Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

„Besondere Unterstützung in Corona-Zeit“ – EDAG spendet Hospiz-Förderverein Fulda

„Die Zeit der Corona Krise hat uns aufgezeigt, wie wichtig soziales Engagement ist. Dies geht über die wertvolle Arbeit der Berufsgruppen, die aufgrund der Corona-Pandemie im Fokus stehen, weit hinaus. Darum hat die EDAG Group gerne die Arbeit des Hospiz-Fördervereins Fulda e.V. mit einer Spende unterstützt. Der Hospizverein leistet  gerade in diesen besonders schwierigen Zeiten eine wichtige und bewundernswerte Arbeit für besonders geschwächte Menschen in unserer Region“, betont Christoph Horvath, Pressesprecher der EDAG Group.

Wegen der notwendigen Kontakt-Einschränkungen verzichteten Hospizhelfer und Unternehmen auf eine persönliche Übergabe des Schecks. Stattdessen dankten Michael Brand und Silvia Hillenbrand, in gesundheitskonformem Abstand zueinander, mit einem eigens gefertigten „Danke-Plakat“ vor der Flora-Vase im Fuldaer Schlossgarten der EDAG für die „großzügige Spende von 1.000 Euro“. „Gerade in diesen Zeiten ist eine solche Unterstützung für die ehrenamtliche Arbeit besonders wertvoll“, so der Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins Fulda, Michael Brand. „In schwersten Stunden zählt die menschliche Nähe bekanntlich besonders, umso wichtiger ist es gerade jetzt, bei der gesundheitlich gebotenen körperlichen Distanz eine besondere Qualität in der menschlichen Nähe zu bewirken.“

VERANSTALTUNG ABGESAGT – Lesung am 16.3.2020 – 20:00 Uhr im Hospizzentrum der Malteser (ehm. EIKA)

Der Hospiz-Förderverein Fulda e.V. verschiebt die geplante öffentliche Lesung mit Dörte Schipper am 16.03.20 auf unbestimmte Zeit.
Der Grund ist der Coronavirus. Wir handeln nicht nur im Sinne des Gesundheitsschutzes für die möglichen Besucher, sondern auch wegen der möglichen Übertragung des Virus an Dritte, vielleicht sogar gesundheitlich geschwächte Personen und halten dies für eine gebotenen Entscheidung.

Musical-Sommer spendet für Fuldas Hospiz-Förderverein „LebensWert“– „Dank an ehrenamtliches Engagement“

„Nicht nur auf der Bühne Vorbilder – die Macher des Fuldaer Musical-Sommer“. Spotlight-Produzent Peter Scholz (2.v.l.) überreicht den Scheck an Michael Brand, Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins Fulda (2.v.r.), sowie die Stellvertreten Vorsitzenden Martin Hoogen (links) und Silvia Hillenbrand (rechts).

Die Vorbereitungen für das Robin Hood-Musical 2020 laufen auf Hochtouren. Für die Fuldaer Spotlight-Musicalproduktion ein guter Anlass, eine Spende in Höhe von 3.000 EURO an den Vorsitzenden des Hospiz-Fördervereins Fulda, Michael Brand, zu überreichen. Produzent Peter Scholz begründet das so: „Mich faszinieren die Menschen, die sich für die Hospizarbeit ehrenamtlich engagieren. Diese Personen müssen speziell geschult werden und setzen sich einer hohen psychischen Belastung aus. Damit das alles gut organisiert werden kann, unterstützen wir diese Initiative gern.“

LebensWert-Vorsitzender Michael Brand dankte dem Fuldaer Spotlight-Team, insbesondere Produzenten Peter Scholz für die „überzeugte wie großzügige Begleitung unserer ehrenamtlichen Arbeit“. „Die Macher des Musical-Sommers, die Schauspieler und Techniker sind nicht allein Profis auf der Bühne, sondern vor allem auch Vorbilder der guten Tat im Alltag. Wir danken auch den Zuschauern beim Fuldaer Musical-Sommer, die die Spende durch ihre Großzügigkeit möglich gemacht haben“, so Brand.

 

Geschenkidee

Ab sofort, und bis zum 20 Dezember bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Hopsizzentrum der Malteser die Druckgrafiken der diesjährigen Ausstellung „Etwas Großes schaffst Du nicht alleine“ zum Verkauf an. Für 30,- € je St. erhalten Sie ein handsigniertes Unikat. Die verschiedenen Motive, von Martin Hoogen gefertigte Linoldrucke und Holzschnitte, können im Hospizzentrum der Malteser ausgesucht und erworben werden.

Hospizzentrum der Maltese – An Vierzehnheiligen 9 – 36039 Fulda

Tel. 0661 – 86 97 72 57

      

Diese und andere Motive stehen zur Auswahl.

„Julvisor“ verzauberte mit skandinavischer Weihnachtsmusik

Am Vorabend zum 1. Advent erlebten die Zuhörer bei dem Benefizkonzert des Hospiz-Fördervereins in der Heilig Geist Kirche in Fulda populäre skandinavische Weihnachtslieder, teilweise frei oder neu interpretiert und doch ganz identisch in der Tradition einer besonderen Zeit, nämlich der Weihnachtszeit.

