Archiv des Autors: H-F-F-F-2016

„LebensWert“ mit eigenem Info-Stand am „Tag der Regionen“ in Hainzell

Immer am Erntedankfest veranstaltet das Regionalforum Fulda Südwest e.V. den „Tag der Regionen“. Die Ausrichtung obliegt  jährlichn einer der sieben Gemeinden im Westen des Landkreises Fulda. In diesem Jahr richtete die Gemeinde Hosenfeld im Ortsteil Hainzell diese beliebte und erfolgreiche Regionalmesse aus.

Der Hospiz-Förderverein Fulda e.V. beteiligte sich erstmalig mit einem eigenen Stand und stellte seine Arbeit und Zielsetzung im Westteil des Landkreises vor. Die anwesenden Vereinsmitglieder, unter anderem der Vorsitzende Michael Brand und seine Stellvertreterin Silvia Hillenbrand machten mit weiteren  ehrenamtlichen  Hospizhelfer/innen auf die so wichtige Hospizarbeit aufmerksam, stießen in Einzelgesprächen zum Nachdenken an und verteilten Informationsmaterial.

Erstaunt war so mancher Standbesucher, dass man schon mit einem jährlichen Beitrag von 20 € selbst Mitglied im Förderverein werden kann. „Jeder Euro hilft, die ehrenamtliche Sterbebegleitung zu Hause oder im stationären Hospiz St. Elisabeth, die Trauerarbeit und den Kinderhospizdienst der Malteser zu unterstützen“, so Michael Brand.

Jedes Mitglied erhält darüber hinaus Einladungen zu den vielfältigen Veranstaltungen des Hospiz-Fördervereins, seien es Vorträge, Konzerte oder Ausstellungen.

Thalauer Kuchenfrauen und Walldürner spendeten an „LebensWert“     

Eine stattliche Spende konnten Rita Hillenbrand (2.v.l.), Margot Menz (3.v.l.), Ursula Sitzmann (2.v.r.), alle Kuchenfrauen Thalau und Gerhard Dehler (3.v.r), Leiter Walldürnwallfahrt, an Silvia Hillenbrand (links) und Michael Brand (MdB) (rechts) vom Vorstand von „LebensWert“ Hospiz – Förderverein Fulda e.V. überreichen.

Beim Einkehrtag der Walldürnwallfahrer kamen 1470 Euro an Spenden zusammen. Davon wurde jetzt eine Spende in Höhe von 820 Euro von Rita Hillenbrand, Margot Menz, Ursula Sitzmann, alle Kuchenfrauen Thalau und Gerhard Dehler, Leiter Walldürnwallfahrt, an Silvia Hillenbrand und Michael Brand (MdB) vom Vorstand von „LebensWert“ Hospiz – Förderverein Fulda e.V. überreicht. Zwölf Thalauer Frauen hatten 25 Kuchen gebacken, die beim Einkehrtag der Walldürnwallfahrt in der Mehrzweckhalle zu Gunsten von LebensWert angeboten wurden. Außerdem konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer spenden. Der Referent, Bruder Othmar OFM, hatte zudem 650 Euro für seine Arbeit in antonius – Netzwerk Mensch erhalten, so dass die Gesamtspendensumme 1470 Euro betragen hat. Seit dem Jahre 1989 findet jährlich der Einkehrtag mit Pilgerkreuzweg, Begegnung und Gottesdienst in Thalau statt.

Der Grundgedanke von „LebensWert“ sei eine Bejahung zu Leben und Tod. In der Hospizarbeit würden schwerstkranke und sterbende Menschen sowohl ambulant als auch stationär von Ehrenamtlichen mitbetreut, unterstützten die Hauptamtlichen und leisteten Überzeugungsarbeit, das Leben bis zum Ende wertvoll sei, so Michael Brand (MdB), Vorsitzender des Hospizes – Fördervereins Fulda. Dazu kämen noch Angebote für Angehörige und die Trauerarbeit des Malteser Hospiz – Zentrum, ergänzte Silvia Hillenbrand vom Vorstand. Der Verein folgt in seiner Arbeit der christlichen Auffassung zur Sterbebegleitung: „Sterben an der Hand, nicht durch die Hand eines Menschen“.

