Hospiz Förderverein Fulda e.V.
Thalauer Kuchenfrauen und Walldürner spendeten an „LebensWert“
Eine stattliche Spende konnten Rita Hillenbrand (2.v.l.), Margot Menz (3.v.l.), Ursula Sitzmann (2.v.r.), alle Kuchenfrauen Thalau und Gerhard Dehler (3.v.r), Leiter Walldürnwallfahrt, an Silvia Hillenbrand (links) und Michael Brand (MdB) (rechts) vom Vorstand von „LebensWert“ Hospiz – Förderverein Fulda e.V. überreichen.
Beim Einkehrtag der Walldürnwallfahrer kamen 1470 Euro an Spenden zusammen. Davon wurde jetzt eine Spende in Höhe von 820 Euro von Rita Hillenbrand, Margot Menz, Ursula Sitzmann, alle Kuchenfrauen Thalau und Gerhard Dehler, Leiter Walldürnwallfahrt, an Silvia Hillenbrand und Michael Brand (MdB) vom Vorstand von „LebensWert“ Hospiz – Förderverein Fulda e.V. überreicht. Zwölf Thalauer Frauen hatten 25 Kuchen gebacken, die beim Einkehrtag der Walldürnwallfahrt in der Mehrzweckhalle zu Gunsten von LebensWert angeboten wurden. Außerdem konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer spenden. Der Referent, Bruder Othmar OFM, hatte zudem 650 Euro für seine Arbeit in antonius – Netzwerk Mensch erhalten, so dass die Gesamtspendensumme 1470 Euro betragen hat. Seit dem Jahre 1989 findet jährlich der Einkehrtag mit Pilgerkreuzweg, Begegnung und Gottesdienst in Thalau statt.
Der Grundgedanke von „LebensWert“ sei eine Bejahung zu Leben und Tod. In der Hospizarbeit würden schwerstkranke und sterbende Menschen sowohl ambulant als auch stationär von Ehrenamtlichen mitbetreut, unterstützten die Hauptamtlichen und leisteten Überzeugungsarbeit, das Leben bis zum Ende wertvoll sei, so Michael Brand (MdB), Vorsitzender des Hospizes – Fördervereins Fulda. Dazu kämen noch Angebote für Angehörige und die Trauerarbeit des Malteser Hospiz – Zentrum, ergänzte Silvia Hillenbrand vom Vorstand. Der Verein folgt in seiner Arbeit der christlichen Auffassung zur Sterbebegleitung: „Sterben an der Hand, nicht durch die Hand eines Menschen“.
Spendenkonto: Hospiz – Förderverein Fulda e.V. IBAN DE09 5305 0180 0000 0436 96.
Eine Mitgliedschaft ist möglich.
(Text und Foto: Winfried Möller)
Lions Fulda Bonifatius spendet an Fuldaer Vereine
Fulda. Der „Lebenswert“ Hospiz-Förderverein Fulda e.V. ist einer von insgesamt vier Fuldaer Vereinen, die sich über eine Spende in Höhe von 1250.-€ vom Lions Club Fulda Bonifatius freuen dürfen. Präsidentin Anita Burck mit ihrem Activity Beauftragten Peter Henkelmann und Clubmaster Rudolf Eymelt trafen sich mit den Begünstigten in den Räumen der Genossenschaftsbank Fulda und übergaben die Spende an Silvia Hillenbrand und Winfried Wanjek vom „Hospizförderverein Fulda“, sowie an Herrn Holger Nikeles und Linda Geisler-Seeliger von „ sport grenzenlos“, sowie an Tanja und Harald Rupp vom „Tierschutz Fulda „und an Simone und Uwe Theele von der „Interessengemeinschaft Barrierefreies Fulda“. Die Vereinsvertreter freuten sich über die Zuwendung und bedankten sich, dass sie bei der Spendenvergabe bedacht wurden.
10 Jahre – Hospiz St. Elisabeth zu Fulda
Das stationäre Hospiz St. Elisabeth feierte das Jubiläum mit vielen Gästen und im tiefen Gedenken an die 1018 Gäste, die in diesen 10 Jahren im Hospiz verstorben waren.
Auch der „LebensWert“ Hospiz-Förderverein war mit mehreren Vertretern gekommen. Die Gäste und Besucher der Veranstaltung konnten sich darüber hinaus über den Förderverein anhand von Materialen informieren.
Der Vorsitzende Michael Brand, die Stellvertreterin Silvia Hillenbrand und die Vorstandsmitglieder Dr. Peter Fehrenbach wie auch Dr. Thomas Sitte sprachen vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Tätigkeiten Grußworte und gratulierten zu der hervorragenden hospizlichen, palliativen und seelsorgerischen Arbeit, die im Hospiz geleistet wird. In der Klosterkirche am Frauenberg fand der Festgottesdienst statt.

Hier Dagmar Pfeffermann, Leiterin des Hospiz St. Elisabeth mit dem stellvertretenden Leiter Ralph Atzert.

Berührend war das vom Pflegepersonal des Hospizes gestaltete Zelt. Alle 1018 im Hospiz verstorbenen Gäste hatten einen eigenen ausgeschnittenen Engel bekommen, auf dem der Name, das Geburts- wie auch das Sterbedatum genannt waren.

