Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

„Etwas Großes schaffst Du nicht allein“

In der Zeit vom 5. – 20. 9 findet in der Galerie im Kutscherhaus in Fulda die Ausstellung               „etwas Großes schaffst Du nicht allein“ mit Druckgrafiken von Martin Hoogen statt. Die Ausstellung ist eine Veranstaltung des LebensWert – Hospiz-Fördervereins Fulda e.V., und steht gleich in doppelter Hinsicht im Zusammenhang mit der vom Verein unterstützten Hospizarbeit in der Region.

„Hospizarbeit ist zum einen ohne Miteinander, Menschlichkeit und Verbundenheit nicht möglich“ – findet Hoogen, selbst auch ehrenamtlicher Hospizhelfer und ergänzt: „Etwas Großes schaffst Du nicht allein – Das  ist gleichzeitig das Vermächtnis meines Vaters, das er mir auf dem Sterbebett mitgegeben hat“  Für den Künstler war dies eine Botschaft mit tiefer Bedeutung, die er nicht für sich behalten, sondern mit anderen teilen wollte. So entstand die Ursprungs-Grafik mit gleichnamigem Titel. „Die Resonanz darauf hat mich bewogen, weitere Arbeiten in ähnlicher Art und Weise folgen zu lassen“  Inzwischen ist daraus eine ganze Reihe von Druckgrafiken geworden. Jeweils zum Jahresbeginn erscheint ein neues Blatt zu diesem Zyklus.

Die Arbeiten, meist Linoldrucke, aber auch Holzschnitte, besitzen für Hoogen auch in der Herstellung Symbolkraft. „Die einfache Drucktechnik ist für mich auch Ausdruck der Tatsache, dass große Wahrheiten ebenfalls oft ganz einfach sind. Die von Hand ausgeführte Drucktechnik erzeugt dann ganz individuelle, unterschiedliche und lebendige Ergebnisse“ Zum Einsatz kommt auch ein alter Stempelkasten aus Hoogens Grundschulzeit, und auch das ist vom Künstler bewusst eingesetzt „Eine Weisheit vom Ende des väterlichen Lebens, und ein „Relikt“ aus meiner eigenen Kindheit verbinden sich hier zu einem weiten Bogen“

Der Erlös aus dem Verkauf der Drucke (30,- € bzw. 50,-€/gerahmt) kommt in vollem Umfang der Hospizarbeit in Fulda zu Gute.

Die Ausstellung ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

5 – 20. September 2019. Jew. Di – Do 16-18 Uhr und jew. Freitags 16-20 Uhr.

Vernissage: Do. 5. September 17:00.

Finissage: Freitag 20. September 19:00 Uhr mit Votrag von Astronom Michael Passarge zum Thema „Was ist der Mensch“ – Psalm 8, Vers 4+5 Naturwissenschaft und Schöpfung

Galerie im Kutscherhaus, Kunstschmiede Bernhardt – Gutenbergstr. 4 – 36039 Fulda

Zum zweiten Mal spendet Heidemarie Hillje die Einnahmen der Meditationsabende an den Hospiz-Förderverein „LebensWert“

Der Förderverein sagt Danke und freut sich über 750 € für die hospizliche Arbeit

Heidemarie Hillje, Autorin, Persönlichkeitstrainerin und Trauerbegleiterin, bietet im Ehrenamt jeden Dienstag einen Mediationsabend für Trauernde und Interessierte von 19.00 – 20.00 Uhr in den Räumen des Hospizzentrums der Malteser, An Vierzehnheiligen 9 in 36039 Fulda an.

Sie erreicht mit ihrer „geführten Stille“ Menschen, deren Welt durch einen Todesfall aus den Fugen geraten ist, aber auch andere Menschen, die ihren inneren Frieden entdecken und Kraft für den Alltag sammeln wollen. Das Ziel ist, die innere Balance wieder herzustellen.

Wie immer hat Heidemarie Hillje auf den Teilnahmebeitrag von 10 € pro Person und Abend verzichtet. „Es macht mir einfach Freude, meine Erfahrung im Sinne der mit der hospizlich verbundenen Trauerarbeit einzubringen und unterstütze gerne den Hospiz-Förderverein.