Spendenkonto: Hospiz – Förderverein Fulda e.V. IBAN DE09 5305 0180 0000 0436 96.
Eine Mitgliedschaft ist möglich.

(Text und Foto: Winfried Möller)

 

Lions Fulda Bonifatius spendet an Fuldaer Vereine

Fulda. Der „Lebenswert“ Hospiz-Förderverein Fulda e.V. ist einer von insgesamt vier Fuldaer Vereinen, die sich über eine Spende in Höhe von 1250.-€ vom Lions Club Fulda Bonifatius freuen dürfen. Präsidentin Anita Burck mit ihrem Activity Beauftragten Peter Henkelmann und Clubmaster Rudolf Eymelt trafen sich mit den Begünstigten in den Räumen der  Genossenschaftsbank Fulda und übergaben die Spende  an Silvia Hillenbrand und Winfried Wanjek vom  „Hospizförderverein Fulda“, sowie  an Herrn Holger Nikeles und Linda Geisler-Seeliger von  „ sport grenzenlos“, sowie an Tanja und Harald Rupp vom „Tierschutz Fulda „und an Simone und Uwe Theele von der  „Interessengemeinschaft Barrierefreies Fulda“. Die Vereinsvertreter freuten sich über die Zuwendung und bedankten sich, dass sie bei der Spendenvergabe bedacht wurden.

10 Jahre – Hospiz St. Elisabeth zu Fulda

Das stationäre Hospiz St. Elisabeth feierte das Jubiläum mit vielen Gästen und im tiefen Gedenken an die 1018 Gäste, die in diesen 10 Jahren im Hospiz verstorben waren.

Auch der „LebensWert“ Hospiz-Förderverein war mit mehreren Vertretern gekommen. Die Gäste und Besucher der Veranstaltung konnten sich darüber hinaus über den Förderverein anhand von Materialen informieren.

Der Vorsitzende Michael Brand, die Stellvertreterin Silvia Hillenbrand und die Vorstandsmitglieder Dr. Peter Fehrenbach wie auch Dr. Thomas Sitte sprachen vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Tätigkeiten Grußworte und gratulierten zu der hervorragenden hospizlichen, palliativen und seelsorgerischen Arbeit, die im Hospiz geleistet wird. In der Klosterkirche am Frauenberg fand der Festgottesdienst statt.

Hier Dagmar Pfeffermann, Leiterin des Hospiz St. Elisabeth mit dem stellvertretenden Leiter Ralph Atzert.

 

Berührend war das vom Pflegepersonal des Hospizes gestaltete Zelt. Alle 1018 im Hospiz verstorbenen Gäste hatten einen eigenen ausgeschnittenen Engel bekommen, auf dem der Name, das Geburts- wie auch das Sterbedatum genannt waren.

Michael Brand, Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins

Silvia Hillenbrand, stellvertretende Vorsitzende

Dr. Peter Fehrenbach, Vorstandsmitglied

Dr. Thomas Sitte, Vorstandsmitglied

Martin Hoogen, stellvertretender Vorsitzender im Gespräch mit Ansgar Erb, Geschäftsführer des Hospiz St. Elisabeth

Wilfried Wanjek, Vorstandsmitglied und Leiter des Hospizzentrums

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Großzügige Spende und Neumitglied im Hospiz-Förderverein:

Neuhofs frühere Bürgermeisterin Maria Schultheis spendet Abschiedsgeschenke für guten Zweck