Michael Brand, Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins

Silvia Hillenbrand, stellvertretende Vorsitzende

Dr. Peter Fehrenbach, Vorstandsmitglied

Dr. Thomas Sitte, Vorstandsmitglied

Martin Hoogen, stellvertretender Vorsitzender im Gespräch mit Ansgar Erb, Geschäftsführer des Hospiz St. Elisabeth

Wilfried Wanjek, Vorstandsmitglied und Leiter des Hospizzentrums
Großzügige Spende und Neumitglied im Hospiz-Förderverein:
Neuhofs frühere Bürgermeisterin Maria Schultheis spendet Abschiedsgeschenke für guten Zweck
„Aller guten Dinge sind 3“ Neuhofs frühere Bürgermeisterin Maria Schultheis (2.v.r.) spendet die Abschiedsgeschenke anlässlich ihrer Verabschiedung an 3 Einrichtungen, die Menschen in besonderen Lebenssituationen helfen. Bei der Scheckübergabe mit Wilfried Wanjek, Leiter Malteser Hospiz-Zentrum Fulda (links), Ute Sander, Koordinatorin beim Kinderhospizdienst (2.v.l.) und Michael Brand, Vorsitzender Hospiz-Förderverein „Lebenswert“ Fulda
Nach 18 Jahren Bürgermeister-Zeit hat sich Maria Schultheis aus dem Amt verabschiedet. Ihrer Bitte bei der offiziellen Verabschiedung im Neuhofer Gemeindezentrum nach einem Geldgeschenk für einen guten Zweck, sind die Gäste großzügig nachgekommen. „Es war mir ein Anliegen, diese an Einrichtungen weiterzugeben, die sich ehrenamtlich für Menschen einsetzen, die in besonderen Lebenssituationen dringend Hilfe benötigen“, sagte Maria Schultheis bei der Spendenübergabe im Fuldaer Hospiz-Zentrum. Schultheis stockte den Betrag auf ingesamt 1.000 Euro auf und entschied sich spontan, dem Hospiz-Förderverein „Lebenswert“ Fulda als Neumitglied beizutreten. „Das freut mich ganz besonders“, so der Vorsitzende des Fördervereins, Michael Brand. „Unsere Arbeit lebt davon, dass sich immer wieder neue Unterstützer finden.“ Er dankte für die „großzügige Spende, die konkret Menschen hilft“.
„Um gleich mehrere zu unterstützen“ hat sich die frühere Bürgermeisterin Neuhofs entschieden die Summe aufzuteilen. 400 Euro gehen an den Hospiz-Förderverein Fulda e.V., 300 Euro an die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Hessen e.V. und 300 Euro an die Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V. „Ich danke allen Gästen, die an meiner Verabschiedungsfeier teilgenommen und durch ihre Präsente zu dieser Spendensumme beigetragen haben. Ich bin dankbar, dass ich 18 Jahre meiner Heimatgemeinde dienen durfte“, so Maria Schultheis.
„Lebenswert bis zum Schluss“ Bürgersprechstunde mit Kaffee und Kuchen
Anlässlich der Fuldaer Seniorenwoche 2017 hatte der Hospiz-Förderverein zu einer Bürgersprechstunde in das antonius Ladencafé eingeladen.
Es ging dabei um die Frage „Wie kann Hospizarbeit den letzten Teil des Lebensweges menschenwürdig und lebenswert gestalten?“.
Als Gesprächspartner standen der Vorsitzende Michael Brand, die stellvertretende Vorsitzende Silvia Hillenbrand sowie der Palliativmediziner Dr. Peter Fehrenbach zur Verfügung.

Dr. Peter Fehrenbach (li.) und Michael Brand vom „Lebenswert“ Hospiz-Förderverein Fulda e.V.
Nach einer kurzen Einführung von Michael Brand und einer Begrüßung von Frau Malik, Mitarbeiterin im Seniorenbüro der Stadt Fulda, gab es intensive und anregende Gespräche und Fragen der Besucher. Dabei kristallisierte sich heraus, dass es einen hohen Informationsbedarf bei dem Thema professioneller palliativer Betreuung gab. Dr. Fehrenbach konnte aus seiner jahrelangen Praxis auf die heutigen Möglichkeiten im ambulanten Bereich wie auch im stationären Hospiz zur Behandlung der sterbenden Menschen hinweisen.
Neben vielen anderen Fragen wurde auch darüber diskutiert, wie man in „unterversorgten Gebieten“ die ehrenamtlich tätigen Sterbebegleiter durch den Aufbau von hauptamtlichen Strukturen für die Ausbildung, Vermittlung und Koordinierung der Ehrenamtlichen unterstützen kann. Hier ist das Hospizzentrum der Malteser in Fulda ein Vorbild.
Der Hospiz Förderverein ist dankbar für diese Diskussion, zeigt sie doch einmal mehr, dass die Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit, die die Mitglieder des Vorstandes sich zur Aufgabe gemacht haben, ein „muss“ ist, wenn man das Thema „würdevolles Lebensende“ in die Gesellschaft bringen will.
„Über den Tod sprechen“ – Viel Aufmerksamkeit für Sessel-Aktion am Uniplatz
Es war eine ungewöhnliche Aktion mit viel Aufmerksamkeit: Rund 50 rote Sessel hatten die Ehrenamtlichen des Hospiz-Fördervereins „LebensWert“ auf dem Fuldaer Uniplatz verteilt. Sie waren von einem heimischen Hotel ausgemustert worden, der Hospizverein verschenkte sie an Passanten, bat um Spenden und wollte vor allem eines: ins Gespräch kommen über Sterben und eine würdige Sterbebegleitung.

„Informieren, Aufklären und neue Unterstützer finden, das ist unser Ziel“, so der Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins, MdB Michael Brand. „In der Region wollen wir die verschiedenen Angebote der Hospizarbeit in Fulda fördern und bekannter machen.“ Hospizarbeit ist die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen und die Unterstützung ihrer Angehörigen.

„Das Thema Sterben wird oftmals an den Rand gedrängt“, so der der stellv. Vorsitzende Martin Hoogen. „Wir wollen den Tod aus dieser Tabuzone herausholen.“ Der Verein folge in seiner Arbeit der christlichen Auffassung zur Sterbebegleitung: „Sterben an der Hand, nicht durch die Hand eines Menschen.“ Der Grundgedanke der Hospizarbeit beruhe auf einer bejahenden Haltung zu Leben und Tod.

Silvia Hillenbrand, wie Hoogen stellvertretende Vereinsvorsitzende und beide selbst ehrenamtliche Hospizbegleiter, informierte über die Arbeit, die der Verein konkret in der Region unterstützt: von der ambulanten Hospizarbeit und dem Kinderhospizdienst der Malteser über das stationäre Hospiz St. Elisabeth in Fulda bis hin zur wichtigen Trauerarbeit und -begleitung für die Angehörigen.

