Archiv der Kategorie: Presse

Viel los am Misleburg-Radweg !

Schon zum dritten Mal hat der „Lebenswert“ – Hospiz Förderverein Fulda e.V. zum Stelldichein am Milseburg-Radweg, auf Höhe des ehemaligen Elterser Bahnhofs eingeladen. Am Christi-Himmelfahrtstag, Do. den 9.5.24 ab 11:00 Uhr war es wieder soweit. Es gab Kaffe, Kuchen und Kaltgetränke, Zeit für eine Pause bei entspannter Live-Musik, und die Gelegenheit zum Austausch und zur Information über die vielfältigen Aspekte der Hospizarbeit, die der Förderverein unterstützt.

Dank der Unterstützung zahlreicher Helfer gab es auch in diesem Jahr wieder ein üppiges Kuchenangebot für diejenigen, die unseren „Rastplatz“ gezielt angesteuert haben, aber auch für die, die auf Ihrer Rhöntour zufällig des Weges kamen, um sich auf eine kleine „Ablenkung“ einlassen wollten.

Für gute Laune war gesorgt, durch die „Vier von der Klangwelle“ – Anika, Rolf, Jutta und Winfried.

Am Nachmittag war auch Pfarrer Ander-Molnár vor Ort, um die Pläne für die ökumenische Radwegekirche, die hier entstehen soll vorzustellen, und wer wollte, konnte sich auch hier an unserer Wand „before I die, I want to…“ verewigen.

Gegen 17:00 Uhr ging dann ein Tag mit vielen Begegnungen, mit Austausch, guten Gedanken und einem Naturerlebnis der besonderen Art zu Ende. Allen, die uns unterstützt haben sei herzlich gedankt, die Spendeneinnahmen für Kaffee und Kuchen kommen in vollem Umfang der Hospizarbeit zu Gute.

Vortrag: „Würdevolle Begleitung am Lebensende“ 30.4.24 – 19:30

Der „Lebenswert“ Hospiz-Förderverein Fulda e.V. lädt ein zu einem Vortrag mit Frau Dr. Phil . Elisabeth Jentschke, Leiterin der Abteilung Neuropsychologie am Universitätsklinikum Würzburg. Der Vortrag finden in den Räumen des Hospiz-Zentrums der Malteser statt – An Vierzehnheiligen 9 – 36039 Fulda. Beginn ist 19:30. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Benefizkonzert für die Hospizarbeit in der Region Fulda – Fr. 5.4.2024

Der Hospiz-Förderverein Fulda „Lebenswert“ lädt zu einem Benefiz-Konzert nach Großenlüder ein. Unter Mitwirkung des Polizeichor Fulda, dem Blechbläserquintett  und dem Holzbäsertrio des Landespolizeiorchester Hessen und dem Gesangverein Liedertafel Müs wird ein kurzweiliges und interessantes Programm angeboten. In der Pause, und nach der Veranstaltung werden Erfrischungen angeboten, und es gibt Gelegenheit, sich über die Arbeit des „Lebenswert“ – Hospiz-Förderverein Fulda e.V. zu informieren.

Das Konzert findet statt am:


05.04.2024 in 36137 Großenlüder, Lüderhaus, Wiesenweg 14 – 19:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei – Um Spenden  für die hospizliche Arbeit in der Region wird gebeten.

Schon eine kleine Tradition: Die Walnuss – Aktion des „Lebenswert“ – Hospiz-Förderverein Fulda e.V.

Auch in diesem Jahr konnte wir wieder uns gespendete Walnüsse gegen eine Spende abgeben. Die Aktion fand in der Bäckereifiliale der Fa. Happ im Foyer des Klinikus Fulda statt.

In einem weihnachtlichen geschmückten Stand wurden Walnüsse von Mitgliedern des Hospizfördervereins auf einer nostalgischen Waage abgewogen und mit Plätzchenrezepte gegen eine Spende abgegeben. Dabei wurde großes Interesse an der Arbeit des Hospizfördervereins gezeigt.

Der Förderverein bedankt sich herzlich bei der Fa. Happ für die Möglichkeit der Abgabe der Walnüsse, der Spenderin der Nüsse und bei den Ehrenamtlichen für die Betreuung des Standes und den Auf-und Abbau.