Bei der Übergabe der 750 € waren dabei v.l.n.r : Martin Hoogen, Vorstandsmitglied, Margarethe Rohnke, Trauerbegleiterin, Silvia Hillenbrand, Vorstandsmitglied, Heidemarie Hillje und Wilfried Wanjek, Leiter des Malteser Hospizzentrums

Weitere Infos zu den Meditations-Angeboten im Hospizzentrum, sowie die nächsten Termine finden Sie hier

„Weil es wichtig ist“ – kfd Großenlüder spendet 600 Euro an den Hospiz-Förderverein LebensWert Fulda

 

Die Katholische Frauengemeinschaft in Großenlüder (kfd) unterstützt den Hospiz-Förderverein LebensWert in Fulda mit 600 Euro. „Weil es wichtig ist, in einer schweren Phase jemanden an seiner Seite zu haben und professionelle Hilfe zu bekommen“, sagte die kfd-Vorsitzende Silvia Krimm bei der Übergabe im Hospiz-Zentrum der Malteser im früheren Eika-Gebäude.

Auf die Idee gekommen war Monika Mengel bei einem Ausflug der kfd: Man hatte gut kalkuliert, so dass von den Teilnehmerbeiträgen eine Summe übrig blieb und die Mitglieder sich schnell einige waren, die Summe für eine „gute Sache“ zu spenden. Die kfd Großenlüder rundete den Betrag dann auf 600 Euro auf.


„Weil es wichtig ist“ –  die kfd-Großenlüder überreicht eine Spende an den Hospiz-Förderverein LebensWert Fulda: (von links) Silvia Hillenbrand, Wilfried Wanjek, Monika Mengel, Maria Rützel, Brigitte Scheibelhut, Agnes Herbert, kfd-Vorsitzende Silvia Krimm und Michael Brand

Michael Brand und Silvia Hillenbrand vom Hospiz-Förderverein dankten den kfd-Frauen für die „großzügige Spende“. „Hospizbewegung und kfd verbindet der Grundgedanke der Hospizarbeit: Eine bejahenden Haltung zu Leben und Tod. Wir wollen gemeinsam das Menschliche stärken“, betonte Vorsitzender Michael Brand im Gespräch. Silvia Hillenbrand berichtete über die Arbeit des Vereins „Der Betrag kommt zu 100 Prozent der Hospizarbeit in unserer Region zugute. Konkret zur Seite stehen, die verschiedenen Angebote der Hospizarbeit fördern und bekannter machen, das tun wir aus Überzeugung.“

Der Leiter der Hospiz-Zentrums der Malteser, Wilfried Wanjek, gab Einblicke in die tagtägliche Arbeit, berichtete über „schwierige und auch fröhliche Momente“. „Menschen begleiten und gerade in dieser sensiblen Phase dem Leben besondere Aufmerksamkeit geben“, formulierte Wilfried Wanjek eindrücklich das Tun.

FKG spendet für Hospiz-Förderverein Lebenswert

WIR DANKEN FÜR DIE GROßZÜGIGE SPENDE. HIER DER BERICHT VON CHRISTIAN STADTFELD IN OSTHESSEN-NEWS:

12.07.19 – Große Freude im Klinikum Fulda. Dort hat die Spitze der Fuldaer Karneval-Gesellschaft (FKG) am Donnerstagnachmittag zwei Spendenschecks in Höhe von insgesamt 2.000 Euro übergeben. FKG-Präsident Michael Hamperl erklärt: „Wir leisten einen Beitrag zum Frohsinn der Menschen und möchten heute denjenigen etwas zurückgeben, denen es nicht so gut geht.“

1.000 Euro gehen an den Förderverein Känguruh der Kinderklinik am Klinikum Fulda und 1.000 Euro an den Hospiz-Förderverein Lebenswert. „Die Spenden stammen vom ausgefallenen Rosenmontagsumzug, der witterungsbedingt abgesagt wurde“, so Hamperl, der auch im Namen seiner Vize Dr. Frank Steinhauer und Johannes Günther sowie Schatzmeister Gerhard Bub und Prinz Markus Maurus Musikus (Markus Günther) betont: „Es war uns wichtig, das Geld sinnvoll, nachhaltig und vor allem in der Region anzulegen.“