Die Aktion auf dem Uniplatz war ein voller Erfolg – zahlreiche Passanten blieben stehen, nutzen bei Sonnenschein das Angebot, auch um zahlreiche Fragen zu stellen z.B. zu Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht. Zahlreiche Mitglieder des Vereins standen über vier Stunden Rede und Antwort: „Viele gute Gespräch, 2 neue Mitglieder und Spenden in Höhe von 739 Euro“, bilanzierte das Trio Brand, Hillenbrand, Hoogen und betonte fröhlich: „Wichtiger als Geld ist es, ins Gespräch zu kommen, neue Unterstützer zu gewinnen und konkret zu helfen!“

Viel Aufmerksamkeit für einen ungewöhnliche Sessel-Aktion: Die Ehrenamtlichen des Fuldaer Hospiz-Fördervereins „LebensWert“ standen über vier Stunden auf dem Fuldaer Uniplatz Rede und Antwort

Alte Fotos: Walter Rammler. Vielen Dank dafür!
„Roter Sessel“-Aktion des „LebensWert“ Hospiz-Fördervereins-Fulda e.V.
Aktion – Sa. 8.4. Uniplatz Fulda – 10-14 Uhr
Unter diesem Motto veranstaltet der LebensWert-Hospiz-Föderverein Fulda am Samstag den 8.4.2017 einen Aktions-Vormittag auf dem Fuldaer Uniplatz. Wir verschenken die 50 Sessel, die in gut erhaltenem Zustand aus einer Hotel-Auflösung stammen. Über eine Spende für die Hospizarbeit freuen wir uns natürlich. Tun Sie etwas für einen guten Zweck – Die Förderung der Hospiz-Arbeit in der Region – Besuchen Sie uns auf dem Uniplatz zur angegebenen Zeit, und sichern Sie sich Ihren „Roter Sessel“. Gerne stehen wir Rede und Antwort zu unserer Arbeit und die Angebote in der Region
(Für alle, die Ihren Sessel nicht nach Hause tragen oder fahren können organisieren wir einen Lieferservice nach Absprache)
Großer Schub: 33 Neumitglieder – Mitgliederversammlung und besonderer Vortrag über Trauerbegleitung von Kindern
Sensibler Vortrag „Kindertrauer ist maskiert“ von Dr. Ingrid Chiari (Mitte) beim Hospiz-Förderverein Fulda mit dem Vorsitzenden Michael Brand MdB (rechts), den Stellvertretern Silvia Hillenbrand (links) und Martin Hoogen (2.Reihe rechts) sowie Schriftführer Manfred Schüler (2.Reihe links) im Fuldaer Hospiz-Zentrum der Malteser
„Es war ein bewegtes Jahr, viel hat sich getan, manches wurde neu angepackt“, so bilanzierte der Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins „LebensWert“, Michael Brand MdB, auf der diesjährigen Mitgliederversammlung die Arbeit der letzten 12 Monate. Vor einem Jahr wurde ein neuer Vorstand gewählt und seither ist der Förderverein um 33 Mitgliedern auf jetzt 150 angewachsen. „Es gibt einen richtigen Schub, die Motivation ist groß“, so Brand im Fuldaer Hospiz-Zentrum der Malteser.
Mit zahlreichen Veranstaltungen konnte der Verein, der u.a. den Ambulanten Malteser-Hospizdienst und das Stationäre St. Elisabeth-Hospiz unterstützt, auf die „segensreichen Angebote in der Region aufmerksam machen, neue Unterstützer und Spender für die so wichtige Arbeit gewinnen“, so Brand, der den vielen Ehrenamtlichen und Unterstützern dankte: „Jeder von uns ist in den schwierigsten Lebensphasen auf eine helfende Hand angewiesen. Helfen beim Sterben, nicht zum Sterben – das ist unsere christliche Richtschnur.“
Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden, Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen, berichteten über eine Lesung zu Paul Klees Engelbildern, Infostände u.a. bei den Osthessischen Gesundheitstagen bis hin zu einer „überwältigenden Resonanz“ beim Barocken Adventskonzert mit der „Deutschen Philharmonie Merck“ in der Christuskirche Fulda.
„Die Unterstützung und der Kontakt zu den ehrenamtlichen Hospizhelfern ist uns ein besonderes Anliegen“, so Hillenbrand und Hoogen. Außerdem präsentierten die beiden, die selbst ehrenamtlich im Hospiz arbeiten, den neuen Internet-Auftritt, den neuen Namen „LebensWert“, den druckfrischen Flyer und das neue Logo: „Der Schmetterling ist ein Symbol für Wandlung und Übergang“, so Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen. Für den „unglaublich großartigen Einsatz“, dankte der Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Constantin von Brandenstein-Zeppelin, dem Vorstand.