„Aller guten Dinge sind 3“ Neuhofs frühere Bürgermeisterin Maria Schultheis (2.v.r.) spendet die Abschiedsgeschenke anlässlich ihrer Verabschiedung an 3 Einrichtungen, die Menschen in besonderen Lebenssituationen helfen. Bei der Scheckübergabe mit Wilfried Wanjek, Leiter Malteser Hospiz-Zentrum Fulda (links), Ute Sander, Koordinatorin beim Kinderhospizdienst (2.v.l.) und Michael Brand, Vorsitzender Hospiz-Förderverein „Lebenswert“ Fulda

Nach 18 Jahren Bürgermeister-Zeit hat sich Maria Schultheis aus dem Amt verabschiedet. Ihrer Bitte bei der offiziellen Verabschiedung im Neuhofer Gemeindezentrum nach einem Geldgeschenk für einen guten Zweck, sind die Gäste großzügig nachgekommen. „Es war mir ein Anliegen, diese an Einrichtungen weiterzugeben, die sich ehrenamtlich für Menschen einsetzen, die in besonderen Lebenssituationen dringend Hilfe benötigen“, sagte Maria Schultheis bei der Spendenübergabe im Fuldaer Hospiz-Zentrum. Schultheis stockte den Betrag auf ingesamt 1.000 Euro auf und entschied sich spontan, dem Hospiz-Förderverein „Lebenswert“ Fulda als Neumitglied beizutreten. „Das freut mich ganz besonders“, so der Vorsitzende des Fördervereins, Michael Brand. „Unsere Arbeit lebt davon, dass sich immer wieder neue Unterstützer finden.“ Er dankte für die „großzügige Spende, die konkret Menschen hilft“.

„Um gleich mehrere zu unterstützen“ hat sich die frühere Bürgermeisterin Neuhofs entschieden die Summe aufzuteilen. 400 Euro gehen an den Hospiz-Förderverein Fulda e.V., 300 Euro an die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Hessen e.V. und 300 Euro an die Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V. „Ich danke allen Gästen, die an meiner Verabschiedungsfeier teilgenommen und durch ihre Präsente zu dieser Spendensumme beigetragen haben. Ich bin dankbar, dass ich 18 Jahre meiner Heimatgemeinde dienen durfte“, so Maria Schultheis.

„Lebenswert bis zum Schluss“ Bürgersprechstunde mit Kaffee und Kuchen

Anlässlich der Fuldaer Seniorenwoche 2017 hatte der Hospiz-Förderverein zu einer Bürgersprechstunde in das antonius Ladencafé eingeladen.

Es ging dabei um die Frage „Wie kann Hospizarbeit den letzten Teil des Lebensweges menschenwürdig und lebenswert gestalten?“.

Als Gesprächspartner standen der Vorsitzende Michael Brand, die stellvertretende Vorsitzende Silvia Hillenbrand sowie der Palliativmediziner Dr. Peter Fehrenbach zur Verfügung.

Dr. Peter Fehrenbach (li.) und Michael Brand vom „Lebenswert“ Hospiz-Förderverein Fulda e.V.

Nach einer kurzen Einführung von Michael Brand und einer Begrüßung von Frau Malik, Mitarbeiterin im Seniorenbüro der Stadt Fulda, gab es intensive und anregende Gespräche und Fragen der Besucher. Dabei kristallisierte sich heraus, dass es einen hohen Informationsbedarf bei dem Thema professioneller palliativer Betreuung gab. Dr. Fehrenbach konnte  aus seiner jahrelangen Praxis auf die heutigen Möglichkeiten im ambulanten Bereich wie auch im stationären Hospiz zur Behandlung der sterbenden Menschen hinweisen.

Neben vielen anderen Fragen wurde auch darüber diskutiert, wie man in „unterversorgten Gebieten“ die ehrenamtlich tätigen Sterbebegleiter durch den Aufbau von hauptamtlichen Strukturen für die Ausbildung, Vermittlung und Koordinierung der Ehrenamtlichen unterstützen kann. Hier ist das Hospizzentrum der Malteser in Fulda ein Vorbild.