Die Spenden fließen zu 100% in die Hospizarbeit in der Region ein.

Gelungene Aktion „bevor I die…“ zum Palli-Aktivtag auf der Landesgartenschau in Fulda

Die Deutsche Palliativstiftung hat zum „Palli-Aktiv-Tag“ am 8.7. auf der Landesgartenschau in Fulda aufgerufen, und an diesem Tag viele Akteure der regionalen Hospiz- und Palliativversorgung mit unterschiedlichen Aktionen zusammengebracht.

 Der „Lebenswert“ Hospiz-Förderverein Fulda e.V. hat sich an diesem Tag mit der Aktionswand „before I die…“ eingebracht.

„before I die…“ ist ein internationales Kunstobjekt, ins Leben gerufen von der amerikanischen Künstlerin Candy Chang, das seit 2011 weltweit mehr als 5000-mal in 78 Ländern durchgeführt wurde.

Auf einer Tafel können Besucher den angefangenen Satz komplettieren, und sich so dem Gedanken der eigenen Sterblichkeit annähern. Rund um die Wand entstehen interessante Gespräche und emotionale Momente, die hier bewusst in das lebendige und bunte Treiben der LGS in Fulda „eingepflanzt“ wurden.

Ein besonders schöner Aspekt dieser Aktion war die Unterstützung von Schülern der 11. Klasse des Freiherr von Stein-Gymnasiums in Fulda. Im Vorfeld fand, dank der Unterstützung von Dr. Mergler, Leiter der Fachschaft Religion/Ethik, ein Unterrichtsbesuch zum Thema Hospizarbeit und Palliativversorgung statt, in dem auch die Aktion vorgestellt, und zur Unterstützung aufgerufen wurde.

Die jungen Leute, die sich hierzu bereit erklärt haben, haben unsere Aktion auf besondere Weise bereichert und lebendig gemacht.

„Live-Musik, Kaffee und Kuchen“ an Christi-Himmelfahrt / Vatertag – 18.Mai 2023 von 11:00 -16:00 Uhr.

Direkt am Milseburg-Radweg, in Höhe des ehemaligen Bahnhofs von Elters. ,

Die traditionellen Flurprozessionen an Christi Himmelfahrt wurden vielfach abgelöst durch Ausflüge der Väter in geselliger Runde, der „Vatertag“ war geboren. Der heutige Trend liegt eher bei Familienausflügen, Wanderungen im Freundeskreis oder gemeinsamen Fahrradtouren.

Zum zweiten Mal treffen Mitglieder des Hospiz-Fördervereins und Ehrenamtliche der Malteser auf Radfahrer und Wanderer am Milseburgradweg. Der Platz befindet sich am ehemaligen Bahnhof von Elters, wo auf einem weit sichtbaren Wiesen-grundstück die erste originäre Radwegkirche Deutschlands vom entsprechenden Förderverein geplant ist.

Hier gibt es selbst gebackenen Kuchen, Kaffee und Kaltgetränke.

Musikalische Unterhaltungen bieten an:

  •  Duo Annika und Rolf           
    swingend und abwechslungsreich
  •  Die 4 von der Klangwelle   
     Annika und Rolf, Jutta und Winfried muntere Weisen von hier und weiter weg

Der Hospiz-Förderverein Fulda e. V. lädt hierzu herzlich ein und freut sich auf schöne Begegnungen und interessante Gespräche.


Wir laden ein zum stimmungsvollen Weihnachtskonzert:

Julvisor – „Stjerner, Troll og Lutefisk“

Weihnachten in Skandinavien

Foto: Robert Jentzsch | www.rjphoto.de

Samstag 17.12.22 – 19:30.