Schatzmeister Volker Hans informierte in seinem Kassenbericht über „Transparenz und gesunde Finanzen“ im Hospiz-Förderverein. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Schriftführer Manfred Schüler warb für „weitere Anstrengungen, um neue Mitglieder und Unterstützer zu gewinnen“.
In einem sensiblen Vortrag im Anschluss an die Mitgliederversammlung berichtetet Dr. Ingrid Chiari, Gründungsmitglied des ambulanten Hospizdienstes der Malteser „DA SEIN“, über ihre Erfahrungen und Herausforderungen bei der Trauerbegleitung von Kindern. Mit dem Vortrag „Kindertrauer ist maskiert“ fesselte Chiari mit konkreten Beispielen als auch Zeichnungen von Kindern und Jugendlichen die zahlreichen Gäste. Wenn Trauer als „schmerzhafter, natürlicher Heilungsprozess“ gelebt werden dürfe, dann sei irgendwann der Zeitpunkt gekommen, „an dem der Trauende allmählich seine Energie wieder in Lebensprojekt investiert“.
Kindertrauer verlaufe im Allgemeinen anders als die Trauer von Erwachsenen. „Trauernde Kinder und Jugendliche werden oft in ihrer Trauer nicht ernst genommen, diese nicht gesehen und nicht erkannt. Sie macht auf sich aufmerksam in auffälligen Verhaltensweisen und demaskiert sich in kreativen Arbeiten“, so Chiari „Unser Part ist es, genau hinzusehen und adäquat zu reagieren.“
Das möchte der Hospiz-Förderverein „LebensWert“ aktiv unterstützen mit dem Projekt „Kindertrauer ist maskiert“, das bei der speziellen Ausbildung in der Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche unter die Arme greifen will. Jeder kann helfen, indem er bei einem Wettbewerb der Rhön Energie Fulda unter www.re-fd.de/mein-verein eine Stimme für das Projekt abgibt. Einfach in der Suchfunktion „Kindertrauer ist maskiert“ eingeben und abstimmen.
Die Kosten einer Schulung mit 72 Unterrichtsstunden, die im Zeitraum Juni bis Dezember 2017 stattfinden soll, belaufen sich für 15 Ehrenamtliche auf rund 15.000 EURO. Durch eine gute Platzierung bei der obigen Abstimmung und finanzielle Unterstützung durch das Unternehmen könnten wir das Projekt realisieren.
Vorsitzender Brand dankte Dr. Ingrid Chiari für ihre „so wichtige und hilfreiche Pionierarbeit“. Für ihre jahrelange ehrenamtliche Arbeit erhielt Ingrid Chiari im Jahre 2009 den Hessischen Ehrenamtspreis. Außerdem entstand durch ihre Initialzündung der Aufbau von Kindertrauergruppen, in denen sie trauernde Kinder in den Familien begleitete.
Der Hospiz Förderverein Fulda e.V. erhält aus dem PS-Los-Zweckertrag 2016 der Sparkasse Fulda eine Spende in Höhe von 1 000 €
„Die Sparkasse Fulda engagiert sich bei den Vereinen und gemeinnützigen Organisationen innerhalb der Region Fulda, weil wir wissen, dass das soziale Ehrenamt Wertschätzung und Unterstützung braucht.“ Mit diesen Worten begründete der Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Fulda, Alois Flüchtl, die Ausschüttung aus dem Geschäftsjahr 2016 von 160 000 € an 84 Vereine, darunter an den Hospiz-Förderverein Fulda e.V.
Dankbar nahmen die stellvertretenden Vorsitzenden Martin Hoogen und Silvia Hillenbrand die Spende an den Förderverein in Höhe von 1 000 € entgegen.
Früchtl bezog sich in seiner Rede vor den Vereinen auf den Ex-Bundespräsidenten Joachim Gauck, der immer wieder darauf hinwies, dass von jeder Gefahr für die Demokratie immer auch eine Gefahr für die Freiheit ausgehe. Deshalb sehe sich die Sparkasse auch in der Pflicht, diejenigen zu unterstützen, die sich durch ihr Engagement für die gelebte Demokratie einsetzen. Sein Dank galt daher allen ehrenamtlich Tätigen für ihr lokales Engagement.