Klinikum-Vorstand Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel erklärt: „Sie verbreiten als FKG Frohsinn und haben sich mit der RoMo-Absage dafür entschieden, die Zuschauer am Straßenrand nicht zu gefährden. Aus einem traurigen Anlass ist etwas Gutes geworden.“ Und Prof. Dr. Reinald Repp, Chefarzt der Kinderklinik, ergänzt: „Wir sind der FKG sehr dankbar, denn vieles ist hier ohne Spenden einfach nicht möglich. Sie helfen unseren kleinen Patienten bei ihrem Genesungsprozess und machen den Krankenhausaufenthalt angenehmer. Nächstes Jahr hoffen wir mit allen Karnevalisten, dass alles wieder in normalen Bahnen läuft.“

Auch CDU-Bundestagsabgeordneter Michael Brand, der mit seinen beiden Vize Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen gekommen war, bedankte sich in seiner Funktion als Vorsitzender von Lebenswert: „Die Idee ist richtig gut. Freud und Leid liegen oft eng beieinander.“ Mit den beiden Spenden für Kinder am Anfang des Lebens und dem Hospiz für Menschen am Ende des Lebens setze die FKG ein doppelt starkes Signal. „Die Karnevalisten haben das Herz an der richtigen Stelle. Das Triumvirat FKG, Känguruh und Lebensart ist ein gutes Beispiel, das ansteckt.“ (Christian P. Stadtfeld) +++

Hospiz-Förderverein beteiligte sich am Info-Tag „Gesundheit & Soziales“ in Hofbieber

Am Samstag, den 22.06.2019 veranstaltete der VdK – Ortsverband Hofbieber im Gemeindezentrum des Ortes einen Info-Tag „Gesundheit & Soziales“ unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Markus Röder.

Der Vorsitzende des Vdk, Herr Reinhold Henkel, der für die Veranstaltung verantwortlich zeigte, hatte neben vielen anderen Gruppierungen aus den Bereichen Soziales und Gesundheit auch den Hospiz-Förderverein „Lebenswert“ Fulda e.V. um einen Informationsstand nachgefragt.

Und so konnte sich der Förderverein gemeinsam mit den Maltesern gut präsentieren.

Alle angebotenen Dienstleistungen, wie die ambulante Sterbebegleitung für Erwachsene, das Stationäre Hospiz St. Elisabeth, den Kinderhospizdienst und die Trauerarbeit wurden vorgestellt und von einer ganzen Reihe an Ehrenamtlichen vertreten. Neben dem Leiter des Hospizzentrums, Herrn Wilfried Wanjek, und der zuständigen Mitarbeiterin für die Trauerbegleitung, Ute Sander, beteiligten sich die ehrenamtlichen Sterbebegleiter/innen Ludwig Wagner, Margarethe Heger, Gerald Suppes, Christa Siebenrath, Eva-Maria Ulbricht, Ute Leimbach, und Andrea Hartung.

Für den Hospiz-Förderverein war die stellvertretende Vorsitzende Silvia Hillenbrand, selbst Sterbebegleiterin im Stationären Hospiz, anwesend.

Es konnten gute Einzelgespräche geführt werden und Informationen über die gesamte Arbeit der hospizlichen Begleitung sowie der vorhandenen hospizlichen und palliativen Strukturen im Landkreis Fulda gegeben werden.

Vorstand bei Mitgliederversammlung im Amt bestätigt

„Mal reden über Leben und Tod“ – Hospizförderverein Fulda wächst weiter stark – Über 60 neue Mitglieder


Der wiedergewählte Vorstand des Hospiz-Fördervereins LebensWert im „Cafe Malta“ für Demenzerkrankte im Malteser-Hospizzentrum Fulda (frühere Eika-Gebäude): (von rechts) Hildegard Flügel, Ansgar Erb, Sebastian Schiel, Ameli von Brandenstein, Elfi Makowka, Martin Hoogen, MdB Michael Brand, Thomas Sitte, Peter Fehrenbach, Dagmar Pfeffermann, Silvia Hillenbrand, Thomas Peffermann, Volker Hans, Manfred Schüler.„Mal reden über Leben und Tod“ – Hospizförderverein Fulda wächst weiter stark – Über 60 neue Mitglieder