Der Hospiz Förderverein ist dankbar für diese Diskussion, zeigt sie doch einmal mehr, dass die Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit, die die Mitglieder des Vorstandes sich zur Aufgabe gemacht haben, ein „muss“ ist, wenn man das Thema „würdevolles Lebensende“ in die Gesellschaft bringen will.

„Über den Tod sprechen“ – Viel Aufmerksamkeit für Sessel-Aktion am Uniplatz  

 

 

HOSPIZ-LebensWert_Aktion ROTE SESSEL_Uni-PlatzEs war eine ungewöhnliche Aktion mit viel Aufmerksamkeit: Rund 50 rote Sessel hatten die Ehrenamtlichen des Hospiz-Fördervereins „LebensWert“ auf dem Fuldaer Uniplatz verteilt. Sie waren von einem heimischen Hotel ausgemustert worden, der Hospizverein verschenkte sie an Passanten, bat um Spenden und wollte vor allem eines: ins Gespräch kommen über Sterben und eine würdige Sterbebegleitung.

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„Informieren, Aufklären und neue Unterstützer finden, das ist unser Ziel“, so der Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins, MdB Michael Brand. „In der Region wollen wir die verschiedenen Angebote der Hospizarbeit in Fulda fördern und bekannter machen.“ Hospizarbeit ist die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen und die Unterstützung ihrer Angehörigen.

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„Das Thema Sterben wird oftmals an den Rand gedrängt“, so der der stellv. Vorsitzende Martin Hoogen. „Wir wollen den Tod aus dieser Tabuzone herausholen.“ Der Verein folge in seiner Arbeit der christlichen Auffassung zur Sterbebegleitung: „Sterben an der Hand, nicht durch die Hand eines Menschen.“ Der Grundgedanke der Hospizarbeit beruhe auf einer bejahenden Haltung zu Leben und Tod.

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Silvia Hillenbrand, wie Hoogen stellvertretende Vereinsvorsitzende und beide selbst ehrenamtliche Hospizbegleiter, informierte über die Arbeit, die der Verein konkret in der Region unterstützt: von der ambulanten Hospizarbeit und dem Kinderhospizdienst der Malteser über das stationäre Hospiz St. Elisabeth in Fulda bis hin zur wichtigen Trauerarbeit und -begleitung für die Angehörigen.

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Die Aktion auf dem Uniplatz war ein voller Erfolg – zahlreiche Passanten blieben stehen, nutzen bei Sonnenschein das Angebot, auch um zahlreiche Fragen zu stellen z.B. zu Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht. Zahlreiche Mitglieder des Vereins standen über vier Stunden Rede und Antwort: „Viele gute Gespräch, 2 neue Mitglieder und Spenden in Höhe von 739 Euro“, bilanzierte das Trio Brand, Hillenbrand, Hoogen und betonte fröhlich: „Wichtiger als Geld ist es, ins Gespräch zu kommen, neue Unterstützer zu gewinnen und konkret zu helfen!“

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Viel Aufmerksamkeit für einen ungewöhnliche Sessel-Aktion: Die Ehrenamtlichen des Fuldaer Hospiz-Fördervereins „LebensWert“ standen über vier Stunden auf dem Fuldaer Uniplatz Rede und Antwort

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Alte Fotos: Walter Rammler. Vielen Dank dafür!

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„Roter Sessel“-Aktion des „LebensWert“ Hospiz-Fördervereins-Fulda e.V.

Aktion – Sa. 8.4. Uniplatz Fulda – 10-14 Uhr

Unter diesem Motto veranstaltet der LebensWert-Hospiz-Föderverein Fulda am Samstag den 8.4.2017 einen  Aktions-Vormittag auf dem Fuldaer Uniplatz. Wir verschenken die 50 Sessel, die in gut erhaltenem Zustand aus einer Hotel-Auflösung stammen. Über eine Spende für die Hospizarbeit freuen wir uns natürlich. Tun Sie etwas für einen guten Zweck – Die Förderung der Hospiz-Arbeit in der Region – Besuchen Sie uns auf dem Uniplatz zur angegebenen Zeit, und sichern Sie sich Ihren „Roter Sessel“. Gerne stehen wir Rede und Antwort zu unserer Arbeit und die Angebote in der Region