Eine gut gefüllte Schalterhallte bei der Verteilung der Spenden durch Dr. Alois Früchtl – Sparkasse Fulda
Die ausgeschütteten Gelder sind das Ergebnis des Los-Sparens, an dem jeder Kunde teilnehmen kann. Von 6 € der Kunden werden 4,80 € direkt gespart und 1,20 € wandern in den Lostopf. Neben den 70 000 € für die 84 Vereine wurden 30 weitere Vereine aus dem Hünfelder Raum, die Fördervereine der Fuldaer Schulen und insgesamt 48.000 € in Großspenden und gemeinnützige Projekte investiert.
LebensWert-Hospiz Förderverein Fulda e.V. stellt sich am „Markt der Möglichkeiten“ vor.
Am Markt der Möglichkeiten, den die SPD in Fulda zum 26. Mal veranstaltete, beteiligte sich in diesem Jahr erstmalig der Hospiz-Förderverein mit einem eigenen Stand.

„Die Gespräche, die mit den Besuchern geführt werden, sind auch für uns sehr wertvoll. Zeigen Sie uns doch, dass wir einerseits wahrgenommen werden, andererseits, dass es noch viel Aufklärungsbedarf bei den Bürgern und Bürgerinnen in Bezug auf die vorhandenen hospizlichen und palliativen Strukturen in Osthessen gibt“, so die Vorstandsmitglieder Michael Brand, Silvia Hillenbrand und Manfred Schüler.
Lesung anlässlich der Vogelsberger Frauenwoche in Lauterbach mit Silvia Hillenbrand.
Spende für den Hospiz-Förderverein zur Weiterleitung an das Stationäre Hospiz St. Elisabeth in Fulda
Anlässlich der Internationalen Frauenwoche im Vogelsbergkreis veranstaltete Magdalena Pitzer, Gleichstellungsbeauftragte des Vogelsbergkreises, die WIR-Koordinatorin Michaela Stefan und der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt eine Lesung mit Silvia Hillenbrand, die aus dem Buch „Tosende Stille“ von Janice Jakait las. Sie wurde von Prof. Dr. Wolfgang Herrmann musikalisch begleitet.
Es ist der Tatsachenbericht einer außergewöhnlichen Frau und einem außergewöhnlichen Abenteuer. Janice Jackait ruderte allein durch eigene Muskelkraft als erste deutsche Frau in 3 Monaten über den Atlantischen Ozean von Portugal nach Barbados / Venezuela. Sie erfüllte sich damit einen Traum und machte gleichzeitig auf den Unterwasserlärm und seine tödlichen Folgen für Meeressäugetiere und Fische aufmerksam. Es ist ein Trip voller Dramen, der sie an ihre eigenen Grenzen bringt und mit dem sie letztendlich ihre eigene Sinnkrise bewältigt.
Magdalena Pitzer hatte zu der gut besuchten Lesung begrüßt und bedankte sich bei den beiden Akteuren. Statt Eintritt war um Spenden gebeten worden. Silvia Hillenbrand, stellvertretende Vorsitzende des Hospiz Fördervereins Fulda e.V., freute sich über die Spende in Höhe von 158,50 €, die in voller Höhe an das Stationäre Hospiz St. Elisabeth in Fulda geht. Als ehrenamtliche Sterbebegleiterin im Hospiz weiß Hillenbrand, dass auch Menschen aus dem Vogelsbergkreis ihre letzte Lebensphase im stationären Hospiz in Fulda verbringen.
Foto: Erich Ruhl-Bady.
Erste Lesung der kfd in Großenlüder: „Nur noch diesen Frühling“ von Marlitt Feldner im Stiftskapitularischen Amtshaus
Spende in Höhe von 414 € geht an das Stationäre Hospiz St. Elisabeth in Fulda
Die Großenlüderer Autorin Marlitt Feldner, die wunderbare Harfenspielerin Mascha Sorg und Silvia Hillenbrand als einfühlsame Leserin, das schien das Erfolgsrezept für ein vollbesetztes Haus zu sein.
Und so konnte die Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Monika Mengel, im Stiftskapitularischen Amtshaus viele Gäste begrüßen.
Marlitt Feldner schrieb das biografische Buch „Nur noch diesen Frühling“ mit all ihren Schicksalsschlägen, aber auch mit Mut machenden Erlebnissen, die sie zu einer Frau machten, die heute mit sich im Reinen ist. Silvia Hillenbrand, die Marlitt Feldner ihre Stimme lieh, führte immer wieder zu den Botschaften hin, die die Autorin für die Leser bereit hält: „Wahrhaftig sein, den Mut haben, eigene Fehler zu begehen und die Fehler anderer zu verzeihen, den Nächsten und sich selber lieben, achtsam mit sich selbst sein, bewusst leben“.
Viele der Zuhörer zeigten sich beeindruckt von den Kriegserlebnissen, die sie ähnlich erlebt hatten, den Krankheiten und Lebenskrisen, die auch eigene Erinnerungen wachriefen.
Mascha Sorg, die junge Harfenspielerin umrahmte die Lesung mit sanften Klängen, die die Zuhörer in eine eigene Traumwelt entführten.
Am Ende konnten die kfd-Vorstandsfrauen Monika Mengel und Petra Seuring den beiden in der Sterbebegleitung ehrenamtlich arbeitenden Frauen Marlitt Feldner und Silvia Hillenbrand den von den Zuhörern gespendeten Betrag von 414 € überreichen. Silvia Hillenbrand, stellvertretende Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins, sicherte die Überweisung des Geldbetrages an das stationäre Hospiz St. Elisabeth in Fulda zu.
Im Bild von links: Pia Sorg, Monika Mengel, Marlitt Feldner, Petra Sorg, Silvia Hillenbrand
Übersicht über Hospiz- und Palliativangebot in der Region Fulda
Ab sofort stellen wir unsere aktualisierte Übersicht über Hospiz- und Palliativangebot in der Region Fulda zum Download bereit. Hier finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Institutionen, deren grundsätzliche Ausrichtung und die dazugehörigen Kontaktdaten.
Die Übersicht gibt Auskunft darüber, wer die unterschiedlichen Fragen zu Hospizarbeit und Palliativversorgung beantwortet, und wo Sie individuelle Hilfe und Unterstützung erhalten können.
Schema.Hospizarbeit-Fulda-3-17
Mit Ihrer Stimme 4000 € für unser Ausbildungsprojekt „Kindertrauer ist maskiert“ gewinnen
Der Hospiz-Förderverein Fulda e.V. bitte alle Mitglieder, Freunde und Förderer, uns bei der Aktion „Mein Versorger – Mein Verein“ der RhönEnergie Fulda GmbH zu unterstützen. Unter www.re-fd.de/mein-verein kann vom 1. März bis zum 30. April 2017 für die teilnehmenden Vereinsprojekte abgestimmt werden. Wir sind dabei und brauchen jede Stimme, um 4.000 Euro für unser Projekt zu gewinnen.
Worum geht es?
