Archiv der Kategorie: Was kommt

Ehrenamtliches Engagement der besonderen Art: Meditationsabende im Hospizzentrum

Ehrenamtliches Engagement der besonderen Art:

Die Meditationsleiterin Heidemarie Hillje bringt sich ein für trauernde Menschen und für den Hospiz-Förderverein „LebensWert“ e.V.

 Meditationsabende werden auch in 2019 im Malteser Hospizzentrum, An Vierzehnheiligen 9 in 36039 Fulda, fortgesetzt

 

Der Hospiz-Förderverein „LebensWert“ Fulda e.V. hat mit dem zu Ende gehenden ersten Halbjahr seines Angebotes „Meditation für Trauernde und andere Interessierte“ Bilanz gezogen. Dazu trafen sich Mitglieder des Fördervereins und der Leiter des Malteser Hospizzentrums Wilfried Wanjek mit der eigentlichen Akteurin, Frau Heidemarie Hillje, zu einem gemeinsamen Austausch. Frau Hilljes Wunsch und Idee war es im Sommer 2018 gewesen, sich mit ihren Talenten und Kenntnissen als Persönlichkeitstrainern, Autorin und Trauerbegleiterin für Trauernde Menschen und letztendlich für den Hospiz-Förderverein ehrenamtlich zu engagieren.

Heidemarie Hillje, die viel Erfahrung auch mit Trauernden in die Meditation einbringt, bietet seit dieser Zeit im 14-tägigen Rhythmus diese in den Räumen der Malteser Hospiz-Zentrums an. „Mein Angebot ist eine Meditation in eine geführte Stille. Viele Menschen, insbesondere Trauernde, sind auf der Suche nach einem inneren Halt, nach Geborgenheit und Gelassenheit. Gerade wenn die Welt aus den Fugen geraten ist, lohnt sich der Blick nach innen und bringt Klarheit für die Seele. Das Ziel ist, die innere Balance wieder zu finden.“

Dabei verzichtet Heidemarie Hillje auf jegliche Entschädigung. Der Teilnahmebeitrag von 10 € pro Person und Abend fließt ausnahmslos in die Kasse der Hospiz-Fördervereins und kommt der hospizlichen Arbeit der Malteser sowie dem stationären Hospiz zu Gute.

Und so kamen im 1. Halbjahr 700 € zusammen, die jetzt an den Hospiz-Förderverein übergeben wurden.

Wie Hillje im Gespräch erläuterte, liege die Konzentration auf der Atmung, währenddessen Gedanken kommen und vorüberziehen können. Hierbei werde schon eine Form des Loslassens geübt.

Gefühle, die sich zeigen, würden weder unterdrückt noch mit Energie verstärkt. Die Konzentration liege immer auf der Atmung im Hier und Jetzt. Heidemarie Hillje kombiniert in ihrer Meditation die geführte Stille mit Klangelementen. Dies helfe den Trauernden in eine tiefe Entspannung zu kommen und darüber die eigene Ruhe und Kraft zu entdecken.

Führt mit viel Erfahrung durch die Meditationsabende: Heidemarie Hillje

„Wir lauschen nach Innen und geben unserer Seele Zeit sich zu beruhigen um uns selbst Liebe, Freundlichkeit und Herzenswärme entgegen zu bringen. Diese zweieinhalbtausend Jahre alte Übungen wirken heute genauso wie damals.“

Martin Hoogen, stellvertretender Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins, bedankte sich für diese besondere Art des ehrenamtlichen Engagements: „Sie tun nicht nur Gutes für Menschen in besonders schweren Lebenssituationen, sondern Sie spenden vor allem auch Talente, Zeit und Geld für eine gemeinsame Sache. Wir freuen uns darüber hinaus, dass wir Sie auch als Mitglied in unserem Förderverein haben und sagen herzlich Danke.“

Silvia Hillenbrand, ebenfalls stellvertretende Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins, geht selber gerne in diese Meditationsstunde, die sie auch Nicht-Trauernden empfehlen kann. „Ich war völlig unerfahren, habe mich einfach eingelassen und gemerkt, dass mich diese Meditation in eine innere Gelassenheit führt. Ich habe das gute Gefühl, diese Stunde ganz alleine für mich nutzen zu können.“

Die beiden Vorstandsmitglieder dankten auch Wilfrid Wanjek und den Maltesern, dass die Räume für diese Meditation zur Verfügung stehen.