„Engagierte Hospizhelfer, deutlich mehr Mitglieder, überzeugte Unterstützer in der Region– es gibt eine sehr positive Dynamik und das ist wirklich ermutigend“, bilanziert MdB Michael Brand, wiedergewählter Vorsitzender, die Arbeit des Hospiz-Fördervereins LebensWert Fulda e.V. auf der turnusgemäßen Mitgliederversammlung. Nach drei Jahren Amtszeit, in der es einen starken Mitgliederzuwachs von 120 Mitglieder auf deutlich über 180 gegeben hat, ist der komplette Vorstand mit großer Mehrheit wiedergewählt worden.

„Unserem Ziel, offen reden über Leben und Tod sowie die guten Angebote der Sterbe- und Trauerbegleitung in der Region, sind wir einen guten Schritt vorangekommen“, so Brand. „Unser Verein folgt in seiner Arbeit der christlichen Auffassung zur Sterbebegleitung: Sterben an der Hand, nicht durch die Hand eines Menschen.“

Zu den Aktivitäten zählten eine Reihe von Veranstaltungen, berichteten die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen. So lud der Förderverein im Rahmen seiner gut besuchten Veranstaltungsreihe „Moment Mal“  gleich zu drei Benefiz-Konzerten ein. Einen besonderen Abend bescherte das Trio Funeralissimo, das Trauermusiken aus unterschiedlichen Kulturen zum Besten bot. „Da war Schweres und Fröhliches dabei, wie im richtigen Leben“, so Hoogen und Hillenbrand. Hinzu kam ein Konzert im Schloss Fasanerie, einen Infostand am Osthessischen Gesundheitstag sowie die Lesung „Dunkle Wege – Lichte Pfade“ mit musikalischer Begleitung als „romantischen Reise für Kopf und Herz“.

Aktionen wie der Verkauf von Walnüssen, die die ehrenamtliche Hospizbegleiterin Margarete Rohnke spendete, die von Heidemarie Hillje regelmäßig angebotene Trauermeditation, deren Erlöse in die Spendenkasse fließen, oder eine Verkaufsaktion mit „Schmetterlings-Amerikanern“ der Bäckerei Happ sind weitere Beispiel kreativ und gemeinsam umgesetzter Tatkraft im vergangenen Jahr.

Das Hospiz-Team Brand, Hillenbrand und Hoogen dankte „allen ehrenamtlichen Hospizhelfern, allen Mitgliedern und Interessierten sowie den kleinen und großen Spendern. Jeder Cent hilft und kommen zu 100 Prozent ganz konkret der Hospizarbeit in der Region zugute“.

Schatzmeister Volker Hans stellte transparent die Verteilung der Spendengelder an das Stationäre Hospiz St. Elisabeth und den ambulanten Hospizdienst sowie den Kinderhospizdienst der Malteser in Fulda. Schriftführer Manfred Schüler stellte geplante Aktivitäten für die kommenden Monate vor.

„Es ist einiges geplant an kleinen und größeren Veranstaltungen“, so Brand, Hillenbrand und Hoogen. „Die Hospizbewegung ist Dienst am Nächsten und sie braucht engagierte Helfer, die wir herzlich einladen, sich dieser echten Bürgerbewegung anzuschließen.“

Hier der neugewählter Vorstand:
Vorsitzender Michael Brand. Stellvertretende Vorsitzende Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen. Schatzmeister Volker Hans und Schriftführer Manfred Schüler.

Vorstand: Dagmar Pfeffermann und Ansgar Erb für das stat. Hospiz St. Elisabeth. Wilfried Wanjek und Thomas Peffermann für die Malteser. Hildegard Flügel, Elfi Makowka, Ameli von Brandenstein, Dr. Thomas Sitte, Dr. Peter Fehrenbach, Dr. Sebastian Schiel. Die bisherigen Kassenprüfer Volker Rützel und Gerhard Köller wurden ebenfalls wiedergewählt.