Die RhönEnergie Fulda unterstützt in 2017 jeweils 25 Vereinsprojekte mit je 4.000 Euro. Die Vereine mit der höchsten Stimmenzahl bekommen die Sponsoringsumme. Das Online-Voting ist ganz einfach: Unser Verein und sein Projekt sind über die Suchfunktion auf www.re-fd.de/mein-verein leicht zu finden. Jeder Internetnutzer kann alle 24 Stunden eine Stimme abgeben. Wer also täglich abstimmt, hilft am meisten! Zur Teilnahme muss er nur seine E-Mail-Adresse angeben und diese nach Erhalt einer E-Mail bestätigen.
Unser Projekt finden Sie unter dem Titel: „Kindertrauer ist maskiert“
Spezielle Ausbildung in der Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche. Befähigungskurs für Ehrenamtliche, damit sie Kinder und Jugendliche bei dem Verlust eines nahestehenden Menschen angemessen begleiten können.
Projektbeschreibung:
Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst wird zunehmend für die Begleitung trauernder Kinder/Jugendlicher nach Verlust eines ihnen nahestehenden Menschen angefragt. Für eine solche Begleitung ist eine besondere Sensibilität und Qualifizierung erforderlich, denn Kinder und Jugendliche trauern anders als Erwachsene. Die Unterbringung in Fortbildungsreihen anderer Institute erweist sich organisatorisch und von den Kosten her als extrem schwierig und aufwändig. Wesentlich kostengünstiger ist eine „Inhouse-Schulung“ mit 72 Unterrichtsstunden, die im Zeitraum Juni bis Dezember 2017 stattfinden soll.
Hierbei belaufen sich die Kosten für die Schulung von 12 – 15 Ehrenamtlichen auf ca. 12 000 – 15 000 €. Wegen fehlender Mittel konnte bisher kein Kurs zustande kommen. Mit dem Geld aus dem Voting könnte die „Inhouse-Schulung“ durchgeführt werden.
Wir würden uns sehr freuen, wenn es uns gemeinsam gelänge, für unser Projekt 4.000 Euro zu gewinnen.
Jahreshauptversammlung – Montag 13. 3. 2017 18:30
Wir laden alle Mitglieder des Hospiz-Fördervereins Fulda e.V. zur Jahreshauptversammlung ins Malteser-Hospizzentrum – Gerloser Weg 20 – 36039 Fulda ein.
Tagesordnung:
- Beschlussfassung über die Tagesordnung
- Rechenschaftsbericht des Vorstands
- Werbemittel, Infomaterial
- Öffentlichkeitstermine, Präsentation bei Veranstaltungen, Messen
- Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
- Entlastung des Vorstands
- Mittelverwendung zur Erfüllung des Satzungszwecks (§8, Abs. 6, Punkt4)
- Verschiedenes.
Im Anschluss findet eine öffentliche Veranstaltung mit Dr. Ingird Chiari statt.
„Kindertrauer ist maskiert“ – Am 13.März Vortrag mit Dr. Ingrid Chiari über Trauerbegleitung
Montag, 13. März 2017, 19.30 Uhr, Malteser Hospiz-Zentrum, Gerloser Weg 20, Fulda.
„Kindertrauer ist maskiert“ lautet der Titel eines Vortrags, zu dem der Hospiz-Förderverein Fulda einlädt. Referentin ist die bekannte Hospizbegleiterin Dr. Ingrid Chiari, die aus ihren vielfältigen Erfahrungen bei der Begleitung trauernder Kinder und Jugendlicher nach Verlust eines nahestehenden Menschen berichten wird. Dr. Ingrid Chiari ist Gründungsmitglied des ambulanten Hospizdienstes der Malteser „DA SEIN“ in der Region Fulda. Neben der eigenen Begleitung sterbender Menschen hat sie viele Ehrenamtliche in der Sterbe- und Trauerbegleitung ausgebildet. Für ihre jahrelange ehrenamtliche Arbeit erhielt sie im Jahre 2009 den Hessischen Ehrenamtspreis. Außerdem entstand durch ihre Initialzündung der Aufbau von Kindertrauergruppen, in denen sie trauernde Kinder in den Familien begleitete.
Die Veranstaltung mit der Gelegenheit zum Gespräch findet am Montag, 13. März 2017, 19.30 Uhr, im Malteser Hospiz-Zentrum, Gerloser Weg 20, in Fulda statt. Alle Interesssierten sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos.
Hospiz-Förderverein beteiligte sich mit eigenem Auftritt – Neuer Flyer vorgestellt.
Erstmalig beteiligte sich der Hospiz-Förderverein Fulda mit einem eigenen Stand unter dem Dach der Malteser am Osthessischen Gesundheitstag des Gesundheitsnetzes Osthessen in der Esperantohalle in Fulda.
Dabei wurde der neue Flyer des Fördervereins vorgestellt, der auf Grundlage des neuen Logos die vier Bereiche nennt, die der Hospiz-Förderverein ideell und finanziell unterstützt:
- die ambulante Hospizarbeit
- die Trauerarbeit
- den ambulanten Kinder-Hospizdienst
- das stationäre Hospiz.
„Musical-Sommer Fulda“ spendet für „LebensWert“
Eine besondere Scheckübergabe im Fuldaer Tonstudio: Zu den Klängen der Mambo Kingx überreichte ihr Gitarrist und Musical-Produzent Peter Scholz eine Spende in Höhe von 4.000 Euro an den Hospizförderverein Fulda „LebensWert“. Die Darsteller des Medicus-Musicals hatten nach ihren Auftritten fleißig gesammelt und jetzt die Spenden verteilt. „Das Musical-Ensemble ist nicht nur künstlerisch, sondern auch menschlich große klasse!“, freut sich der Hospizförderverein-Vorsitzende Michael Brand und dankte für die „großzügige Spende“. „Jeder, der schon einmal einen geliebten Menschen verloren hat, weiß, wie wichtig einen professionelle Begleitung ist“, so Peter Scholz. „Außerdem wünscht man sich nichts lieber, als dem Sterbenden einen Abschied in Würde zu ermöglichen. Hierbei leistet der Hospizförderverein wertvolle Hilfe und daher unterstützen wir die Arbeit.“
Bild: „Scheckübergabe im Fuldaer Tonstudio“: Musical-Produzent Peter Scholz (rechts), Hospiz-Vorsitzender Michael Brand (Mitte) und Frontmann Uli Fromm (links) mit den Mambo Kingx
15.12.2016 – Barockes Adventskonzert mit der „Deutschen Philharmonie Merck“
Gelungenes Barockkonzert der Deutschen Philharmonie Merck
Begeistertes Publikum in der voll besetzten Christuskirche
Erlös für den Hospiz-Förderverein
„Unser Benefizkonzert ist ausverkauft“, mit Stolz und Freude konnten die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Silvia Hillenbrand und Martin Hoogen des Hospiz-Fördervereins Fulda diese Tatsache verkünden.
Und so spielte die Barockbesetzung der Deutschen Philharmonie Merck nicht nur in einer bis auf den letzten Platz gefüllten Christuskirche, sondern auch vor einem erwartungsvollen Publikum. Auch wenn der heutige musikalische Geschmack eines anspruchsvollen Publikums eher von der Klassik und Romantik beeinflusst wird, so nahmen die überwiegend jungen Musiker des adventlichen Barockkonzertes die Besucher mühelos mit in die Musikwelt des 17. Und 18. Jahrhunderts.