(Für alle, die Ihren Sessel nicht nach Hause tragen oder fahren können organisieren wir einen Lieferservice nach Absprache)

Großer Schub: 33 Neumitglieder – Mitgliederversammlung und besonderer Vortrag über Trauerbegleitung von Kindern

 

LebensWert_Mitgliederversammlung und Vortrag Chiari1.docxSensibler Vortrag „Kindertrauer ist maskiert“ von Dr. Ingrid Chiari (Mitte) beim Hospiz-Förderverein Fulda mit dem Vorsitzenden Michael Brand MdB (rechts), den Stellvertretern Silvia Hillenbrand (links) und Martin Hoogen (2.Reihe rechts) sowie Schriftführer Manfred Schüler (2.Reihe links) im Fuldaer Hospiz-Zentrum der Malteser

„Es war ein bewegtes Jahr, viel hat sich getan, manches wurde neu angepackt“, so bilanzierte der Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins „LebensWert“, Michael Brand MdB, auf der diesjährigen Mitgliederversammlung die Arbeit der letzten 12 Monate. Vor einem Jahr wurde ein neuer Vorstand gewählt und seither ist der Förderverein um 33 Mitgliedern auf jetzt 150 angewachsen. „Es gibt einen richtigen Schub, die Motivation ist groß“, so Brand im Fuldaer Hospiz-Zentrum der Malteser.

Mit zahlreichen Veranstaltungen konnte der Verein, der u.a. den Ambulanten Malteser-Hospizdienst und das Stationäre St. Elisabeth-Hospiz unterstützt, auf die „segensreichen Angebote in der Region aufmerksam machen, neue Unterstützer und Spender für die so wichtige Arbeit gewinnen“, so Brand, der den vielen Ehrenamtlichen und Unterstützern dankte: „Jeder von uns ist in den schwierigsten Lebensphasen auf eine helfende Hand angewiesen. Helfen beim Sterben, nicht zum Sterben – das ist unsere christliche Richtschnur.“

Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden, Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen, berichteten über eine Lesung zu Paul Klees Engelbildern, Infostände u.a. bei den Osthessischen Gesundheitstagen bis hin zu einer „überwältigenden Resonanz“ beim Barocken Adventskonzert mit der „Deutschen Philharmonie Merck“ in der Christuskirche Fulda.

„Die Unterstützung und der Kontakt zu den ehrenamtlichen Hospizhelfern ist uns ein besonderes Anliegen“, so Hillenbrand und Hoogen. Außerdem präsentierten die beiden, die selbst ehrenamtlich im Hospiz arbeiten, den neuen Internet-Auftritt, den neuen Namen „LebensWert“, den druckfrischen Flyer und das neue Logo: „Der Schmetterling ist ein Symbol für Wandlung und Übergang“, so Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen. Für den „unglaublich großartigen Einsatz“, dankte der Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Constantin von Brandenstein-Zeppelin, dem Vorstand.
Schatzmeister Volker Hans informierte in seinem Kassenbericht über „Transparenz und gesunde Finanzen“ im Hospiz-Förderverein. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Schriftführer Manfred Schüler warb für „weitere Anstrengungen, um neue Mitglieder und Unterstützer zu gewinnen“.

In einem sensiblen Vortrag im Anschluss an die Mitgliederversammlung berichtetet Dr. Ingrid Chiari, Gründungsmitglied des ambulanten Hospizdienstes der Malteser „DA SEIN“, über ihre Erfahrungen und Herausforderungen bei der Trauerbegleitung von Kindern. Mit dem Vortrag „Kindertrauer ist maskiert“ fesselte Chiari mit konkreten Beispielen als auch Zeichnungen von Kindern und Jugendlichen die zahlreichen Gäste. Wenn Trauer als „schmerzhafter, natürlicher Heilungsprozess“ gelebt werden dürfe, dann sei irgendwann der Zeitpunkt gekommen, „an dem der Trauende allmählich seine Energie wieder in Lebensprojekt investiert“.

