Archiv der Kategorie: Was kommt

Infoabend der Malteser – Mi. 5 Oktober 18 Uhr

Was ist in einem Todesfall zu tun?

Im Todesfall eines Angehörigen wissen die Betroffenen oftmals nicht, welche Formalitäten bei Ämtern oder Dienststellen zu erledigen sind oder welche Dokumente für eine Bestattung dringend benötigt werden. Über alle organisatorisch notwendigen Schritte spricht am Mittwoch, 5. Oktober, Bestatter-Meister Stefan Schneider im Malteser Hospiz-Zentrum, Gerloser Weg 20, 36039 Fulda,  im 1. Stock im Zentrum Vital. Die Malteser laden herzlich zu dem Vortrag ein, der um 18 Uhr beginnt. Es werden die verschiedenen Möglichkeiten und Formen der Bestattung, von Grabstellen, Beispiele und Gestaltung von Trauerfeierlichkeiten und die damit verbunden Kosten angesprochen und mit Bildern dokumentiert. Anmeldung erwünscht.

Der Malteser Hospizdienst unterstützt Trauernde in allen wichtigen Bereichen und versucht sie in dieser schwierigen Situation auffangen. Weitere Informationen beim Hospiz-Zentrum: 0661 480272-0, oder per E-Mail: hospizzentrum.fulda@malteser.org.

Vorankündigung: Lesung „engelsam“ am 30. 7. – 19.00 Uhr

Lyrik zu Paul Klees Engelbildern, gelesen von Werner Vogt

Der Hospiz-Förderverein Fulda lädt ein zur Benefiz-Veranstaltung „engelsam“ am 30 Juli um 19:00 Uhr in die Evangelische Kreuzkirche Fulda –Neuenberg,                                                            Haderwaldstrasse 89 · 36041 Fulda.

Werner Vogt liest seine Texte zu Paul Klees Engelbildern.  Christopher Schell an der Orgel sorgt für den musikalischen Rahmen. Im Anschluss findet im Kirchgarten ein Ausklang mit Umtrunk statt.

kreuzkirche

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende zugunsten des Hospiz–Fördervereins wird gebeten.

Paul Klee

Die späten Zeichnungen Paul Klees – unter ihnen die etwa 60 Engelzeichnungen und -bilder – sind eine Art visuelles Tagebuch seiner letzten Lebensjahre, die von 1936 bis zu seinem Tod im Juni 1940 durch schwere Krankheit ge(kenn)zeichnet waren.

Werner Vogt

Der Münchner Psychotherapeut und Lyriker Werner Vogt stellt zu Engelbildern von Paul Klee seine reflexiven Gedichte vor.

Christopher Schnell

Der Organist der Evangelischen Kreuzkirche umrahmt die Lesung mit Orgelmusik.

 

Auf Gartenfest 10.463,88 EUR für Kinderhospizarbeit gesammelt

Bildunterschrift Frohe Gesichter bei der Spendenübergabe (von likns): Spender Dr. Thomas Sitte, Ute Sander (Kinderhospizdienst der Malteser), Michael Brand (Vorsitzender Hospiz-Förderverein Fulda e.V.) und Wilfried Wanjek (Hospizbüro der Malteser – Fulda)

Nach intensiver Arbeit zu einem ernsten Thema konnte auf einer sonnigen Feier ein Beitrag für die Versorgung schwerstkranker und sterbender Kinder in Osthessen geleistet werden.

Der Palliativmediziner Thomas Sitte, 58, setzt sich seit vielen Jahren für den Aufbau der Hospizarbeit und Palliativversorgung in Osthessen und darüber hinaus ein. Langsam können die Versorgungslücken geschlossen werden und das Sicherheitsnetz für Familien und Angehörige wird enger. So wurde im letzten Jahr ein Hospiz- und PalliativGesetz verabschiedet und ein § 217 ins Strafgesetzbuch aufgenommen, mit dem die geschäftsmäßige Förderung von Selbsttötungen unterbunden werden soll. Daran hatte die Deutsche PalliativStiftung mit Sitte als Vorstandsvorsitzenden einen nennenswerten Anteil.

Gerade in Fragen der Selbstbestimmung am Lebensende und der Notwendigkeit sich zur Leidenslinderung das Leben zu nehmen, gab es viele Meinungen und Emotionen, aber kaum Daten. Da sich Sitte mit dem Thema seit Jahren intensiv auseinandersetzte, schloss er noch rechtzeitig für die Bundestagsdebatten im Herbst 2015 eine umfassende, wissenschaftliche Untersuchung zur Notwendigkeit von Lebensverkürzung in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung ab, für die er jetzt seine Promotion zum Dr. med. mit der Bewertung „magna cum laude“ erhielt und zusätzlich den Palliative Award der Deutschen Stiftung Anästhesiologie.

Um die politischen Erfolge, den Doktortitel und auch die Auszeichnung zu feiern folgten gut 300 Gäste seiner Einladung zu einem Garten- und Netzwerkfest. Statt Geschenken wünschte sich Sitte Spenden zugunsten der Kinderhospizarbeit in Osthessen. Die Spenden sollen besonders der Hilfe im Einzelfall zugute kommen. „Ich arbeite nun bei den Kleinen Riesen für den Aufbau der Palliativversorgung von Kindern besonders in Osthessen. Da leistet die Kinderhospizarbeit der Malteser einen großen Anteil und ist ein ganz unersetzlicher Baustein! Zusammen können wir jetzt schwerkranke und sterbende Kinder in Osthessen auf einem hohen Niveau zuhause versorgen. Ich bin glücklich, dass durch meine Feier über 10.000 EUR für den Kinderhospizdienst der Malteser zusammengekommen sind.“, strahlt Dr. Sitte. „Jeder der dabei war, kann bestätigen, dass es trotz des ernsten Themas eine fröhliche, ausgelassene Party war. Aber alleine im letzten Jahr haben die sogenannten Sterbenhilfefälle in der Schweiz nur an Schweizern, also ohne die Suizidtouristen, schon wieder um über 34% zugenommen, da sind wir alle aufgefordert dafür zu kämpfen, bessere Alternativen zu finden und diese Alternativen auch flächendeckend sicher anzubieten!“

 

Fastenzeit

Fastenzeit, altmodisch und was für Kinder, oder sinnvolle Neuorientierung in einer satten Zeit und Gesellschaft? In den sozialen Medien wurde ich jedenfalls in den letzten Tagen mit einer Reihe von Fasten-Vorsätzen konfrontiert, die mich auf folgende Idee brachten: Wenn Du in der Fastenzeit das  Verzichten üben willst, dann mache daraus eine solidarische Übung. Wer fastet, spart sich etwas und tut sich selber etwas Gutes. Wer das gesparte spendet, tut auch Anderen etwas Gutes. In der Hospiz-Arbeit wird Deine Spende Menschen in Situationen helfen, in denen es um das letzte und große Verzichten und Loslassen geht.

Im Hospiz-Förderverein-Fulda e.V. freuen wir uns über eine kleine Spende für eine große Sache, und einen Kommentar zu Deiner Fastenidee. Wenn  Euch dieser Beitrag gefällt, teilt ihn mit Euren Freunden.