Diese werden auch in 2019 weitergeführt. Allerdings ganz wichtig – der Wochentag wird sich ändern. So finden die Abende immer dienstags von 19 – 20 Uhr statt. Die nächsten Termine:

08.01., 22.01., 05.02., 19.02., 05.03., 19.03.2019

Die Beteiligten freuen sich über eine Anmeldung: 0661 – 86077 250 oder hospizzentrum.fulda@malteser.org

Vorkenntnisse sind keine erforderlich. Legere Kleidung, eine Decke, Wollsocken und, wenn vorhanden, ein Yogakissen genügen. Kosten bleiben bei 10 € pro Person.

Die Termine sind auch auf der Homepage des Hospiz-Fördervereins zu finden: http://hospiz-foerderverein-fulda.de/

 

 

 

 

 

 

 

Hospiz- und Sterbebegleitung – Die letzte Zeit ist ein besonderes Stück Leben.

Einladung zum Infoabend am Mittwoch, 06.06.2018, 19:00 Uhr

Sterbende auf ihrem letzten Weg zu begleiten ist eine ur-christliche Aufgabe. Die ersten Hospize sind demgemäß christlichen Ursprungs und auch die moderne Hospizbewegung (Cicely Saunders) wurzelt in der christlichen Überzeugung, dass jeder Mensch bis zu seinem Lebensende Liebe, Nähe und Begleitung verdient. An diesem Abend wollen wir das Konzept des Hospizzentrums der Malteser vorstellen und so zugleich auf die Möglichkeit der Nutzung hinweisen wie auch Wege zur eigenen Freiwilligenarbeit aufzeigen. Das Ziel des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes ist, auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse schwerkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen einzugehen. Im Vordergrund stehen dabei die Wünsche, nicht alleine gelassen zu werden, nicht unter Schmerzen leiden zu müssen, unerledigte Dinge noch zu regeln und sich aussprechen zu können. Für diese sensible Aufgabe werden von uns hierfür qualifizierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer eingesetzt. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir uns diesem wichtigen Thema widmen.

 

Referenten:

Wilfried Wanjek (Leiter Hospizzentrum der Malteser),

Ludwig Wagner (Ehrenamtlicher Hospizbegleiter)

Petra Dombrowski (Ehrenamtliche Hospizbegleiterin)

Leitung:              Dr. Marco Bonacker

Eintritt nach Anmeldung frei.  Anmeldung unter info@bonifatiushaus.de  

oder 0661-8398 113 

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

_______________

 

Dr. Marco Bonacker

Stellv. Leiter der Abteilung Erwachsenenbildung/Bistum Fulda

Kontakt:

Bonifatiushaus

Haus der Weiterbildung der Diözese Fulda

Neuenberger Str. 3-5 • 36041 Fulda

Telefon: 0661 8398 – 155 • Telefax: 0661 8398 – 136

E-Mail: bonacker@bonifatiushaus.de • Internet: http://www.bonifatiushaus.de

Direktor: Gunter Geiger, Dipl.-Volkswirt

Bankverbindung IBAN DE66 5305 0180 0041 0800 72 SWIFT-BIC HELADEF1FDS

 

Schmetterlings-Zeit: Gemeinsame Aktion mit der Bäckerei Happ

Frühlingszeit ist Schmetterlingszeit. Schmetterlinge schenken einen Moment der Freude, und sind gleichzeitig Symbol für die Verwandlung. Aus diesem Grund haben  wir bei der Neugründung des Hospiz-Fördervereins Fulda e.V. den Schmetterling als unser „Wappentier“ ausgewählt.

Jetzt treffen Sie die kleinen bunten Tierchen auch in Filialen Der Bäckerei Happ an.

In einer gemeinsamen Aktion vom 23. – 26. 5. 2018  kommt der Verkauf der „Schmetterlinge“  der Hospizarbeit in der Region zu Gute.  Die Aktion finden in folgenden Happ-Filialen statt:

Café Neuhof

Café Vital am Frauenberg

Klinikum Fulda

Hünfeld Fuldaer Straße

Café Schlitz

Café Lauterbach

 

Diese Veranstaltung wurde leider abgesagt.

Benefizgala von „Round Table-Fulda“ zu Gunsten des „Lebenswert“ Hospiz-Fördervereins Fulda e.V.

Aus Anlass seines 10-jährigen Bestehens veranstaltet „Round Table Fulda“  am 14.4.2018 eine Benefizgala im Parkhotel Fulda/Kolpinghaus – Beginn 19:00 – Entertainment Martin Caba.

Wir Gratulieren zum Geburtstag, und freuen uns über die Zusammenarbeit, und auf  einen schönen Abend.

