Archiv des Autors: H-F-F-F-2016

Heimische Walnüsse gegen eine Spende brachte dem Hospiz-Förderverein einen Erlös von 533 Euro ein

 Rechtzeitig zur Vorweihnachts- und Plätzchenbackzeit bot der Hospiz-Fördervereins „LebensWert“ gespendete Walnüsse aus der heimischen Region an. An einem weihnachtlich geschmückten Stand im Eingangsbereich des Klinikums neben dem Stand der Bäckerei Happ im Klinikum in Fulda wogen Mitglieder des Hospiz-Fördervereins die Walnüsse an einer nostalgischen Waage aus und packten sie in nostalgische Tüten.

Wer wollte, konnte eine Kostprobe von karamellisierten Walnüssen gleich probieren und das Rezept mitnehmen. Die Besucher freuten sich über das Angebot und machten reichlich Gebrauch davon.

Nach wenigen Stunden waren die Körbe leer und der Hospiz-Förderverein freute sich über 533 Euro, die in die hospizliche Arbeit einfließen

Ein herzliches Dankeschön geht an die Spenderin dieser Walnüsse sowie an die Bäckerei Happ, die den Raum neben ihrer eigenen Filiale freigab.

Dunkle Pfade – Lichte Wege. Konzert und Lesung am 17.11.18 in der Christuskirche Fulda

Viele begeisterte Zuhörer begleiteten die „Romantische Reise für Kopf und Herz“ in Form eines Konzertes, welches der Hospiz-Förderverein „LebensWert“ Fulda e.V. in der Christuskirche angeboten hatte.

Das Konzert des Hospiz-Fördervereins LebensWert Fulda e.V. sowie des Evangelischen Kirchenkreises Fulda „Dunkel Pfade, lichte Wege – eine romantische Reise für Kopf und Herz“ berührte die Herzen der vielen Zuhörer in der Christuskirche und genau das war gewollt. Die Interpreten spannten als „Reisebegleiter“  mit ihren romantischen  Musikbeiträgen und vorgetragenen Texten einen Bogen von der oft dunklen Jahreszeit des Herbstes hin zu einer heiteren lichten Natur. Schnell spürbar war der Vergleich zum eigenen Leben, zur eigenen Endlichkeit, begleitet von einer hoffnungsvollen Neuorientierung, ob auf Erden oder im Jenseits, ganz im Sinne einer begleitenden Hospizarbeit.

Auf diese begleitende Hospizarbeit, die den Erlös des Konzertes erhält, hatte Michael Brand, Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins in seiner Begrüßung hingewiesen.

Musikalisch begleiteten das Duo Pasculli: das waren Silke Augustinski mit ihrer Oboe und Anna-Maria Frankenberger mit ihrer Harfe. Sie begeisterten das Publikum unter anderem mit ihren Interpretationen der Abendstern-Romanze von Wagner, der Engelserenade von Braga, trugen Stücke von Benjamin Britten und Charles Gounnod aber auch neuzeitliche Lieder wie Gabriellas Song aus dem Film „Wie im Himmel“ vor.

Brigitte Lahmor, bekannte Kantorin der Christuskirche, begleitete den Sänger Louis Ebila Ebila auf der Orgel beim „Agnus“ Dei von Georges Bizet und dem „Nachtgebet“ von Gabriel Reinberger.

Silvia Hillenbrand (links) und Jutta Sporer (rechts)

Die literaturbegeisterte Jutta Sporer führte sehr einfühlsam durch den Abend und las passend zum Titel des Konzertes im Wechsel mit der stellvertretenden Vorsitzenden des Hospizvereins, Silvia Hillenbrand, Texte und Gedichte von Autoren überwiegend aus der Zeit der Romantik. So kamen Franz Kafka, Annette von Droste- Hülshoff, Elsa Lasker-Schüler, Georg Trakl und  natürlich Rainer Maria Rilke zu Gehör. Die Texte rundete das Gedicht von Mascha Kaléko „Sozusagen grundlos vergnügt“ mit seiner ganzen Lebensfreude ab.

Die Höhepunkte des Abends waren das von allen Musikern vorgetragenen und mit der wunderbaren Tenorstimme von Louis Ebila Ebila begleitete „Splendeur de la Création“ und „Christ hier, Christ Aujourd´Hui“ von Chants de Lourdes.

v.l.n.r: Brigitte Lamohr, Jutta Sporer, Louis Ebila Ebila, Silvia Hillenbrand, Silke Augustinski, und Anna Maria Frankenberger.