Voll besetztes Haus
Sparkasse Fulda spendet 750,- € für die Hospizarbeit – Benefiz Cup
Der Benefiz-Cup hat Tradition – die Spendenübergabe auch
Die Freude, dass der 13. Benefiz-Cup in diesem Jahr wieder zu einer traditionellen Spendenausschüttung führt, sieht man Gianni Leonangeli, Gewerbekundenbetreuer bei der Sparkasse Fulda und Organisator des Benefiz-Cups, deutlich an. Ebenso wie er freut sich Martin Hoogen, stellvertretender Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins Fulda, der einer der Empfänger ist.

Martin Hoogen vom „Lebenswert“ Hospiz Förderverein Fulda, und Gianni Leonangeli, Sportbeauftragter der Sparkasse Fulda bei der Spendenübergabe.
Unter dem Weihnachtsbaum der Sparkasse haben sich Vertreter von sieben Vereinen und Institutionen zusammen gefunden, unter denen die eingespielte Summe von 5000 € verteilt wird. Wolfgang Göb, Leiter Filialvertrieb Süd-West von der Sparkasse Fulda, erinnert zu Beginn an die Kanzlei Dr. Muth Partner, die dieses Fußballturnier von Unternehmen ins Leben gerufen hat. In seinen Ausführungen machte er deutlich, dass neben dem Spaß am Spiel auch immer der Benefizgedanke eine Rolle gespielt habe. Interessant, dass der jeweilige Gewinner des Fußballturniers die Spendenübergabe in den eigenen Räumen vornehmen könne. So habe die Sparkasse nun schon drei Mal das Turnier gewonnen. Der Gewinner von 2016 heiße Technolit aus Großenlüder und so werde dort im nächsten Jahr die Spendenübergabe stattfinden.
In diesem Jahr hatten zehn Teams aus unterschiedlichen Unternehmen je 500 € für gute Zwecke gespendet. Die 13. Spendenübergabe bescherte somit den Begünstigten je 750 €. „Eine schöne Vorweihnachtsüberraschung für unsere hospizliche Arbeit im osthessischen Raum“ stellten die beiden Stellvertreter des Hospiz-Fördervereins Fulda Martin Hoogen und Silvia Hillenbrand übereinstimmend fest. Die beiden hatten ihr neues Logo, den Schmetterling, mitgebracht.

Von links: Wolfgang Göb, Martin Hoogen, Silvia Hillenbrand, Gianni Leonangeli
Betten-Köhler spendet Erlös von 133,43 € aus der „Lesung im Bett“ an den Hospiz-Förderverein.
Lesen, musizieren, im Bett ruhen und lauschen, das ist das Konzept, welches Franz Köhler, Inhaber des Bettengeschäftes in der „Kulturmeile Löherstrasse“ in Fulda anbietet.
Und so las Jutta Sporer nun schon zum fünften Mal ihre Krimigeschichten, denn „ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, begleitet von Pia Maria Sauer mit dem Saxophon. Die „Lauscher“ lagen in den Betten, auf Matratzen oder saßen ganz normal auf Stühlen und hatten ihre Freude an den möglichen und unmöglichen Krimigeschichten und der Musik, die sich mit bekannten und weniger bekannten Stücken an die Geschichten anlehnte.
Das „Sprach- und Musik-Duo“ Sporer und Sauer hatte sich über „Kaffeekultur“ in der Kulturmeile Löherstrasse gefunden und versprachen, dass das nicht der letzte gemeinsame Auftritt gewesen sein soll. „Lesen im Bett“ ist ohnehin eine beliebte regelmäßige Veranstaltung im Bettenhaus Köhler, kostet kein Eintritt, aber um eine Spende wird gebeten.

Pia Maria Sauer, Jutta Sporer und das Ehepaar Köhler vom Bettenhaus Köhler v.l.n.r.
Und so wurde in diesen Tagen im Beisein der stellvertretenden Vorsitzenden des Hospiz-Fördervereins Fulda, Silvia Hillenbrand, das Schweinderl geschlachtet, in das die Zuhörer auf Bitten von Franz Köhler eine Spende gegeben hatten. 133,43 € kamen zusammen. „Diese Spende fließt in die wertvolle hospizliche Arbeit in der Region Fulda“, so Hillenbrand, die sich sehr bei den Interpreten, aber vor allem auch bei dem Ehepaar Köhler bedankte.
Und wer weiß, Fortsetzung folgt vielleicht.
Pfarrgemeinderat Bimbach spendet 500 € für den Hospiz-Förderverein Fulda e.V. –
Im Rahmen des Vortrags Herausforderung Hospizarbeit“ von Silvia Hillenbrand
Auch wenn im Allgemeinen „Sterben und Tod“ als Tabuthemen gelten, so zeigten sich viele Bürger von Bimbach und Großenlüder aufgeschlossen genug, um der Einladung des Pfarrgemeinderates Bimbach zu folgen und sich über die Möglichkeiten einer würdevollen Sterbebegleitung, insbesondere über die „Herausforderung Hospizarbeit“ zu informieren.
Und so konnten Matthias Bien, Sprecher des Pfarrgemeinderates und Ulrike Uebelacker, Vorstandsmitglied, die stellvertretende Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins Fulda Silvia Hillenbrand als Referentin im Bürgerhaus in Bimbach begrüßen und im Anschluss an die Veranstaltung einen Scheck in Höhe von 500 € für den Hospiz-Förderverein Fulda übergeben. Hillenbrand bedankte sich im Namen des Vorstandes und betonte, dass dieses Geld der gesamten hospizlichen Arbeit im osthessischen Raum zu Gute komme.
In ihrem Vortrag berichtete Silvia Hillenbrand, dass sie nach einer Ausbildung durch den Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst der Malteser „DA-SEIN“ nunmehr im 7. Jahr als Ehrenamtliche im stationären Hospiz St. Elisabeth arbeite. Nach einer historischen Darstellung der Sterbekultur und deren Veränderungen innerhalb unserer Gesellschaft machte sie deutlich, dass der beste Sterbeort und der Wunsch-Sterbeort von 80 % der Menschen immer noch das eigenen zu Hause sei. Die Wirklichkeit sehe aber anders aus. So sterben immer noch ca. 80 % der Menschen in Krankenhäuser und Pflegeheime, während der Anteil der Menschen, die in einem stationären Hospiz oder zu Hause sterben, bei 20 % liege.
„Durch eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung durch das Palliativ-Care-Team, unterstützt von einer menschlich-seelsorgerische Begleitung durch Therapeuten, Seelsorger und Ehrenamtliche der Malteser kann ein sterbender Mensch in seiner häuslichen Umgebung verbleiben und vor allem durch die palliativ-medizinische und pflegerische Betreuung und Beratung „Leben bis zuletzt“.
Machen es die besondere Umstände aber notwendig, in ein Hospiz zu gehen, dann stehen im Stationären Hospiz St. Elisabeth, welches im Herz Jesu Krankenhaus in Fulda untergebracht ist, 8 Betten zur Verfügung. Unter Hospiz wird allgemein ein Ort verstanden, Hillenbrand machte aber deutlich, dass Hospiz auch für die Haltung und Einstellung gegenüber Sterbenden stehe. Hier gelte das Prinzip „viel Personal und wenig Technik, dafür Fürsorge, spirituelle Unterstützung und Hilfe in dieser letzten Lebensphase.“ Vielfach sei es der letzte Wohnort für die Gäste, die durch eine individuelle Pflege und Hilfe eine bedürfnisorientierte Hospizarbeit erfahren und eine häusliche Atmosphäre erleben. Dabei werden die Angehörigen intensiv einbezogen.
Vielfach könnten die Gäste, die eine vielfältige Symptombehandlung erfahren, in Ruhe von ihren Lieben Abschied nehmen und in Würde gehen. „Ein würdevolles Sterben ist das, was uns friedlich und erträglich erscheint“, dazu gehören weiterstgehende Schmerzfreiheit, Autonomie des Sterbenden so lange wie möglich, Abschied und eventuelle Versöhnung, offene Kommunikation und das Recht darauf zu wissen, was mit einem selber ist. Nur dann könne, so glaubt Hillenbrand aus ihrer gemachten Erfahrung zu wissen, ein Loslassen in Geborgenheit erfolgen bis hin zu einem friedlichen Gehen. Deshalb sei auch das Leitbild des Stationären Hospizes St. Elisabeth „Würdevolles Sterben braucht Raum“.
In all ihren sehr persönlichen Berichten über die erlebte und Zeit schenkende Hospizarbeit, die natürlich eine herausfordernde, aber auch eine erfüllende Arbeit sei, schwang die Botschaft mit: „Sterben werden wir alle. Leben wir also so, dass uns die eigene Endlichkeit immer bewusst ist.“