Informationen
Hospizarbeit ist die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen und die Unterstützung ihrer Angehörigen.
Mehr Informationen gibt es unter www.hospiz-foerderverein-fulda.de

Volles Haus beim Vortrag „Die Wahrheit in und am Krankenbett“

„Die Wahrheit in und am Krankenbett – Wie Kommunikation gelingen kann“, dieser Fachvortrag von Prof. Dr. Ernst Engelke, zu dem der Hospiz-Förderverein „LebensWert“ Fulda e.V. ins Hospizzentrum der Malteser eingeladen hatte, erfuhr so viel Zuspruch, dass der Raum zum Bersten voll war. Damit hatten die Veranstalter nicht gerechnet. So dicht, wie die Menschen saßen, so dicht waren auch die Ausführungen des Referenten, der als Theologe, Pädagoge und Wegbereiter der hospizlichen und pallivativen Bewegung gilt.

Silvia Hillenbrand, stellvertretende Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins, die viele Ehrenamtlichen und Hauptamtliche aus der Hospizarbeit begrüßte, stimmte die Zuhörer auf das schwere und gleichzeitig wichtige Thema der Sterbens und der Sterbebegleitung ein.

Prof Dr. Engelke selber kündigte provokante Thesen an, „Weil die Realität“ provokant sei. So gebe es kaum einen Menschen, der sein eigenes Sterben akzeptiere, sondern bis zuletzt konkurrieren Angst und Hoffnung miteinander. Für eine gute Begleitung bedeute es, beides zuzulassen. Der Mensch am Krankenbett müsse sich mit dieser Tatsache als Grundlage für eine gelingende Kommunikation mit dem Sterbenden im Krankenbett vertraut machen. Denn immer seien die Begegnungen mit Sterbenskranken für beide eine Konfrontation mit ihren eigenen Lebenswirklichkeiten. Er riet zu großer Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, denn „die Sprache der Sterbenskranken ist eigen, kreativ, voller Bilder, Symbole, metaphorische Vergleiche und tiefgründig.“ Die Begleiter sollen DASEIN, aushalten und trösten. Das könne auch im miteinander Schweigen gelingen.

Engelke machte an unterschiedlichen Kommunikationsformen und Fallbeispielen deutlich, wie das Allgemeine und zugleich das Persönliche im Sterben beachtet und anzuwenden ist. Dabei sei die Wahrhaftigkeit das Wesentliche zu einer gelingenden Kommunikation am Kranken- und Sterbebett.

Michael Brand, Vorsitzender des Hospiz Fördervereins stellte fest, dass der Hospiz-Förderverein ein Thema aufgegriffen hätte, welches viele Menschen berühre und vor Fragen stelle. Er bedankte sich für die Antworten und den tief gehenden Vortag beim Referenten. Sein Dank galt auch den Ehrenamtlichen, die diese schwere, aber wertvolle Arbeit am Krankenbett leisteten.

Infostand am „Mart der Möglichkeiten 2019“

Der Hospiz-Förderverein beteiligte sich – wie schon in den Jahren zuvor – mit einem Informationsstand am Markt der Möglichkeiten der SPD in Fulda am 28.03.2019 in der  Orangerie.

Der Förderverein begreift sich als ein Baustein des großen Netzwerkes von sozialen und weiteren Vereinen, Institutionen und Organisationen, die sich an einem solchen „Marktplatz“ präsentieren und miteinander ins Gespräch kommen. „Der Austausch gelingt immer wieder neu, beteiligen sich doch ca. 34 Organisationen daran“, darüber sind sich Silvia Hillenbrand, Martin Hoogen und Wilfried Wanjek, alle drei Im Vorstand von „LebensWert“, einig.

Viel Interesse am Stand – Foto Osthessennews

Wertvoll seien auch die Gespräche, die mit den Besuchern geführt werden, denn dabei könne die Zielsetzung des Vereins dargestellt werden und die Aufmerksamkeit auf das hospizliche Thema gelenkt werden.

1 000 € aus dem PS-Los-Zweckertrag 2018 der Sparkasse Fulda

Aus dem PS-Los-Zweckertrag 2018 übergab Uwe Marohn, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, in diesen Tagen insgesamt 160 000 € an 160 Vereine und Institutionen im Landkreis Fulda.

Einer der begünstigten Vereine ist der Hospiz Förderverein „LebensWert“ Fulda e.V.  Silvia Hillenbrand und Manfred Schüler, beide im Vorstand von „LebensWert“, nahmen den Scheck in Höhe von 1 000 € dankbar entgegen.