Das Publikum dankte mit stehendem und anhaltendem Applaus und eine Zuhörerin brachte es anschließend auf den Punkt: „Der Abend hat gezeigt, wie wichtig Poesie und Musik für das menschliche Miteinander sind und dass Ängste überwunden werden können“

500 Euro durch Palmsträußchen: Kfd-Kleinlüder spendet an den Hospiz-Förderverein Fulda

 

„Es war uns ein Anliegen, die wertvolle Arbeit des Hospiz-Fördervereins zu unterstützen“, so Christa Mathes von der kfd-Kleinlüder bei der Übergabe einer Spende von 500 Euro im Hospizzentrum der Malteser. Christa Mathes und ihr Team haben diesen Betrag durch das Palmsträußchenbinden 2017 und 2018 erreicht.Palmsträußchen helfen dem Hospiz-Förderverein: Christa Mathes (3 v.l.) und das kfd-Team Kleinlüder übergeben eine Spende (von links) an den LebensWert-Vorstand Silvia Hillenbrand, Martin Hoogen und Michael Brand. Rechts im Bild freut sich Thomas Peffermann, Diözesangeschäftsführer der Malteser.

„Es berührt, wenn man merkt wie die Hospizbewegung von guten Menschen und viel Ehrenamt getragen wird“, sagte Michael Brand, Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins Fulda, und dankte für die Unterstützung. „Die guten Angebote in der Region bekannt zu machen, ist eines unserer Anliegen, damit jeder sie nutzen kann, wenn er darauf angewiesen ist.“

Gemeinsam mit seinen beiden stellv. Vorsitzenden, Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen, den Frauen der kfd-Kleinlüder sowie Thomas Peffermann, Diözesangeschäftsführer der Malteser, gab es einen konkreten Einblick über die Angebote der Hospiz- und Trauerarbeit in der Region.

 

 

Das Konzert des Hospiz-Fördervereins „ZiGANIMO – Musik von hier und anderswo… kam gut an. Spielstätte im Schloss Fasanerie war ein Gewinn.

Wenn man ein Konzert mit „Musik von hier und anderswo“ im wunderbaren Ambiente des Galeriesaales im Schloss Fasanerie anbietet, dann darf man etwas Besonderes erwarten.

Genau das ist dem Hospiz-Förderverein „LebensWert“ Fulda gelungen.

ZIGANIMO – ein Quartett, welches sich der europäischen Musiktradition der vergangenen Jahrhunderte verschrieben hat, gastierte in Eichenzell am ersten Abend des neuen Marktes „Feinwerk“ im Schloss und die Gäste wurden herzlich vom Museumskirektor Dr. Markus Miller

begrüßt. Silvia Hillenbrand, stellvertretende Vorsitzende des Hospizvereins, stellte dessen Öffentlichkeitsarbeit und die Zielsetzung vor, mit finanziellen Mitteln die so wichtige Arbeit für schwerstkranken und sterbenden Menschen zu unterstützen. Ein besonderes Dankeschön geht an die Firma Hüsler Nest, die mit einer Spende dieses Konzert unterstützte.

Dann übernahmen die Musiker die Bühne und spielten und sangen sich in die Herzen der Zuhörer.

Dabei wechselten Eigenkompositionen und Arrangements mit Liedern anderer Komponisten und Dichter ab. Ob Rilke, Schubert, Günther Kretschmar, Heine oder eigenen Lieder, man erlebte bekannte und unbekannte Lieder, die mit teilweise individueller Interpretation und wechselnden Instrumenten gespielt wurden. Der Hörgenuss wechselte zwischen Volksliedern, vertonter Lyrik, Bauern- und Liebeslieder, von schlemisch bis tragisch, poetisch bis süffisant, balladesk bis wild oder abgrundtief verzweifelt.

Ob Geige, Gitarre, Mandoline, Kontrabass, Akkordeon, Klarinette oder Flöte, Robert Henning, Guido Richarts, Ekkhard Floss und Daniel Nikolas Wirtz zeigten hier die ganze Wandlungsfähigkeit ihrer Instrumente. Und so entlockten sie ihren Musikinstrumenten zaghafte Töne, jauchzende Melodien, Freudentränen aber auch Traurigkeit und immer wieder temperamentvolle Momente.

Auch wenn man durch Mundart der Folklorelieder wie Klezmer, französische Musette oder argentinische Tangos nicht jedes Wort verstand, so erreichte der Sound aus Jazz, Latin oder Reggae die Zuhörer. „Manchmal ist es schön, wenn man nicht jedes Wort versteht, man kann sich reinhören und die Klänge einfach auf sich wirken lassen“, so der Bandchef Guido Richarts.

Mit viel Musik in den Ohren dankten die Gäste Ziganimo mit anhaltenden Applaus.

Vorankündigung: „Macht Schuld etwa Sinn“ – Szenischer Vortrag und Workshop des Malteser-Hospizbüros Fulda

Infos zum Workshop:  Macht Schuld etwa Sinn?