Kindertrauer verlaufe im Allgemeinen anders als die Trauer von Erwachsenen. „Trauernde Kinder und Jugendliche werden oft in ihrer Trauer nicht ernst genommen, diese nicht gesehen und nicht erkannt. Sie macht auf sich aufmerksam in auffälligen Verhaltensweisen und demaskiert sich in kreativen Arbeiten“, so Chiari „Unser Part ist es, genau hinzusehen und adäquat zu reagieren.“

Das möchte der Hospiz-Förderverein „LebensWert“ aktiv unterstützen mit dem Projekt „Kindertrauer ist maskiert“, das bei der speziellen Ausbildung in der Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche unter die Arme greifen will. Jeder kann helfen, indem er bei einem Wettbewerb der Rhön Energie Fulda unter www.re-fd.de/mein-verein eine Stimme für das Projekt abgibt. Einfach in der Suchfunktion „Kindertrauer ist maskiert“ eingeben und abstimmen.
Die Kosten einer Schulung mit 72 Unterrichtsstunden, die im Zeitraum Juni bis Dezember 2017 stattfinden soll, belaufen sich für 15 Ehrenamtliche auf rund 15.000 EURO. Durch eine gute Platzierung bei der obigen Abstimmung und finanzielle Unterstützung durch das Unternehmen könnten wir das Projekt realisieren.

Vorsitzender Brand dankte Dr. Ingrid Chiari für ihre „so wichtige und hilfreiche Pionierarbeit“. Für ihre jahrelange ehrenamtliche Arbeit erhielt Ingrid Chiari im Jahre 2009 den Hessischen Ehrenamtspreis. Außerdem entstand durch ihre Initialzündung der Aufbau von Kindertrauergruppen, in denen sie trauernde Kinder in den Familien begleitete.

 

Der Hospiz Förderverein Fulda e.V. erhält aus dem PS-Los-Zweckertrag 2016 der Sparkasse Fulda eine Spende in Höhe von 1 000 €

„Die Sparkasse Fulda engagiert sich bei den Vereinen und gemeinnützigen Organisationen innerhalb der Region Fulda, weil wir wissen, dass das soziale Ehrenamt Wertschätzung und Unterstützung braucht.“ Mit diesen Worten begründete der Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Fulda, Alois Flüchtl, die Ausschüttung aus dem Geschäftsjahr 2016 von 160 000 € an 84 Vereine, darunter an den Hospiz-Förderverein Fulda e.V.

Dankbar nahmen die stellvertretenden Vorsitzenden Martin Hoogen und Silvia Hillenbrand die Spende an den Förderverein in Höhe von 1 000 € entgegen.

Früchtl bezog sich in seiner Rede vor den Vereinen auf den Ex-Bundespräsidenten Joachim Gauck, der immer wieder darauf hinwies, dass von jeder Gefahr für die Demokratie immer auch eine Gefahr für die Freiheit ausgehe. Deshalb sehe sich die Sparkasse auch in der Pflicht, diejenigen zu unterstützen, die sich durch ihr Engagement für die gelebte Demokratie einsetzen. Sein Dank galt daher allen ehrenamtlich Tätigen für ihr lokales Engagement.

ps-los.2017.02

Eine gut gefüllte Schalterhallte bei der Verteilung der Spenden durch Dr. Alois Früchtl – Sparkasse Fulda

Die ausgeschütteten Gelder sind das Ergebnis des Los-Sparens, an dem jeder Kunde teilnehmen kann. Von 6 € der Kunden werden 4,80 € direkt gespart und 1,20 € wandern in den Lostopf. Neben den 70 000 € für die 84 Vereine wurden 30 weitere Vereine aus dem Hünfelder Raum, die Fördervereine der Fuldaer Schulen und insgesamt 48.000 € in Großspenden und gemeinnützige Projekte investiert.