Kirche St. Paulus, Fulda – Ziehers Nord, Goerdeler Str. 20

Karten im Vorverkauf 16,- €, an der Abendkasse 18,- €

Vorverkauf in den Vorverkaufsstellen der Fuldaer Zeitung – Fulda und Hünfeld

Die Winter in Europas Norden sind lang, kalt und finster. Wälder, Flüsse und Seen liegen schlafend unter dem Eis, nur manchmal erhellt vom farbenprächtigen Polarlicht. In den erleuchteten Stuben rücken die Menschen zusammen, warten auf die Rückkehr des Lichts und feiern das alte Fest der Wintersonnenwende im christlichen Gewand. Und erzählen sich Geschichten und singen Lieder: von der Heiligen Lucia, dem tapferen Staffan, dem Stern von Bethlehem und der Geburt Jesu, aber auch von Wichteln, Trollen und anderen Wesen der Dunkelheit da draußen.

Bereits seit 15 Jahren (!) bringen die fünf Musiker der Band JULVISOR mit großer Hingabe und Kunstfertigkeit ihre ganz eigenen Versionen von Weihnachtsliedern aus Dänemark, Schweden, Norwegen und Island auf unsere heimatlichen Bühnen. Charmant moderiert und verbunden mit kurzen Geschichten skandinavischer Autoren zielt das Ensemble mit seinem stimmungsvollen und in dieser Art einzigartigen Weihnachtsprogramm auf Herz und Hirn des Publikums.

„Stjerner, troll og lutefisk“ heißt das diesjährige Programm des Quintetts. Die Songs bestechen mal durch ihre filigrane Schlichtheit, mal durch große, dramatische Spannungsbögen. Neben Gitarre, Kontrabass, Geige, Saxophon und Percussion erklingen dabei auch Klarinette, Flöten, Flügelhorn oder Drehleier. Melancholische Atmosphären wechseln mit erdigen Grooves, virtuose Instrumental-Passagen und bezaubernde Gesänge entführen in die Weite der nordischen Winternacht, bisweilen düster, heiter oder nachdenklich….in jedem Fall: berührend.

JULVISOR sind:

Christina Lutter – Gesang, Geige, Tin Whistle

Guido Richarts – Gesang, Kontrabass, Bodhrán, Drehleier

Marcus Hetzel – Gitarren, Chor

Matthias Strauch – Saxophone, Klarinetten, Flöten, Piano, Chor

Michael Gramm – Percussion, Flügelhorn, Chor

Dokumentarfilm zum Welthospiztag

7. Oktober 2022 – Kino 35 – Fulda/Ohmstr. 18-20 – Beginn 20:30

Anlässlich des Welthospiztages am 7. Oktober werden wir in Kooperation mit dem „Kino 35“ (Fulda, Ohmstraße 18-20) um 20.30 Uhr den Film zeigen: 

„Träume habe ich viele“

Zum Inhalt:

Yves Julio Waffo kommt aus Kamerun. Der frühe Tod der Eltern ließ ihn nach Europa aufbrechen. Einige Jahre nach seiner Ankunft in Deutschland, mittlerweile selbst junger Vater, absolviert Julio seine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger und erlebt den Umgang mit Kranken und Sterbenden als bereichernd wie fordernd.

Bedacht und in liebevoller Zuneigung zu Patienten und Angehörigen stellt er sich seinen Aufgaben und bemerkt schnell große Unterschiede im Umgang mit Krankheit und Tod gegenüber seiner Herkunftsprägung. Die Bedürfnisse der Patienten und die Anforderungen des allgemeinen Pflegealltags erweisen sich immer wieder als schwierig.

Mit einem klaren Blick nähert sich der Dokumentarfilm dem Protagonisten sowie seinem Lern- und Arbeitsumfeld und beleuchtet nicht zuletzt den oft intimen Umgang mit Kranken und Sterbenden aus dem besonderen Blickwinkel des Pflegeschülers Julio.

Regiseur: Miriam Pucitta und Michael ChauvistréLand. Deutschland Jahr: 2019. Spielzeit: 51 min Genre: Dokumentation

Weitere Informationen zum Film finden Sie unter: www.35kino.de/film/programm 

Nach dem Film stehen wir als Verein mit Informationen und zum Gespräch bereit.