04. November 2018, 10:00 – 17:00 Uhr

Katholische Familienbildungsstätte

Helene Weber

Neuenberger Str. 3–5, 36041 Fulda

Chris Paul: Konstruktive Schuldbearbeitung

Wenn wir verstehen, wozu Beschuldigungen nützlich sein können,

gehen wir entspannter und kreativer auf Schuldvorwürfe ein. In diesem

Workshop werden die Grundhaltungen des Innehaltens/Aushaltens/Abstandhaltens

bei Schuldfragen im Beratungskontext eingeübt. Kontaktaufbau

durch urteilsfreies Zuhören und die Unterscheidung zwischen

Instrumentellen und Normativen Schuldzuweisungen werden vertieft.

Das Seminar eignet sich für alle, die in ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen

Beratungsarbeit mit Schuldfragen konfrontiert werden. Die

Beispiele orientieren sich an der Praxis der Trauerbegleitung. Input und

Kleingruppenarbeit und Fallbesprechungen wechseln sich ab. Der Ansatz

ist auf andere Beratungssituationen übertragbar.

Teilnehmergebühr: 25 Euro zzgl. 10 Euro für Verpflegung

Anmeldung bis 19.10.2018: Familienbildungsstätte,

Neuenberger Str. 3-5, 36041 Fulda, Telefon: 0661 928430

 

Musical-Sommer tut Gutes und spendet 4.000 EURO für Hospizarbeit in der Region Fulda

 

Scheckübergabe im Fuldaer Schlosstheater: (von links): Silvia Hillenbrand; Musical-Produzent Peter Scholz; Michael Brand, Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins Fulda „LebensWert“, und Martin Hoogen.

„Die Fuldaer tragen unseres Musicals seit Jahren und wir wollen einen Beitrag leisten für eine sehr wertvolle Arbeit in unserer Heimat“, so Musical-Produzent und spotlight-Geschäftsführer Peter Scholz bei der Übergabe einer Spende in Höhe von 4.000 Euro an den Hospizförderverein Fulda „LebensWert“. Die Musical-Darsteller hatten nach ihren Auftritten fleißig gesammelt und jetzt die Spenden verteilt.

„Das Musical-Ensemble ist nicht allein künstlerisch, sondern auch menschlich erstklassig“, dankte der Vorsitzende des Hospizfördervereins Fulda, Michael Brand, bei der Übergabe im Schlosstheater Fulda. „Die Spende kommt zu 100 Prozent der Hospizarbeit in der Region zugute“, betonten die stellvertretenden Vorsitzenden Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen.

„Jeder, der schon einmal einen geliebten Menschen verloren hat, weiß, wie wichtig einen professionelle Begleitung ist“, so Peter Scholz. „Außerdem wünscht man sich nichts lieber, als dem Sterbenden einen Abschied in Würde zu ermöglichen. Hierbei leistet der Hospizförderverein wertvolle Hilfe und daher unterstützen wir aus Überzeugung und wiederholt die Arbeit.“

Bäcker Happ backt für Hospizförderverein Fulda „LebensWert“

„Es uns ein inneres Anliegen die so wichtige Hospizarbeit in der Region zu unterstützen. Deshalb haben wir gebacken, um Spenden gebeten. Die Resonanz war sehr erfreulich“, so Julia Happ und Christoph Happ bei der Spendenübergabe an den Hospizförderverein Fulda LebensWert in der Neuhofer Zentrale.

„Wir sind sehr dankbar für das Engagement der Familie Happ. Hier geht es nicht allein um Geld, sondern die Möglichkeit in den Filialen auf ein sensibles Thema aufmerksam zu machen, um auf gute Angebote in unserer Heimat aufmerksam zu machen“, betonte Hospizfördervereins-Vorsitzender Michael Brand. „Das Thema Sterben gehört aus der Tabuzone.“ Die beiden stell. Vorsitzenden, Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen, hoben hervor, dass Mitarbeiter der teilgenommen Filialen extra geschult wurden. „Wir danken besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Ihre Empathie und der Familie Happ, dass sie diese tolle Benefiz-Aktion möglich gemacht haben.“ Dass Familie Happ die Spenden in den Filialen verdoppelte und so 1.500 Euro an den Verein übergaben, sei „nicht selbstverständlich, sondern eine tolle Unterstützung“.

Bei dieser Aktion gab es in ausgewählten Filialen der Bäckerei Happ „Amerikaner“ mit dem Schmetterlings-Logo des Fuldaer Hospizfördervereins als Symbol der Verwandlung und Sinnbild der Auferstehung. Der Erlös geht zu 100 Prozent an die Hospizarbeit in der Region, an den ambulanten Hospizdienst der Malteser sowie das stationäre Hospiz St. Elisabeth in Fulda.