Matthias Bien, Silvia Hillenbrand, Ulrike Uebelacker bei der Spendenübergabe.
Barockes Adventkonzert – Deutsche Philharmonie Merck – Do. 15.12. 19:30 – Christuskirche Fulda

Abschluss und Höhepunkt unserer diesjährigen Veranstaltungen ist das Barocke Adventskonzert mit der „Deutschen Philharmonie Merck“ in der Fuldaer Christuskirche.
Es findet statt am Donnerstag, den 15.12 um 19:30. Dank großzügiger Unterstützung verschiedener Sponsoren kommt der Erlös des Kartenverkaufs im vollen Umfang der Hospiz-Arbeit im Kreis Fulda zu Gute.
Karten für dieses Konzert sind in folgenden VVK-Stellen erhältlich:
- Hospizbüro Fulda – Gerloser Weg 20 – 36039 Fulda
- Buchhandlung Ulenspiegel – Löherstr. 13 – 36037 Fulda
- EFM Elektrofachmarkt Müller . Kohlhäuser Str. 73 – 36043 Fulda
- Geschäftsstellen der Fuldaer und Hünfelder Zeitung
Der Kartenpreis beträgt 20,-€ erm. 18,-€
Das Programm der „Deutschen Philharmonie Merck“ für diesen Abend:

Ein herzlichen Dankeschön gilt allen Sponsoren, die dieses Konzert möglich machen:

Lebenswert
„Du zählst, weil Du Du bist. Und Du wirst bis zum letzten Augenblick deines Lebens eine Bedeutung haben“ (Cecil Sauders – Begründerin eines der ersten Hospize in London)
Hospizarbeit hilft mit, Leben bis zu Letzt lebenswert zu gestalten. Dieser Grundgedanke der Hospizarbeit ist die Basis für die Arbeit unseres Vereines. Aus diesem Grund haben wir unserem Hospiz-Förderverein Fulda e.V. zusammen mit dem neuen Logo den Beinamen „Lebenswert“ gegeben.
Unser „Wappentier“ im Logo ist ab sofort der Schmetterling. Er steht nicht nur für Leichtigkeit und das Momenthafte des Augenblicks. Der Schmetterling ist in vielen Kulturen ein spiritueles Symbol für Wandlung und Übergang, oder, wie es Heinrich Böll sagt:
„Wenn die Raupen wüssten, was einmal sein wird
wenn sie erst Schmetterlinge sind,
sie würden ganz anders leben:
froher, zuversichtlicher und hoffnungsvoller.
Der Tod ist nicht das Letzte.
Der Schmetterling ist das Symbol der Verwandlung,
Sinnbild der Auferstehung.
Das Leben endet nicht, es wird verändert.
Der Schmetterling erinnert uns daran,
dass wir auf dieser Welt nicht ganz zu Hause sind.“
Infoabend der Malteser – Mi. 5 Oktober 18 Uhr
Was ist in einem Todesfall zu tun?
Im Todesfall eines Angehörigen wissen die Betroffenen oftmals nicht, welche Formalitäten bei Ämtern oder Dienststellen zu erledigen sind oder welche Dokumente für eine Bestattung dringend benötigt werden. Über alle organisatorisch notwendigen Schritte spricht am Mittwoch, 5. Oktober, Bestatter-Meister Stefan Schneider im Malteser Hospiz-Zentrum, Gerloser Weg 20, 36039 Fulda, im 1. Stock im Zentrum Vital. Die Malteser laden herzlich zu dem Vortrag ein, der um 18 Uhr beginnt. Es werden die verschiedenen Möglichkeiten und Formen der Bestattung, von Grabstellen, Beispiele und Gestaltung von Trauerfeierlichkeiten und die damit verbunden Kosten angesprochen und mit Bildern dokumentiert. Anmeldung erwünscht.
Der Malteser Hospizdienst unterstützt Trauernde in allen wichtigen Bereichen und versucht sie in dieser schwierigen Situation auffangen. Weitere Informationen beim Hospiz-Zentrum: 0661 480272-0, oder per E-Mail: hospizzentrum.fulda@malteser.org.