In seiner Ansprache bezeichnete Mahron die vielen Vereine und gemeinnützige Organisationen im Landkreis Fulda als „Kraftpakete für andere Menschen und eine gute Sache“ und zählte sie zu der wichtigen sozialen Infrastruktur. Genau dorthin ziele der PS-Los-

Zweckertrag. Die Sparkasse Fulda sei an einer breiten Streuung für gute Projekte interessiert und erreiche mit kleinen Beträgen eine große Wirkung. Außerdem wolle die Sparkasse das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder honorieren und unterstützen.

V.l.n.r.: Uwe Marohn von der Sparkasse Fulde, Silvia Hillenbrand und Manfred Schüler vom Lebenswert-Hospiz Förderverein Fulda e.V.

Marohn erklärte das Prinzip des Gewinnsparens. Jedes Los kostet 6 Euro. Hiervon gehen 4,80 Euro auf das Sparkonto des Kunden. Die restlichen 1,20 Euro sind Lotteriebeträge. 20 Cent pro Los kommen als Spende für wohltätige Zwecke zurück in die Region. Im Rahmen der eigentlichen Lotterie gibt es 12 Monatsauslosungen pro Jahr mit Gewinnchancen von bis zu 100.000 Euro. Außerdem winken den Kunden neben den monatlichen Gewinnen bei den zusätzlichen Sonderauslosungen wertvolle Preise wie Reisen oder Autos.

Sicher ist, dass die 1000 € für die hospizliche Arbeit in der Region Fulda eingesetzt werden, betonten Schüler und Hillenbrand, also gut angelegtes Geld

Osthessischer Gesundheitstag voller Erfolg

-Viele Besucher und Interessierte am Infostand von „LebensWert“ und des Ambulanten Hospizdienstes der Malteser

Zum zweiten Mal nahm der Hospiz-Förderverein „LebensWert“ gemeinsam mit dem Ambulanten Hospizdienst der Malteser am Osthessischen Gesundheitstag teil. Er fand am 2. Februar in der Esperantohalle in Fulda statt. Für die Ehrenamtlichen des Vereins wurde der Tag zu einem großen Erfolg.

„Wir glauben, dass unsere jahrelange und gezielte Informationsarbeit sowie die gute und mittlerweile bei vielen Menschen in der Region bekannte hospizliche Arbeit dazu beiträgt, dass sich Menschen mit dem Thema Sterben stärker auseinandersetzen“, so die stellvertretende Vorsitzende Silvia Hillenbrand. Man habe das Gefühl, dass sich das Tabuthema in einen offen diskutierten gesellschaftlichen Diskurs wandelt.

Sehr viele Besucher diskutierten mit den Ehrenamtlichen Hospizlern über ihre eigenen Erfahrungen mit Tod und Sterben am Stand und viele nahmen Informationsmaterial mit nach Hause.

Die vom Hospizverein Fulda erstellte Übersicht von Angeboten „Hilfe für sterbende Menschen in Osthessen“ war wie auch vor zwei Jahren der Renner. Auf einem Blatt erfährt man die vorhandenen Hilfsstrukturen mit Adresse und Telefonnummer der einzelnen Einrichtungen, die in einer Krisensituation aufgesucht werden können. Ein Teilnehmer meinte: „Das lege ich in meinen Medikamentenschrank“.

Der Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins, Michael Brand, berichtetet in einem Vortrag am Stand der Hochschule Fulda mit dem Titel „LebensWert bis zum Schluss  – Palliativmedizin und Hospizarbeit in der Region“ über die Arbeit des Vereins und die Versorgungsstruktur in der Region.

„Vom Palliativnetz Osthessen über Palliativstation, Hausärzte, stationäre wie ambulanter Hospizarbeit ist die Versorgung in der Region auf hohem Niveau“, so Brand. Neben der medizinischen und pflegerischen Professionalität sei die psychosoziale und spirituelle Dimension in der Begleitung schwerkranker Menschen von großer Bedeutung. „Hier bietet die Hospizarbeit viel Unterstützung“, sagte Michael Brand, der im Anschluss für zahlreiche Fragen und Hinweise von Besuchern zur Verfügung stand.