Einfühlsame + erfolgreiche Benefizveranstaltung „engelsam“ des Hospiz-Fördervereins Fulda in der Kreuzkirche

Reinerlös durch Spenden und Verkauf liegt bei 971,40 €

Als „besondere Lesung“ bezeichnete Silvia Hillenbrand, stellvertretende Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins, in ihrer Begrüßung die Benefizveranstaltung „engelsam“, zu der der Hospiz-Förderverein Fulda e.V. in die Evangelische Kreuzkirche / Neuenberg eingeladen hatte. Es war die erste öffentliche Veranstaltung, nachdem der Förderverein personell neu aufgestellt worden war.

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Deutlich stellte sie die Ziele des Vereins dar: „Sterben an der Hand, nicht durch die Hand eines Menschen“, das sei das Credo, das sich in der hospizlichen Arbeit widerspiegele. Und neben Interessierten waren auch viele in der Sterbebegleitung ehrenamtlich Tätigen gekommen.

So sensibel wie dieses Thema ist, so sensibel und feinfühlig führte Werner Vogt, der Lyriker und Psychotherapeut aus München, die Zuhörer an seine Lyrik  zu Paul Klees Engelbilder heran. Zu etwa 60 Engelzeichnungen, die uns Paul Klee aus seinen letzten durch schwere Krankheit ge(kenn)zeichneten Lebensjahren hinterlassen hat, las und zeigte Werner Vogt seine eigenen reflexiven Texte, die nachdenklich machen, erheitern, überraschen und still werden lassen, ganz ähnlich, wie es die Engelzeichnungen tun. Seine Texte und die Zeichnungen wurden von ihm in seinen Büchern „engelsam“ und „Engel vom Stern“ veröffentlicht.

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Darüber hinaus erzählte er vieles aus dem Leben des Künstlers Paul Klee. In dem anschließenden Gedankenaustausch zwischen Werner Vogt und dem Publikum freute sich ganz besonders einer der Zuhörer: „Hier in der Nähe gibt es die Paul-Klee-Straße, durch die ich fast täglich durchkomme. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich nun so Vieles von Paul Klee weiß.“

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Begleitet wurde der Vortrag vom Organisten der Kreuzkirche, Christopher Schnell, der wunderbare Musikstücke von Bach und Mozart spielte. Er hatte diese Komponisten bewusst ausgewählt, weil sie für Paul Klee – nach überlieferten Aussagen – die Krönung in der Musik darstellten.

Und das war es, was die besondere Lesung ausmachte: Bild, Text und Musik, eine Komposition, wie sie besser hätte nicht sein können.

Das Publikum dankte mit viel Applaus und genoss anschließend den Ausklang im Garten der Kreuzkirche bei Gebäck und Getränken.

Werner Vogt signierte im Anschluss sehr individuell die Buchwünsche seiner Zuhörer

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Silvia Hillenbrand dankte den ausführenden Künstlern und Herrn Pfarrer Bürger für die Zurverfügungstellung der Kreuzkirche, allen Helfern und Helferinnen, die dazu beigetragen hatten, dass es ein wunderbarer Abend wurde, sowie den Sponsoren Michael Happ von der Bäckerei Happ, Herrn Wolfgang Wehner von der Fa. Groma und Herrn Weber vom Getränkeshop Weber in Bimbach.

„Der Erlös durch Spenden und Verkauf kann sich sehen lassen. Es gehen 971,40 € auf das Konto des Hospiz-Fördervereins. Das Geld kommt der hospizlichen Arbeit in Osthessen zu Gute“, stellte Silvia Hillenbrand das Ergebnis fest.

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