Christina Lutter (Gesang, Geige, Tin Whistle), Guido Richarts (Gesang, Kontrabass, Bodhrán, mittelalterliche Drehleier), Krishn Kupke (Gitarre, indische Sitar), Matthias Strauch (Saxophon, Klarinette, Flöten, Piano) und Michael Gramm (Percussion, Flügelhorn) erzeugten mit ihren Instrumenten berührende Momente und beeindruckten mit an Folk Musik erinnernden skandinavischen Musik.

Im Gesang und im Spiel ließen die Musiker Wichtel und Trolle lebendig werden, würdigten aber auch den Heiligen Steffan und vor allem die Heilige Lucia, die schwedische Lichtfee.

Und so erhielt gleich zu Beginn die christlich traditionelle Weihnachtsbotschaft eine weitere Komponente, spielt doch die Hoffnung auf das Licht in den dunklen Winternächten der Nordhalbkugel eine große Rolle.

Passend zur Adventszeit, die Zeit des Wartens, durfte die norwegische Fassung des aus Österreich stammenden Liedes „Maria durch den Dornwald ging“ nicht fehlen.

Auch wenn die skandinavische Sprache der Lieder aus Island, Schweden und Norwegen zum größten Teil für die Zuhörer neu waren, erreichte das Arrangement und die Interpretation der Melodien die gleichen Emotionen und Gefühle, die Weihnachtslieder in allen Ländern auslösen. So beeindruckte das Lied „Jul, Jul, stralande Jul“ (Weihnachten, strahlende Zeit) zusätzlich durch das Einsetzen des handgedrehten Ton-Schlagwerkes Udu–Drum. Oder an einer anderen Stelle das mit 20 Saiten ausgestattete Instrument Sitar und die mittelalterliche Drehleier.

Bezaubernde Gesänge, wie z.B. das Lied aus Island „Halleluja, in Bethlehem ist uns ein Kind geboren“ ergänzten immer wieder die melancholische Atmosphäre.

Darüber hinaus erfreuten sich die Zuhörer an einer lebendigen und mitreißenden Moderation, die die Inhalte der Lieder erklärte sowie an kleinen Geschichten, die dem skandinavischen Humor Raum gaben.

Die fünf Musiker schließen sich nun seit mittlerweile 12 Jahren immer zur Weihnachtszeit zur Band „Julvisor“ zusammen und gehen auf Konzertreise. Dem diesjährigen Titel des Programms „Midt i den kalde vinter“, zu Deutsch „mitten im kalten Winter“ wurde in der Kirche voll entsprochen, war doch die Heizung in der Heilig Geist Kirche in Streik gegangen.

Michael Brand, Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins, der anfänglich die Begrüßung übernommen hatte und den Sponsoren, die es durch ihre Spende möglich machten, dass die Eintrittsgelder in die hospizliche Arbeit fließen, kommentierte die Kälte so: „Wir erleben nordische Weihnachtsmusik in nordischen Temperaturen“.

Die Konzertgäste dankten der Band „Julvisor“ mit stehendem Applaus.

 

„Weihnachten in Skandinavien“ – Weihnachtliches Konzert am 30.11.2019 mit Julvisor aus Dresden

Am 30. 11. 2019 veranstaltet der „Lebenswert“ – Hospizförderverein Fulda ein stimmungsvolles Weihnachtskonzert mit der Dresdener Gruppe „Julvisor“. Lieder und Texte bringen uns Welt des „Weihnachten in Skandinavien“ an diesem Abend ein Stück näher.

Die Eintrittsgelder kommen im vollen Umfang der Hospizarbeit (ambulant und stationär) in der Region Fulda zu Gute.

30.110 2019  – 19:30

Heilig-Geist-Kirche, Löherstr. 1, 36037 Fulda

Eintritt: 14,- € (VVK)  16,-€ (AK) – Einlass 19:00 Uhr

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren für ihre Unterstützung:

„Was ist der Mensch“, berührender Vortrag von Michael Passarge zur Finissage der Ausstellung „Etwas Großes schaffst Du nicht allein“ von Martin Hoogen

„Was ist der Mensch“, war der Titel des Vortrages, den Michael Passarge im wunderbar illuminierten Garten der Kunstschmiede Bernhard hielt.

Mit dieser Finissage fand die Ausstellung des Künstlers Martin Hoogens, der seine Druckgrafiken unter dem Motto „Etwas Großes schaffst Du nicht allein“ in der Galerie im Kutscherhaus gezeigt hatte, seinen Abschluss.

Die Ausstellung, wie auch der Vortragsabend waren Veranstaltungen des Hospiz-Fördervereins, der in beeindruckender Weise einen Dreiklang aufzeigte zwischen dem Thema Tod und Sterben, den Themen Schöpfung, Glaube und Naturwissenschaft und als drittes Thema die darstellenden Kunst, die ihren eigenen Raum erhielt.