Fachveranstaltung – Podiumsdiskussion

Einladung Podiumsdiskussion
„Sorgekultur am Lebensende -
Hospizarbeit als Teil einer sorgenden Gesellschaft“

16. September 2022, 16-19 Uhr, Bürgerhaus Bimbach

Der Hospiz-Förderverein Fulda e.V. lädt gemeinsam mit den hospizlichen und palliativen Diensten der Region Fulda zu einer Fachveranstaltung ein, in der es um eine neue „Sorgekultur am Lebensende“ geht. Die Schirmherrschaft hat erfreulicherweise Ministerpräsident Boris Rhein übernommen.

Eingeladen sind Pflegeeinrichtungen, Pflegedienste und alle Organisationen und Institutionen, die sich um Menschen am Lebensende sorgen.

Das Ziel ist die Förderung und der Austausch von Einrichtungen und Personengruppen, die sich um Menschen am Lebensende sorgen.

Wir halten es unter den bestehenden und absehbar veränderten Rahmenbedingungen für notwendig, dass die Vernetzung, der Austausch sowie die Wertschätzung der professionell sorgenden Einrichtungen und ehrenamtlich Tätigen ausgebaut werden. Treten Sie mit uns an diesem Nachmittag in Kontakt. Gerne können Sie Interessierte mitbringen. Um Anmeldung bis zum 13.09.2022 wird gebeten unter 0661-86 977 257

Die „Before I die“ Wall des Hospiz-Fördervereins war eine echte Mitmachaktion am Jubiläums Fest des Landkreises Fulda

Es ist nicht das erste Mal, dass der Vorstand des Hospiz-Fördervereins feststellt, dass sich Menschen durchaus in beliebigen Alltagssituationen oder – wie zuletzt im Park der Fasanerie – bei einer fröhlichen Feier auf das Thema Tod und Sterben einlassen. Michael Brand, Vorsitzender des Fördervereins und seine Stellvertreterin Silvia Hillenbrand haben da schon Erfahrung.

Und so war es auch während der Feierlichkeiten zum Landkreisjubiläum am Fördervereinsstand in der sogenannten Blaulichtecke der Festwiese unter dem Dach der Malteser.

Der Glücksfall wollte es, dass Jörg Witzel aus Tann von der Rhöner Nachbarschaftshilfe dem Förderverein eine Werbewand zur Verfügung stellte, die er umfunktioniert hatte zum Projekt „Before I die I want to…“ Die Idee dazu kommt  von der Künstlerin Candy Chang, die 2011 in New Orleans eine solche Wall aufgestellt hatte.

Und so kam die Idee einer beschreibbaren Wand in die Fasanerie nach Eichenzell und der Förderverein war gespannt auf die Reaktion der Menschen. „Es war überwältigend zu sehen, wie die Menschen darauf reagierten“, so Hillenbrand. „Der Satz erschließt sich ja meist von selber. Wir waren nicht mehr die Akteure, sondern Bürger/innen aus jeder Altersgruppe beteiligten sich an der Aktion und brachten ihre Gedanken über die eigene Endlichkeit und ihre persönlichen Wünsche vor dem Ableben mit Kreide auf die Tafel.“

Natürlich gab es ganz profane Wünsche, z.B. an einem bestimmten Ort Urlaub machen, oder sich den Sieg von Eintracht Frankfurt wünschen, aber auch nachdenkliche Gedanken, die manchmal Gänsehaut beim Betrachter auslösten. Man erinnert sich an den mittelalterlichen Begriff  „Momento mori“ der  an das vergängliche Leben erinnern soll, aber eben auch daran, dass wir Freude am hier und jetzt haben sollen, bewusst Freude genießen können und unsere Wünsche umsetzen dürfen.

Im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit wird die „Wall“ sicher noch an bestimmten Plätzen temporär aufgestellt werden. Die jeweilige Beschriftung wird abfotografiert, um Platz für neue Einträge zu schaffen. „Die Idee ist, daraus eine Dokumentation zu erstellen, die eine gewisse Auswertung erhalten wird“ so Silvia Hillenbrand, die sich herzlich bei denjenigen bedankt, die ihre Wünsche für die Öffentlichkeit aufgeschrieben haben. „Wir werten es als einen weiteren Baustein, den Tod aus der Tabuzone zu holen. Und das ist uns im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit wieder einmal gelungen“, so Michael Brand.