An Vierzehnheiligen 9

36039 Fulda

0661 – 86977250

Mail: hospizzentrum.fulda@malteser.org


 

Dienstag, 17.11.2020, 19.30 Uhr

in der Stadtpfarrkirche St. Blasius, Unterm Heiligen Kreuz in Fulda

 

„Wieder (er)leben“

Ein Benefizkonzert mit dem

Heeresmusikkorps Würzburg / Veitshöchheim

Erleben Sie geistliche und klassische Werke für Bläser und lassen Sie sich von der außergewöhnlichen Klangvielfalt überraschen, die ein Musikkops der Bundeswehr präsentieren kann.

Die Leitung des Konzertes hat Oberstleutnant Roland Kahle. An der Orgel hören Sie den Organisten der Stadtpfarrkirche, Herrn Hans-Joachim Rill.

Der Hospiz-Förderverein „LebensWert“ bietet dieses Benefizkonzert als Abschlussveranstaltung zur Ausstellung im Vonderau-Museum  „Noch mal leben“ an.

Lieder begleiten uns meist ein ganzes Leben lang. Gerade nach dem Tod eines nahen Angehörigen können sie Emotionen wecken und trösten. Ebenso kann Musik das Leben und Vermächtnis eines Verstorbenen würdigen. Und es geht darum, sich an die schönen Dinge zu erinnern und das Leben zu feiern.

Der Hospiz-Förderverein will mit diesem Abschlusskonzert den Tod würdigen, aber auch das Leben als Geschenk feiern.

Der Reinerlös geht an den Hospiz-Förderverein für die hospizliche Arbeit in der Region.

 

 

 Eintritt: VVK: 18 €, Abendkasse 20 €

Vorverkaufsstellen:

  • Geschäftsstellen der Fuldaer und Hünfelder Zeitung
  • Buchhandlung am Dom, Domdechanei 2, Fulda

Große Geste des Eintracht-Fanclubs DomAdler in Corona-Zeit

Der Eintracht Fanclub EFC Dom-Adler Fulda-West überreichte dem Hospiz-Förderverein Fulda eine Spende in Höhe von 1.000€. Dazu konnte der Fanclub vom Vorstand den Vorsitzenden Michael Brand MdB, sowie die beiden Stellvertreter Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen begrüßen.

„Das ist eine große Geste in dieser Corona-Zeit, wo auch wir im Ehrenamt dringend auf Unterstützung angewiesen sind“, bedankt sich der Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins, MdB Michael Brand, für die „großzügige Spende“
„Die Dom-Adler haben mit ihrer sozialen Ader bewiesen, dass sie Fans mit Haltung und auch der großartigen Tat sind.“ Das Engagement des noch jungen Fanclubs bezeichnete Brand als „ermutigendes Zeichen der Solidarität durch eine kreative wie beispielgebende Idee“.

Die Übergabe des symbolischen Spendenschecks erfolgte auf dem Gelände des Haimbacher SV. Den Übergabeort habe man deshalb ausgewählt „weil hier die Wiege unseres Fanclubs steht“. Der Fanclub existiere seit fast genau 2 Jahren, ist seit Anfang dieses Jahres offizieller Fanclub von Eintracht Frankfurt und habe aktuell 91 Mitglieder, erläutert der 1. Vorsitzende in seiner Begrüßung.

Dass man in dieser kurzen Zeit schon in der Lage sei, diesen Betrag zu spenden, habe einen einfachen Grund. Eintracht Frankfurt habe sehr schnell die Rückabwicklung der Eintrittskarten veranlasst und dabei drei Varianten angeboten: Sich den Betrag auszahlen zu lassen, den Betrag bei Eintracht Frankfurt zu belassen oder den Betrag an ausgewählte Organisationen in Frankfurt zu spenden. Eine Aktion, die mittlerweile über 500.000€ an Spenden generiert hat.

Auch der EFC Dom-Adler Fulda-West wollte sich an der Spendenaktion beteiligen. „Wir hatten für das letzte Heimspiel gegen Paderborn 50 Karten für unsere Mitglieder geordert und uns diesen erstatten lassen. Auch wir boten den Kartenbesitzern an, sich den Betrag auszahlen zu lassen oder zu spenden. Unser Anliegen war dabei, dass die Spende in unserer Region bleibt. Der Dank gilt allen Mitgliedern, die sich daran beteiligen konnten, um diese Spende zu ermöglichen“, so der 1. Vorsitzende.

Die Wahl fiel auf den Hospizförderverein LebensWert in Fulda, „weil wir großen Respekt vor der ehrenamtlichen Hospizarbeit haben“. Man wolle damit die nicht einfache, besonders psychisch belastende Tätigkeit, besonders würdigen. Die Spende sei beim Hospizförderverein gut angelegt weil man wisse, dass das Geld direkt in die Arbeit der ehrenamtlich Tätigen einfließe.

Lions Club Fulda-Bonifatius spendet 2340.- € Konzerterlös an Hospizförderverein Fulda

Seit nunmehr 16 Jahren veranstaltet der Lions Club Fulda-Bonifatius sein „Licht ins Dunkel“ Konzert am dritten Advent in der Klosterkirche am Fuldaer Frauenberg.

Für ein volles Gotteshaus sorgten Anita Burck & Dirk Lindemann mit dem Vokalensemble Poppenhausen, Gitarrist Herby Schmidt, Mia Ruhl, Gitarrenensemble der Musikschule Ebert, sowie der Schulchor Poppenhausen.

In diesem Jahr kann sich der Hospizförderverein Fulda über den Konzerterlös von 2340.-€ freuen. Daher traf sich der amtierende Clubpräsident Dr. Jens Oberländer am vergangenen Mittwoch auf der Frauenbergterrasse mit dem Vereinsvorstand des Hospizfördervereins zur symbolischen Scheckübergabe. Michael Brand, Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen bedankten sich für die großzügige Spende.

Der Verein unterstützt die verschiedenen Bereiche der Hospizarbeit in der Region Fulda. Die Hospizarbeit hilft mit, Leben bis zuletzt lebenswert zu gestalten.  Dieser Grundgedanke der Hospizarbeit ist die Basis für die Arbeit des Vereines.

Bildunterschrift: v.l. Dr. Jens Oberländer (Präsident Lions Club Fulda-Bonifatius) Silvia Hillenbrand (2.Vorsitzende Hospizförderverein) Martin Hoogen (2. Vorsitzender Hospizförderverein) Michael Brand (1. Vorsitzender Hospizförderverein) Anita Burck  (Clubbeauftragte Lions Club Fulda-Bonifatius)