Die Frage, die sich auftat, ob man mit diesen Themen der ganzen Komplexität des eigentlich unfassbaren Kosmos näher kommen könne oder was die Rolle des Menschen sei, beantwortete der international renommierte Astronom Michael Passarge, der das „Sonnenobservatorium in Bad Salzschlirf“ initiierte so: „Wir bekommen natürlich keine sicheren Erklärungen, aber in diesem kosmischen Geschehen wird auf das Menschenleben als den Ort des Wunders hingewiesen. Es gilt Mensch zu sein und dazu gehören Neugierde, Demut, Dankbarkeit und die Fähigkeit zuzuhören, zu fragen und zu lauschen.“

Letzteres taten die Zuhörer, nachdem Michael Brand, Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins die Anwesenden begrüßt  und sich vor allem bei Ursula Bernhardt von der Kunstschiede Bernhardt für die Zurverfügungstellung der Galerie und des bezaubernden Gartens bedankt hatte.

Passarge schuf mit seinem Vortrag einen Spannungsbogen zwischen Fakten und Glauben und formulierte seine Gedanken zu Naturwissenschaft und Schöpfung. Dabei ging er von Psalm 8, Vers 4 + 5 aus, der da lautet: „Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast; was ist der Mensch, dass du seiner gedenkest und des Menschenkind, dass du dich seiner annimmst“ und schuf eine Verbindung zu den Worten des Astronomen Bruno Hans Bürgel, der einstmals formulierte: „Schaut auf zu den Sternen, ihr Jungen, ihr Werdenden, reich werden sie euch beschenken“. Mit seinem Versuch, die Theologie als Geisterwissenschaft den Naturwissenschaften gegenüber zu stellen, führte er seine Zuhörer nah an die Frage der Entstehung des Menschen. „Ist er ein Zufall, oder wurde er von Beginn an mitgedacht, quasi einprogrammiert?“

Passarge bettete seinen Vortrag in seine atemberaubenden Bilder vom Kosmos, aber auch in seine fantastischen Bilder aus dem Nahbereich, wie zum Beispiel ein Wassertropfen, Wolken oder die wunderbaren Landschaftsaufnahmen, die er während seiner Forschungsaufenthalte in unterschiedlichen Ländern vor die Linse bekam. Er überließ es den Zuhörern, eigene individuelle Antworten zu finden, denn „Das Leben ist ein Wunder“.

Zum Abschluss bedankte sich Martin Hoogen, stellvertretender Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins und Aussteller der Druckgrafiken, bei dem Referenten und fasste seine Eindrücke zusammen: „Der Vortrag sowie die Bilder haben bestimmt bei vielen etwas ausgelöst oder zum Nachdenken angeregt. Immer wird der Mensch in diesem Kosmos an Grenzen stoßen, aber immer können wir selber diese und damit unseren eigenen Horizont erweitern“.

Hildegard Hast spendet Preisgeld der „leisen Zivilcourage“

 

Die langjährige Frauenbeauftragte der Stadt Fulda, Hildegard Hast, ist in diesem Jahr mit der „Fuldaer Rose“ ausgezeichnet worden. Das Preisgeld hat sie jetzt dem Hospiz-Förderverein LebensWert in Fulda gespendet, der – wie sie es nennt – „leisen Zivilcourage“ der Hospizarbeit und „allen, die sich auch persönlich authentisch dem Prozess des Lebens und Sterbens stellen und ihn bewusst und mutig in ihr Leben integrieren“, so Hast, die Anfang 2019 bei den Maltesern mit der „Qualifizierung zur Hospizhelferin“ begonnen hat.


„Das Menschliche stärken“ Spendenübergabe im Malteser-Hospizzentrum (von links): Die beiden stellv. Vorsitzenden Martin Hoogen und Silvia Hillenbrand, Hildegard Hast, Vorsitzender Michael Brand MdB und Ute Sander, Leiterin des ambulanten Malteser Kinderhospizdienstes.

 

Hospiz-Fördervereinsvorsitzender Michael Brand dankte für die „großzügige Spende und vor allem auch die Entscheidung zum Ehrenamt“. „Eine bejahende Haltung zu Leben und Tod, Menschen begleiten und gerade in sensiblen Phase dem Leben besondere Aufmerksamkeit geben“, formulierten die beiden stellv. Vorsitzenden Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen die Haltung der Hospizbewegung. „Wir wollen gemeinsam das Menschliche stärken.“

Hildegard Hast betonte: „Es hat sich für mich nach dem Renteneintritt schnell herauskristallisiert, dass ich mich in meinem letzten Lebensdrittel wieder in einem Bereich engagieren möchte, der mich auch persönlich zu eigener authentischer Weiterentwicklung herausfordert. Ich habe nun die Zeit, mich mit allen im weiteren Sinne spirituellen Fragen des Lebens und Sterbens sowie des Eingebettetseins in ein größeres Ganzes intensiver zu befassen, was immer schon ein wichtiger Teil in meiner persönlichen Entwicklung war.