 

Vorankündigung – Vortrag von Otto Pötter: „Achtsam leben lernen, bevor alles zu viel wird“,

Fr. 24.11 – 14:30 – 16:00 Uhr im Hospizzentrum Fulda – Gerloser Weg 20

„Ich sehe was, was du nicht siehst…“, das weitet den Blick für mehr, für die kleinen, oft versteckten Dinge des Alltags, die wir in all unserer Geschäftigkeit häufig übersehen. Das Kleine hingegen groß erleben zu können, das lehrt uns die kontemplative Achtsamkeit; die einfachste Antistressmethode. Wir hingegen bedenken meist schon die nächsten Aufgaben und hegen allerlei realitätsferne Gedanken, statt jetzt ganz bei der Sache zu sein. Das macht „rappelig“, denn es schürt Ängste und Sorgen. Achtsamkeit hingegen ermöglicht durch Ruhe und Gelassenheit eine größere Effektivität der Alltagsbewältigung. Hierzu vermittelt der Vortrag gute Anregungen.

Herr Pötter ist ein bundesweit tätiger Dozent für logotherapeutische (sinnzentrierte) Persönlichkeitsentwicklung nach Viktor E. Frankl (siehe: www.otto-poetter.de). Er ist Verhaltenstherapeut und Autor des Buches: „Froh zu sein, bedarf es wenig“, erschienen im Aschendorff Verlag Münster. Der Vortragsinhalt ist für 2 Euro erhältlich.

Vorankündigung: „Moment Mal“ – Soirée mit Philsoph Dr. Chr. Quarch

Der Hospiz-Förderverein Fulda e.V. „LebensWert“ lädt alle Interessierte zur Auftaktveranstaltung der philosophischen Soirée „Moment Mal“ ein unter dem Titel:

„Der erfüllte Augenblick“

 mit Dr. phil. Christoph Quarch

am 01.11.2017 um 19.30 Uhr

im Palais Altenstein Schlossstr. 4 in Fulda

 

Preise: Abendkasse 10,- €, ermäßigt: 8,- €

„Moment Mal“ ist eine Aufforderung, achtzugeben, innezuhalten oder zuzuhören. Die philosophische Soirée des Hospiz-Fördervereins beschäftigt sich in ihren Veranstaltungen, die in unregelmäßigen Abständen stattfinden werden, mit ersten und letzten Lebensmomenten und den vielen dazwischen.

„Moment Mal“ will aufmerksam für den Moment machen und einladen, Kleinigkeiten, Feinheiten, Zwischentöne oder Dinge unter der Oberfläche zu entdecken.

„Wir werden Vorträge, Lesungen, Konzerte, Ausstellungen oder Foren auch zum „Hör Mal“, „Denk Mal“, „Schau Mal“ oder „Mach Mal“ machen“, so Martin Hoogen, stellvertretender Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins.

In der ersten Veranstaltung „Der erfüllte Augenblick“ wird der aus Funk und Fernsehen weithin bekannte Philosoph Christoph Quarch aufzeigen, was die Seele wirklich braucht. Dazu skizziert er eine zeitgemäße Lebenskunst, die weit mehr in Aussicht stellt als die oberflächlichen Glücksversprechungen der gängigen Ratgeberliteratur. Seine von der griechischen Antike inspirierte

Philosophie der Lebendigkeit öffnet Perspektiven für ein gutes, sinnvolles und erfülltes Leben, das nicht allein um das eigene Wohlergehen kreist, sondern immer auch die Mitmenschen und die Mitwelt im Blick hat.

Christoph Quarch: „Wir leben in der Selfie-Welt. Wir machen alles selbst: Wir sind die Schmiede unseres Glücks, wir optimieren uns, wir tun uns etwas Gutes – und kommen damit nie zum Ziel.

Denn was unser Ego will, ist oft nicht das, was unsere Seele braucht. Das Ego will seine Wünsche erfüllen, die Seele sucht die erfüllte Zeit. Und die ist gar nicht schwer zu finden. Sie wartet auf uns:

Sie wartet darauf, dass wir die Augen öffnen, uns dem Leben zuwenden, dem Anderen öffnen und uns von der Welt ansprechen lassen. Wo uns das gelingt, ist unsere Zeit erfüllt; wo uns das gelingt, wachsen uns Glück und Sinn zu.

Philosophie der Lebendigkeit öffnet Perspektiven für ein gutes, sinnvolles und erfülltes Leben, das nicht allein um das eigene Wohlergehen kreist, sondern immer auch die Mitmenschen und die Mitwelt im Blick hat“.

Der Hospiz-Förderverein gibt bekannt, dass es einen Büchertisch der Rathausbuchhandlung gibt, an dem Christoph Quarch seine Bücher signieren wird. Daneben bietet der Förderverein seine eigenen Informationen an.